Zitat
Und das Privileg, was du ansprichst... Es geht hier genau darum das der Hund sich eben nicht in die Leine schmeissen soll und genau darum der Weg ins Gebüsch gewählt wird.
Genau aus dem Grund, das ein fremdes Pferd eben nicht dem tobenden Hund ausgesetzt ist.
Oh mein Gott, wie furchtbar! Oder wie?
Das Problem ist einfach folgendes:
1. Ein durchgehendes Pferd ist eine Gefahr, für sich selbst, für den Reiter und seine Umwelt. Das ist nicht ohne.
2. Ein kläffender Hund, den das Pferd sieht, ist für die meisten Pferde weniger ein Problem, als Geräusche, die es nicht zuordnen kann, weil irgendwo aus einem Gebüsch kommend.
Ein Pferd reagiert als Fluchttier eben ganz anders wie der Hund als Raubtier. Dass das vielen nicht so bewusst ist, ist klar, deswegen wurde aber doch der Thread gestartet. Einfach um zu zeigen, wie problematisch das Verhalten eben ist.
Es gibt Pferde, die juckt nichts, es gibt Reiter, deren Oberschenkel sind wie ein Schraubstock und es gibt Reiter, die können am Ohrwackeln sehen, wie ihr Pferd drauf ist, und darauf eingehen. Es gibt aber auch Pferde, die unsicher sind, bei jedem Geräusch erschrecken, es gibt Reiter, die erst angefangen haben, die das Pferd vielleicht nicht gut kennen, oder warum auch immer, einfach nicht so ein gutes Gefühl für Stimmungen haben. Ich weiß nun aber nie, was ich für einen Typ Pferd und Reiter vor mir habe. Ein Sturz vom Pferd ist lebensgefährlich und wie ich schon schrieb, ich möchte nicht dafür verantwortlich sein. Da muss mein Hund in den sauren Apfel beißen und einfach durch. Da ist mir der Reiter ehrlich gesagt wichtiger.