Beiträge von TanNoz

    Wieviele Hunde kennst du, die vor Pferden so eine Panik haben? Ich glaube so viele gibts es da nicht wirklich. Und ein bissle Angst muss mein Hund aushalten, wenn der Reiter dadurch sicherer an uns vorbeikommt.

    Ist es dir wirklich lieber, dein Hund ist ruhig, aber dem Reiter geht das Pferd durch, was evtl. in einem bösen Sturz endet?

    Zitat

    Und das Privileg, was du ansprichst... Es geht hier genau darum das der Hund sich eben nicht in die Leine schmeissen soll und genau darum der Weg ins Gebüsch gewählt wird.
    Genau aus dem Grund, das ein fremdes Pferd eben nicht dem tobenden Hund ausgesetzt ist.
    Oh mein Gott, wie furchtbar! Oder wie?

    Das Problem ist einfach folgendes:

    1. Ein durchgehendes Pferd ist eine Gefahr, für sich selbst, für den Reiter und seine Umwelt. Das ist nicht ohne.
    2. Ein kläffender Hund, den das Pferd sieht, ist für die meisten Pferde weniger ein Problem, als Geräusche, die es nicht zuordnen kann, weil irgendwo aus einem Gebüsch kommend.

    Ein Pferd reagiert als Fluchttier eben ganz anders wie der Hund als Raubtier. Dass das vielen nicht so bewusst ist, ist klar, deswegen wurde aber doch der Thread gestartet. Einfach um zu zeigen, wie problematisch das Verhalten eben ist.

    Es gibt Pferde, die juckt nichts, es gibt Reiter, deren Oberschenkel sind wie ein Schraubstock und es gibt Reiter, die können am Ohrwackeln sehen, wie ihr Pferd drauf ist, und darauf eingehen. Es gibt aber auch Pferde, die unsicher sind, bei jedem Geräusch erschrecken, es gibt Reiter, die erst angefangen haben, die das Pferd vielleicht nicht gut kennen, oder warum auch immer, einfach nicht so ein gutes Gefühl für Stimmungen haben. Ich weiß nun aber nie, was ich für einen Typ Pferd und Reiter vor mir habe. Ein Sturz vom Pferd ist lebensgefährlich und wie ich schon schrieb, ich möchte nicht dafür verantwortlich sein. Da muss mein Hund in den sauren Apfel beißen und einfach durch. Da ist mir der Reiter ehrlich gesagt wichtiger.

    Also mal ehrlich, ich möchte nicht für einen Unfall eines Reiters verantwortlich sein. Da gehts ja nicht nur im das seelische Wohl des Pferdes, sondern um ein wirkliches körperliches Risiko. Selbst mein Angsthund schafft es an einem Pferd vorbei ohne in ein seelisches Loch zu fallen. Die wenigsten Hunde haben bei einem Pferd die totale Panik, so dass sie nicht mehr händelbar sind.

    Es ist doch ein leichtes, ein wenig Rücksicht zu nehmen, gerade wenn man nun weiß wie schwierig das "in die Büsche schlagen" wirklich ist.

    ...mit dem Handy gesendet...

    Wir hatten es letztens erst mit der Reitlehrerin meines Freundes. Die fragte uns als Hundebesitzer auch völlig verständnislos, warum so viele Hundehalter ins Gebüsch verschwinden, wenn sie mit dem Pferd kommt.

    Ich denke das sind einfach Missverständnisse. Für das Pferd ist es am wichtigsten, dass es die Leute sehen kann. Einfach ruhig weiterlaufen ist da am besten. Allerdings denke ich, dass die meisten Hundehalter ihren Hunden nicht trauen und Angst haben, dass diese nach vorne gehen.

    Zitat

    Ich kenne mich mit Genetik nicht aus, aber, keine Ahnung, sie ist bi blue und hat Probleme mit den Augen, vllt war das auch so ein "merlexmerle = super"-Heinz

    Das glaube ich eher weniger. Es gibt verschiedene Augenkrankheiten beim Sheltie und die haben nichts mit der Farbe zu tun. Dein Sheltie ist ja kein Double-merle. Dass sie Probleme hat ist natürlich nicht schön, ist aber eher auf nicht vorhandene Augenuntersuchungen der Elterntiere zurückzuführen.

    Zitat

    Ich hab einen von den Everybody's Darling-Kötern :D Maja kann praktisch mit allen, manche mag sie, manche sind ihr egal, und manche mag sie net und bis auf ersteres endet das eigentlich alles in bodenloser Ignoranz ;)

    Wenn ihr jemand auf den Keks geht, kommuniziert sie das zwar auch relativ deutlich, aber eigentlich geht sie Stress und Auseinandersetzungen aus dem Weg und ich kann mich bei Fremdhundbegegnungen darauf verlassen, dass Maja das "schon macht" - ich finds geil. Macht mein Leben und meine Gassirunden sehr entspannt.
    Wird von vielen hier im DF ja gern belächelt, da isses ja nur cool, wenn der Hund ein "Charaktertier" ist, der weiß was er will, bei dem man ständig aufpassen muss, dass Situationen nicht eskalieren, wenn irgendein anderer HH mal wieder gedankenlos seinen Hund net rechtzeitig abgerufen hat und wenn der Hund sich halt "nichts bieten lässt". Von mir aus... Dann simmer uncool und tauschen will ich mit keinem von den coolen DFlern, die halt immer mal wieder Stress und Theater haben, eben weil der eigene Hund durchaus schonmal auf Randale einsteigt oder sie selbst anzettelt ;)


    So ist es bei uns auch. Und ich genieße es. Lilly kann man oft auch als Vorhut losschicken, wenn sich ein femder Hund unserer Gassigruppe nähert. Bei ihr erkenne ich sofort, ob das gut geht. Wenn nicht, geht sie auch gar nicht hin. Jules wiederum gehen die meisten Fremdhunde sprichwörtlich am Arsch vorbei. Die guckt höchstens mal und ignoriert die meisten dann einfach.

    ...mit dem Handy gesendet...