Ich hatte die letzten zwei Tage keine Zeit mehr zum antworten.
Nur noch kurz, dann bin ich hier raus:
„Schnuller reinstopfen“ - ja, das empfinde ich so und nehme ich auch nicht zurück. Ich hätte es auch genauso empfunden, wenn es die Brust gewesen wäre, sie immer wieder reingestopft worden wäre, obwohl das Baby sie nicht will, sondern z. B. Bauchweh hat.
@Hostage dich habe ich niemals gemeint. Gerade du formulierst immer sehr gewählt. Ich bin dir sehr dankbar für unseren PN-Austausch.
Meine lapidare Ausdrucksweise mit der Fraktion war so gemeint:
Es wirkte auf mich so, dass jedes Mal ein „ja, aber!“ kommt. Und das immer von Leuten, die bspw. den Schnuller gegeben haben. Und für die ist es ganz schlimm, dass ich bspw. keinen Schnuller gebe und auf meine Gründe wird gar nicht eingegangen. Nein, ich bin dann zu dumm und soll den doch mal geben.
Da habe ich einfach ein paar Punkte unter dieser Fraktion zusammengefasst, die immer wieder zum Thema werden. Da ist es dann nicht ok, wenn man nur stillt. Nein, dann soll ich meine Milch analysieren lassen oder Pre zufüttern, weil der Kurze immer noch öfter mal Bauchweh hat oder Alpträume und Größe und Gewicht nicht ganz zusammenpassen. Das war überwiegend in meinem Thread Thema.
Aber durch sowas fühle ich mich auch angegriffen.
Ja, ich habe natürlich entbunden und es war toll. Die Schmerzen danach waren für 2-3 Wochen echt hart.
Ich stille sechs Monate voll, brauchte am Anfang aber auch Stillhütchen. Mein Kurzer schläft im Bett bei mir und weint so gut wie nie.
Dafür geht es nur in ganz kleinen Schritten immer besser, dass wir das Haus verlassen. Er hat zwei Tage nun draußen gar nicht geweint. Das war toll!
Er schläft so verdammt schlecht. Diese Woche ist die Hölle und ich bin am Ende. Denn auch tagsüber habe ich kaum Ruhe, weil er nach 30 Minuten strahlend aufwacht und wieder 3-4 h wach ist, aber alles langweilig findet. Oder zwar mal länger auf dem Arm schläft, aber regelmäßig schreiend aufwacht und ich nur am Rotieren bin. Und niemand weiß, wieso er das tut.
Niemand ist perfekt. Und doch urteilen wir alle. Auch über mich wird hier regelmäßig geurteilt. So ist das Leben.
Ich möchte aber genauso weiter machen wie bisher. Ich möchte bei jedem Pups zu meinem Sohn laufen.
Er soll nicht wie ich mit 18 Jahren nach einem Sturz am Morgen mit seiner blutenden Nase warten müssen, bis die Eltern gefrühstückt und sich gewaschen haben und dann mal irgendwann so weit sind, ins Krankenhaus zu fahren.
Jeder hat seine Erfahrungen, Gründe und Ansprüche.
Und wenn ich etwas bei anderen nicht ertrage, auch wenn die Leute dafür Gründe haben, dachte ich nicht, dass da so drauf rumgehackt wird.
Einen Welpen darf man nicht allein schlafen lassen. Am besten nur im Bett. Die brauchen die Nähe. Aber wenn es mir wehtut, wie jemand sein Baby behandelt, bin ich die Böse. Nee, sorry. Ich habe nicht gesagt, dass diese Frau eine schlechte Mutter sei. Sondern dass mir die Situation nicht gefallen hat.
Sie darf genauso über mich denken, dass ich komisch bin, wenn ich ihrem Baby aufmunternd zurede. Und wenn ich ohne mein Baby aufkreuze, das beim ersten Versuch durchgeschrien hat.