Yeah, eseli, mit Spinnen wird gespielt, die werden bepfötelt und durch die Gegend geschubst, damit sie schneller laufen! Da Aruna KEIN lebendiges Wesen tötet, lässt sie auch die Spinne am leben. Gott sei Dank habe ich keine Spinnenphobie.
Beiträge von Aruna
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Aruna hat im Moment das Hobby Kieselsteine, die werden aus dem großen Topf mit dem Limettenbaum genommen und wie Drops zerknatscht! Seit der baum im Wohnzimmer zum Überwintern steht, holt sie sich ständig dort Kieselsteine heraus, da muss ich schon ganz massiv verbieten, damit sie das unterlässt. nein, sie hat weder Kalk-noch sonstigen Mineralmangel, sie knatscht nur gerne auf Marmorsteinchen herum!

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Ja, Cinny, so haben wir das "nein" geübt. Das beherrscht Aruna auch, weil sie weiß:"Wenn ich das da liegen lassen, gibt's was anderes."
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Gestern habe ich Aruna eine der letzten Fliegen dieses Jahres gegeben. Die lebte zwar noch, war aber nicht mehr sonderlich fit. Als sich die Fliege in Arunas Mäulchen wohl mit letzter Kraft gegen das Herunterschlucken gewehrt hat, hat Aruna entsetzt quiekend die Fliege frei gelassen und mich empört angeschaut, nach dem motto: "wir kannst du mir etwas Lebendiges zu fressen geben, Herrchen patscht wenigstens die Fliegen tot, bevor er sie mir zu fressen gibt!"

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Ich möchte vor allem eure Gefühle zu folgenden Situationen erfahren (Habe mich auf die Beispiele bezogen, die die Leute als große Nachteile empfanden):
1.) Ist klar, dass man bei schönem, sonnigen, warmen Wetter mit dem Hund gerne spazieren geht und spielt, aber wenn es extrem kalt, grauslig, regnerisch, windig ist, seid ihr genervt? Denkt ihr euch „Oh neiiin, ich will jetzt aber gar nicht raus *grummel*, *hmpf*“ Ärgert ihr euch in solchen Situationen so richtig, oder ist es mehr Einstellungssache?
Es IST Einstellungssache. Ein Hund hilft einem, den inneren Schweinehund zu überwinden! Ich kann gar nicht mehr ohne täglichen Spaziergang mit Hundi. Ich krieg dann nach der Arbeit wunderbar den Kopf frei und fühle mich entspannt und erholt.
2.) Besonders an die Langschläfer unter euch: geht es euch am Nerv, wegen dem Hund am Wochenende, wo man eigentlich ausschlafen kann, früh aufzustehen, sodass ihr euch richtig ärgert? Oder wenn ihr früher aufstehen müsst, vor der Arbeit, um mit dem Hund rauszugehen? Oder wenn ihr gerade richtig fertig von der Arbeit heim kommt oder frustriert seid und ihr müsst raus, obwohl ihr im Stehen einschlafen könnt?
Früher habe ich oft bis mittags im Bett gelegen. Die Folge: es war im Nu Abend, der Tag war gelaufen und ich war unzufrieden mit mir und der Welt. Jetzt habe ich wenigstens was vom Tag.
3.) Wie sieht es mit euren Nerven im Welpen- und Junghundalter aus? Waren eure Racker sehr anstrengend, was Möbel kaputt machen und Hyperaktivität angeht?
Okay, manchmal glaubt man zu verzweifeln. Man verspricht dem Welpen, ihn dem nächsten daher gelaufenen Lumpensammler mitzugeben!Ab und zu denkt man: "Bin ich unfähig? Das lernt mein Hund nie!"
Und dann plötzlich zeigt hundi zum ersten mal das gewünschte Verhalten.... Hurraaa, alle Mühen wie weggeblasen. Was bleibt ist Stolz aufs Hundi und ein sehr gutes, zufriedenes Gefühl.4.) Wie sieht es mit euren Urlauben aus? Sagen wir mal, ihr hättet keinen, der auf den Hund aufpassen könnte (sagen wir mal), wie schwer ist es, eine gute Hundepension bzw. andere gute Tiersitter zu finden? Da das ja ganz schön teuer ist, wäre es trotzdem eine gute Möglichkeit für euch, beruhigt in den Urlaub fahren zu können? Und wenn ihr mal Urlaub mit dem Hund macht, wo bzw. was macht ihr dann meistens mit Hund? Ferienhäuser? Hotels, die auch Hunde erlauben? Usw …
Erstens würde ich einen Urlaub, der länger als ein paar Tage ist, niemals ohne meine Aruna antreten, weil ich sie zu sehr vermissen würde. Zweitens haben wir eine sehr gute und fachlich kompetente Hundepension gefunden, in die Aruna bereits als Junghund mal immer für ein paar Tage mit wachsender Begeisterung gegangen ist. Ab und zu darf sie dort auch mal hin, um Abwechslung in ihren Alöltag zu bringen und sich mal wieder gründlich mit Hundekumpels auszutoben.
