Beiträge von TanNoz

    Also es kommt immer darauf an...auf die Hunde, auf die Menschen und letztendlich auch aufs Baby. Wir sind in einer ähnlichen Situation, nur schon ein Stück weiter. Im Moment wohnen wir mit den zwei Hunden in einer Zwei-Raum-Wohnung. Umzug ins Haus steht in Kürze an. Beide Hunde verstehen sich und brauchen nicht so viel spezielles Training, so dass Spaziergänge immer gemeinsam stattfinden. Mehr Arbeit ist das für uns nicht, jedoch muss man beim Gassi deutlich aufmerksamer sein. Je nach Typ Mensch, bekommt man alles sehr gut geregelt oder ist eben überfordert, da ist ja jeder anders. Es gibt Leute, die sich zu einem Baby einen Welpen geholt haben und es die beste Entscheidung fanden, andere sind mit nur einem Hund schon an ihrer Grenze. Und letztendlich kommt es ja auch aufs Kind an. Manche sind einfach ruhig und unkompliziert, andere brauchen viel Aufmerksamkeit.

    Ich selbst hätte, wenn ich nicht schon zwei Hunde hätte, jetzt sofort einen Welpen genommen. Dass es anstrengend wird, ist mir klar und auch wenn einem jeder einen Vogel zeigt, ich hätte das durchgezogen.

    Bei euch ist es ja nun so, dass das Kind gerade erst in Planung ist, es ist also noch genug Zeit, mit dem zweiten Hund zu arbeiten. Wer weiß, wann es denn überhaupt klappt und selbst wenn es recht schnell mit der Schwangerschaft geht, hast du immer noch fast 10 Monate um die Hunde darauf vorzubereiten. Wenn die Schäferhündin kein totaler Problemhund ist, ist es doch ein Versuch wert. Daran denken solltest du aber, dass du in der Schwangerschaft unter Umständen etwas eingeschränkt bist und mehr Unterstützung durch deinen Partner brauchst. Ich kann z.B. meine kleine Hündin nicht mehr ins Auto heben und brauche da immer Hilfe. Auch lange Spaziergänge traue ich mir nicht mehr alleine zu.

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    - Anfassen des Hundes gegen Euren Willen bzw. ohne vorher zu fragen


    Macht mir in der Regel bei den Hunden nicht so viel aus. Lilly darf jederzeit, wenn ihr jemand komisch vorkommt, geht die eh. Jules je nach Person...bekannte Leute versuchen sich immer mal, aber sie ist da sehr speziell, richtig knuddeln dürfen sie (entscheidet sie selbst) nur ich, meine Mama, eine Freundin und mein Freund, als einziger Mann. Bei allen anderen geht sie eher weg. Wenn es mal nicht passen sollte, dann sage ich das einfach und gut ist. Kinder, wenn sie fragen und vorsichtig sind, dürfen Lilly immer streicheln, Jules nicht.

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    - "Leckerchen-Reingeschiebe"


    Das mag ich gar nicht und sage das dann auch. Erstens vertragen meine zwei nicht alles und zweitens ist besonders Lilly sehr extrem und weicht diesen Leuten dann nicht von der Seite. Zwei ältere Nachbarinnen haben einen Freibrief, aber nur, weil es sie glücklich macht und wir ihnen damit eine Freude. Jules nimmt aber eher selten etwas von Fremden, meist geiert nur Lilly.

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    - Ansprache des Hundes


    Jederzeit, im schlimmsten Fall kläffen meine dann, aber das ist dann "selbst Schuld" :hust: Wenn ich sie aber bei mir unter Kontrolle habe gucken sie nur mal.

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    Muss man bei Schwarz/Weiß-Fotografie eigentlich speziell was beachten? Klar, man hat dann nur den schwarz/weiß-kontrast und sollt den weißen Hund nicht unbedingt vor dem weißen Himmel knippsen. Aber von den Einstellungen her gibts da was? Bisher hab ich das noch nie ausprobiert und hab auch noch keine Farbfotos von den bunten Aufnahmen einfach ins s/w umgestellt. Aber da ich gleich wieder mit vier weißen Schäferhunden unterwegs bin und das Wetter im Augenblick ein wenig bewölkt ist, wollt ich das mal ausprobieren.


    Ich würds farbig so fotografieren, dass es gut ausschaut, also weder unter- noch überbelichtet ist. Anschließend das Raw in Graustufen umwandeln und die einzelnen Farbkanäle so anpassen, dass das Bild gut ausschaut. Ich denke wenn das Originalbild passt, ist das eine gute Basis. Ansonsten könnte ich mir denken, dass Kontraste sehr wichtig sind.

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    Mit Zuwendung kann man keine Gefühle bestärken, sondern nur (!) Verhalten. Angst ist ein Gefühl, sie kann also nicht durch Streicheln noch mehr werden. Sie bleibt gleich. Einzig bestimmtes Verhalten, das der Hund durch die Angst zeigt, ist bestärkbar.

    Und das hat nichts mit "Situation" oder "Hund" zu tun. ;) Lediglich die Art der Zuwendung muss angepasst sein.

