Ich verfolge gespannt die Diskussionen. Ich frage mich dabei aber, was für euch einen Collie ausmacht. Ich kenne noch den alten DDR- Schlag, der war ja auch nochmal anders, als viele Collies heute.
Ich würde nicht behaupten, dass Jules hinterfragt hat...Madame hat ignoriert und war dabei ziemlich dickfellig. Andere Hunde, fremde Menschen und manchmal auch uns, wenn es ihr gerade nicht in den Kram gepasst hat. Dabei war sie stehts veträglich und für mich schon ein typischer Collie. Wirklich sensibel war die aber nicht.
Zeitweise hat man viele unsichere und verweichlichte Collies gesehen. Das hat das Bild geprägt. Vielleicht kommt daher auch manchem Lucifer extrem vor. Ich kann mir das gar nicht richtig vorstellen...ich kenne ihn ja nicht...habe aber das Gefühl, dass der einfach noch ein ungestümer junger Hund ist, der noch reifen muss. Ja vielleicht muss man durchaus mal deutlicher werden, den Vergleich zum DSH finde ich irgendwie trotzdem nicht passend. Die, die ich kenne, sind schon nochmal ganz anders, vor allem was das Agressionspotential angeht. Und natürlich gibts auch beim Collie immer mal Ausreißer, die eben keine Selbstläufer sind. Ich muss sagen, dass ich das sogar eher positiv sehe.
Die ersten 2-3 Monate war sie anstrengend, sie hat auch ausgetestet was sie sich erlauben kann und hatte vor allem einen "heilgien Zorn" wenn sie ihren Kopf nicht bekam aber das hat sie sehr schnell total abgelegt, als sie gemerkt hat, damit kommt sie nicht durch und hat sich ins totale Gegenteil gekehrt.
Ich glaube das ist schon auch nochmal ein wichtiger Punkt. Auch ein Collie erzieht sich nicht von allein. Und Kosequenz ist von Anfang nicht verkehrt.
PS: wir haben heute Bilder mit Lucifers und Lanis Bruder Levi und den Welpen bekommen. Total harmonisch schaut das aus und der ist ja auch erst ein Jahr. 