Aber ich weiß, was ich zu meinem eigenen Wohl brauche. Das kann ja bei anderen anders aussehen.
Aus eigener Erfahrung...das ändert sich mit Kind eben sehr stark. Das ist das, was man hier eigentlich ausdrücken will. Die Hunde und die eigenen Bedürfnisse geraten in den Hintergrund. Es heisst immer, dass es der Mutter ja auch gut gehen muss, das tut es aber in der Regel nicht, wenn es dem Kind nicht gut geht. Die Prioritäten ändern sich oft so stark, dass es für Mütter das Wichtigste ist, dass es dem Baby gut geht. Das hat die Natur schon geschickt gemacht.
Ich kann auch nur jedem raten, nicht gegen das Kind zu arbeiten, dabei verlieren alle. Am entspanntesten ist es, auf das Kind einzugehen und einfach die Bedürfnisse zu befriedigen.
Aus meiner Erfahrung sage ich: Es wird eher schlimmer. Wenn sie ganz klein sind kann man sich doch noch ganz gut verwirklichen. Und das sage ich, obwohl ich ein Baby mit Regulationsstörungen hatte 
Naja, als Babys ist easy, das merkt man aber immer erst hinterher, wenn die anstrengenden Phasen kommen. Als Kleinkinder sind sie wahnsinnig anstrengend, da muß man immer hinterher. So ab 3 wurde es bei uns aber immer wieder entspannter. Da kann man dann auch gut was machen, während die Kinder sich beschäftigen.
Hier übrigens eine Stimme, wo es ohne Probleme klappt, dass der Papa das Kind übernimmt. Auch schon immer. Vielleicht auch deswegen, weil ich nicht gestillt habe und mein Mann von vorn herein oft gefüttert und gewickelt hat.
Ich bin sogar, als das Kind ein halbes Jahr alt war, ein Wochenende weggefahren
Das ging bei uns auch immer problemlos. Papa frühzeitig einspannen und machen lassen. Auch wenn sie es anders machen, als man es selbst machen würde und dann das Beste hoffen. Schwierig ist nur, wenn die Väter sich rausnehmen, weil es vielleicht mal nicht geklappt hat, oder die Mutter immer korrigiert. Dann gewöhnen sich die Kinder auch nicht daran.
Wir waren sogar beide weg und die Jungs waren bei der Oma. Beide das erste mal mit einem halben/dreiviertel Jahr.
Deswegen hab ich auch extra aus der Sicht von mir selbst geschrieben, die ebenso kein Familienbett will und auch niemals haben wird.
Wir haben unsere Kinder zeitnah auch in ihre eigenen Betten ausquartiert. Sobald sie halbwegs durchgeschlafen haben ging es los. Aber gerade am Anfang war es das Einfachste und auch für mich Erholsamste, ich hab das Baby bei mir. So wird es sicher vielen gehen.