Also es kommt immer darauf an...auf die Hunde, auf die Menschen und letztendlich auch aufs Baby. Wir sind in einer ähnlichen Situation, nur schon ein Stück weiter. Im Moment wohnen wir mit den zwei Hunden in einer Zwei-Raum-Wohnung. Umzug ins Haus steht in Kürze an. Beide Hunde verstehen sich und brauchen nicht so viel spezielles Training, so dass Spaziergänge immer gemeinsam stattfinden. Mehr Arbeit ist das für uns nicht, jedoch muss man beim Gassi deutlich aufmerksamer sein. Je nach Typ Mensch, bekommt man alles sehr gut geregelt oder ist eben überfordert, da ist ja jeder anders. Es gibt Leute, die sich zu einem Baby einen Welpen geholt haben und es die beste Entscheidung fanden, andere sind mit nur einem Hund schon an ihrer Grenze. Und letztendlich kommt es ja auch aufs Kind an. Manche sind einfach ruhig und unkompliziert, andere brauchen viel Aufmerksamkeit.
Ich selbst hätte, wenn ich nicht schon zwei Hunde hätte, jetzt sofort einen Welpen genommen. Dass es anstrengend wird, ist mir klar und auch wenn einem jeder einen Vogel zeigt, ich hätte das durchgezogen.
Bei euch ist es ja nun so, dass das Kind gerade erst in Planung ist, es ist also noch genug Zeit, mit dem zweiten Hund zu arbeiten. Wer weiß, wann es denn überhaupt klappt und selbst wenn es recht schnell mit der Schwangerschaft geht, hast du immer noch fast 10 Monate um die Hunde darauf vorzubereiten. Wenn die Schäferhündin kein totaler Problemhund ist, ist es doch ein Versuch wert. Daran denken solltest du aber, dass du in der Schwangerschaft unter Umständen etwas eingeschränkt bist und mehr Unterstützung durch deinen Partner brauchst. Ich kann z.B. meine kleine Hündin nicht mehr ins Auto heben und brauche da immer Hilfe. Auch lange Spaziergänge traue ich mir nicht mehr alleine zu.