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -Ok, das sind zwar einige Nachteile, die mir als sehr negativ erklärt wurden, kann zwar sein, dass es ja auch stimmt, was ich mich aber frage, ist ….
1.) Wenn ihr mal traurig seid oder frustriert, spüren das doch eure Hunde und kommen extra an um euch zu trösten oder?
Nee, Aruna macht ihre Clownereien, so, als ob nichts wäre, und dann muss ich ganz von selbst wieder lachen.
2.) Wenn ihr euch mal einsam und alleine fühlt, gibt er euch einen Kuschel- und Näheersatz?
Kein Ersatz, aber ich kuschel soooo gerne mit meinem Schmusetier, und das nicht nur ersatzweise, sondern ganz bewusst.
3.) Alleine wenn man von der Arbeit heimkommt, und man weiß, dass einer schwanzwedeln und hüpfend auf euch wartet, gibt es euch doch ein großes Glücksgefühl?
Eher ein leichtes Stressgefühl, weil meine kleine Wilde dann herumhopst wie ein Flummi!
4.)Oder alleine wenn ein Hund euch mit seinem süßen Blick und seinen vertrauten Augen ansieht, als ob er dir gerne sagen würde, sie sehr er dich liebt?
Oh ja, das bringt mich zum Schmilzen wie Eis in der Sonne. Dagegen hilft aber auch gar nichts, da zerfließe ich vor Zuneigung.
5.) Oder wenn ihr seht, wieviel Spaß eurer Hund beim Spielen mit anderen Hunden oder beim Gassi gehen mit euch hat? Alleine, dass man mit jemanden kuscheln und knuddeln kann … und vieles mehr …
Wenn ich sehe, wie sehr sie sich des Lebens freut, geht mir das Herz auf, dann fühle ich mich selbst so, als ob ich die ganze Welt umarmen könnte
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -All diese Dinge - erfährt ihr das auch mit eurem Hund? Auch wenn es einige Nachteile gibt, ist es aber nicht so, dass die guten, schönen Situationen mit eurem Hund alles wieder gut macht und ihr ihn nie wieder missen wollt??
Wie oft pro Tag/Woche/Monat/Jahr habt ihr diese negativen Gefühle bzw. diese positiven Gefühle bei eurem Hund?
Ich möchte meine Aruna nie, nie mehr missen. Das Mehr an Arbeit ist gegen das, was sie mir gibt, ein Klacks!
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Zitat
Nun Depressionen kommen und gehen, wenn man diese einmal hat, hat man sie immer. Man kann nur Stabil sein.
Ich lebe seit vielen Jahren mit Depressionen und bin sehr lange stabil und ich bin stabil, seit ich mit meiner Vergangenheit ganz konsequent aufgeräumt und diese aufgearbeitet habe. Mir hat ein entsprechender Arzt geholfen.
Genauso wie vielen aus meiner damaligen Selbsthilfegruppe.
Das es am Anfang erst mal schlimmer wird, kann ich bestätigen, aber da muss man dann auch durch und dann geht es einfach nur Berg auf.Das kann ich aus Erfahrung nur bestätigen. Und es gibt immer einen Weg, es ist nur manchmal recht mühsam, diesen auch bis zu Ende zu gehen. Und manchmal geht man auch ein Stückchen durch die Hölle, aber es lohnt sich.
Auch ich bin als Kind oft in den dunklen Keller gesperrt worden, mit allem Drum und Dran: Buhmann-Geschichten usw. Omas scheinen das damals als probates Erziehungsmittel angewendet zu haben.
Heute gehe ich mit Aruna abends die dunkelsten Feld-und Waldwege entlang, dass ich mich manchmal frage, ob das noch normal ist. