Beiträge von TanNoz

    Ich glaub nicht, dass hier viele Züchter sind, die die Frage beantworten können oder?

    Nein, ich meinte keine Züchter. Aber wenn mir jemand sagt, er braucht keine Prüfung um Leistung zu erkennen, dann frage ich mich wie.

    Ich selbst bin mit einem Familienhund absolut zufrieden. Wenn der noch etwas wacht reicht mir das vollkommen. Ich denke einfach, dass man da ehrlich sein sollte. Sowohl zu sich selbst, als auch als Züchter.

    Mal ne Frage an die andere Seite.... woran macht ihr denn fest, ob der Hund Leistung bringt, wenn nicht bei der Arbeit? Nen Hüter kann ich mir nich vei der Arbeit anschauen, da braucge ich sicher nicgt zwangsläufig ne Prüfung für die Entscheidung...aber bei nem Herder?

    Theoretisch gibt es verschiedene, aber sowohl HZ wie LZ haben in der Regel die roten ATs Kör- und Leistungszucht, einfach weil beim DSH JEDE Zuchtirchtung innerhalb des SV ein anerkanntes AKZ im IPO Bereich zur Zuchtzulassung braucht. ;)

    Ja die Unterscheidung liegt ja in der Körung, wenn ich mich richtig erinnere. Aber den ganzen Kram gibts halt bei meinen Rassen z.B. nicht. Es gibt aber auch keine Arbeitspüfungen. In der DDR musste zumindest der Collie noch ne Schutzhundprüfung ablegen.

    Was genau meinst du denn, mit verstehen? Beim Sheltie und beim Collie gibt's keine Unterscheidung in der Richtung. Beim Dsh z.B. gibts unterschiedliche Papiere. Ich kann halt nicht sagen, die sind auf Leistung gezüchtet, wenn sie nie welche bewiesen haben? Deswegen sind die Hunde ja nicht zwangsläufig schlecht.

    Ne Leistungszucht ist es ja nur, wenn auch Leistungen in Form von abgelegten Prüfungen erbracht wurden. Wenn das nicht der Fall ist, ist es einfach keine Leistungszucht. Das ist ja auch gar nicht schlimm, es gibt viele Rassen, bei denen das gar keine Rolle spielt.

    Eines ist ja nun Fakt, die Besitzerin und die Stute finden nicht zusammen. Für mich hört es sich zwar eher so an, dass die junge Stute eben probiert was so geht und mit 4 Jahren ist sie wirklich noch sehr jung. Gelernt hat sie auch, dass sie mit ihren Zickereien durchkommt. Das heißt aber noch lange nicht, dass hier Hopfen und Malz verloren sind. Aber Angst ist nunmal keine Basis.

    Unserer ist nun 8 und im Kopf teilweise immer noch eher 4. Er reagiert super sensibel auf Hilfen und du brauchst nur denken, wir galoppieren jetzt und der geht ab wie Schnitzel. Das ist seine Passion, der will laufen und arbeiten. Ihn muss man eher bremsen, er musste und muss es noch lernen, dass man nicht sofort losschiesst, sondern auch gesittet ausreiten kann. Das erste mal Satteln....so schnell konnte man gar nicht schauen, wie das Ding in die Ecke flog. Aufsteigen...ja naja, ohne Hilfe gehts nicht, Pferd blieb aber nicht stehen und buckelte. Er wurde untersucht, ein vernünftiger Sattel gekauft und langsam neu trainiert. Aber es geht bei ihm nicht immer nur mit Streicheln und Leckerli. Er muss wissen, dass man das auch meint, was man sagt, ohne dabei grob zu werden. Gut funktioniert hat auch NH/Parelli bei ihm.