    Stichwort "Social Support".

    Also, wenn man seinen Hund durch Streicheln beruhigen kann, bekommt man keinen Hund, der dadurch noch mehr Angst entwickelt - die Angst bleibt unverändert hoch/niedrig. Aber die Bindung stärkt das ungemein. Und die Wahrscheinlichkeit wird erhöht, dass Zuwendung bei ähnlichen Situationen gesucht wird (Bestärkung des Verhaltens).

    PS. Ich clicke in Ängste sogar hinein. Das hat bei meinem Zweithund dazu geführt, dass Knallgeräusche erträglich wurden, da er sich bei mir sicher fühlt.

    Guter Beitrag. So machen wir es auch. Jules darf immer kommen und das tut sie in der Regel auch. Wir haben das sogar explizit gefördert und versuchen das immer weiter auszubauen, dass es auch in für sie extremen Situationen klappt. Schüssen führen leider im Moment noch dazu, dass sie weglaufen und sich verkriechen würde, wenn die Leine nicht wäre.

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    (die Mikrofaser der käuflichen Bademänteln kann ich mit meinen rauen Händen nicht anfassen).


    Ich mag die auch absolut nicht. Ich hatte mir auf Empfehlung mal vor Jahren zwei gekauft, die sind als allererstes zu den Hunden gewandert, und auch da finde ich sie noch blöd.

    Irgendwann bastelt ich den Mädels aber auch so einen Bademantel. Als Idee für den Bauch...hast du mal einen breiten Klettverschluss ausprobiert?

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    Durch meine Langhaarigen haben wir schon einen ganz schönen Verbrauch an Handtüchern und wir nehmen entweder alte aussortierte Frotteehandtücher oder kaufen Günstige im Angebot (hab letztens bei Poco zugeschlagen).


    Wat sollen wir denn da sagen :D Aber wir mache es genauso. Bei uns gibts neue Handtücher für die Menschen, der Rest wandert zu den Hunden.

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    Ich könnte mir halt nur vorstellen, dass ich Spass an Ausstellungen hätte, wenn sich unsere Fellnase weiterhin so gut entwickelt.


    Das geht mit Registerpapieren ja mehr oder weniger problemlos.

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    Schwierig auszudrücken... Aber wenn ich mich jetzt für DRC-Ausstellungen anmelde, sich dabei tatsächlich herausstellt, dass wir einen "wirklich schönen" Hund haben und ich mir dann vielleicht doch einmal Gedanken über eventuellen Nachwuchs mache, komme ich doch erst recht nicht mehr in einen für unsere Rasse spezialisierten Verein? Oder...? Oder werden dann eventuelle Ausstellungserfolge bei einem anderen Verein würdigend anerkannt?


    Nein, die "Erfolge" werden nicht anerkannt. Wenn, dann würde ich es gleich richtig angehen. Ich weiß zwar nicht wie breit die Zuchtbasis bei dieser Rasse ist, aber ich denke die tatsächliche Zuchtzulassung zu bekommen könnte recht schwierig werden. Aber fang doch erstmal mit den Ausstellungen an. Dann wären ja außerdem noch einige gesundheitliche Sachen abzuklären, ich denke damit ist man auch erstmal gut beschäftigt. ;)

    Also Hausmauern werden definitiv von Urin angegriffen. Ich habe ja nur Mädels, wenn die markieren, dann nur im Gras oder im Wald. Rüden dürften bei mir in der Stadt aber auch nicht.

    Allerdings ist es für mich schon ein Unterschied, ob es jetzt ums Markieren geht, oder um das normale Geschäft. Ich habe das Glück, dass meine zwei recht zuverlässig, sobald sie draußen sind, ihre Geschäfte erledigen, so kann man recht gut planen, aber wirklich kontrollieren kann ich das nicht. Wenn eben eine später nochmal muss, dann ist das so und dann lasse ich den Hund auch machen und räume es weg. Wegziehen, damit sie die Popacken wieder zusammenkneifen...nö, das gibts bei mir nicht.

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    wenn ich überlege:

    Body (Juli 2012): 350€
    Objektiv (Dezember 2012): 450€
    Objektiv (Juni 2013): 300€
    Stativ (Juni 2013): 250€

    :ugly:

    da war der Body echt das kleinste Übel ;)

    Und da hast du günstig gekauft. Meine billigstes Objektiv hat etwas über 300 Euro gekostet, der Rest (3 Stück) zwischen 500-1000 Euro. Dann noch Kamera von 1200 EU...da kommt bissle was zusammen. Aber das muss natürlich jeder selbst entscheiden, bei uns solls eben nicht um den Wert des Geschenks gehen, sondern um den anderem eine Freude zu machen und da reichen 50 Euro auch aus. ;)

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    Aber du hast hier ja auch Züchter genannt bekommen, die ihre Hunde zB im Rettungsdienst arbeiten, das passt doch zu deiner Anfrage


    Ich bin ja nicht so der Experte, aber die Anlagen des Hundes, die er für eine gute Rettungsarbeit braucht, sind doch nicht anders, als die für VPG?