Beiträge von TanNoz

    Also Jules nagt da einfach drauf rum, mehr als leichte Spuren sehe ich da nicht. Das Geweih ist auch härter als die meisten Knochen, da kommen max. Markknochen ran. Unseres liegt jetzt fast ein halbes Jahr hier und die Wurzel schon fast 1,5 Jahre. Zum Kauen bekommen meine ja Sehnen und dergleichen, das wird gefressen, aber ich habe immer das Gefühl, Jules braucht einfach was, wo sie bissle drauf kauen kann. So ähnlich wie der Schnuller fürn Baby. Die nimmt sich das Teil mal 10 min. vor und dann ist wieder gut. Wenn sie nichts findet, geht sie leider an die Holzmöbel. Nicht das jemand denkt, der Hund hätte ein anderes Problem...die macht das nicht, wenn sie alleine ist, sondern wenn wir dabei sind, oder eben Nachts. Das sind also keine Verlassensängste oder so.

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    Nun, kann ja jeder sein Augenmerk auf das richten, was ihm gefällt. Wobei es sich mir nicht erschliesst, warum man besonderes Gewicht auf Dinge legt, die sich nicht vererben. :???: Ich hatte auch noch bei keinem Züchter Gelegenheit festzustellen, ob und wie gut die Hunde erzogen sind. Ob sie aufgeschlossen, menschenfreundlich, nicht ängstlich sind, ja, das sind Wesensmerkmale und wichtig, aber sonst...?

    Würde ich weggebissen, würde ich auch umdrehen (bei meiner Rasse). Werde ich angesprungen, sicher nicht. Ich würde bloss eine entsprechende Warnung erwarten, falls ich Kinder oder gebrechliche Menschen dabeihätte. Ob der Züchter es unternommen hat, die freudige Begrüssung wegzuerziehen oder nicht macht für die Erziehung meines Welpen keinen Unterschied. Und der Züchter muss deswegen nicht weniger Ahnung von seiner Rasse und deren Arbeitseigenschaften haben, wenn er das Anspringen toleriert oder gar schätzt.

    Die Erziehung habe ich in der Hand. Mit der Genetik, die der Welpe mitbringt, muss ich mich arrangieren, die kann ich nicht ändern. Drum ist es mir lieber, der Züchter hat richtig viel Ahnung von letzterer, als dass er mit ersterer glänzt.

    Im Grunde spiegelt das auch meine Meinung wider. Allerdings wäre ich glaube auch etwas irritiert, wenn der Züchter mit seinen Hunden außerhalb des Grundstücks unterwegs ist, und sie gar nicht kontrollieren kann. Klar hat das keine Auswirkungen auf die Welpen, aber zumindest für mich hätte das einen faden Beigeschmack. Dabei gehts mir gar nicht mal darum, dass die Hunde perfekt erzogen sein müssen, nö, die dürfen schon Blödsinn machen, aber der Züchter muss das einschätzen können und ggf. gegensteuern.

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    Also für mich persönlich ist alles maßregeln, was einen erzieherischen Effekt hat, haben soll.

    Blocke ich meinen Hunde oder zerre sie zurück um sie oder andere vor einer akuten Gefahr zu schützen, ist das keine Maßregelung, sondern Management.


    Erstens hat das einen erzieherischen Effekt und zweitens kann man sich die Welt auch schön reden. Auf ein Fehlverhalten (in meinen Augen, das sind aber die, die zählen) folgt eine Reaktion meinerseits. Hund geht nach vorne, wird von mir geblockt = Strafe (auch wenn du es nicht so nennen willst). Im zweiten Schritt legt sie sich, und darauf gibt es wieder eine Reaktion meinerseits, nämlich das Lob.

    Ich rede nicht vom Training, was für mich Tricks oder Kommandos sind. Ich rede von Alltag und da ist alles Erziehung, egal ob nun mal blocken, oder loben, wenn sie was gut machen.

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    wenn meiner nämlich im "wahn" ist, hilft "handauflegen" n alten scheiß


    Hilft bei meinem Collie auch nicht. Den Sheltie würde ich damit runterbekommen, aber da brauche ich das natürlich nicht.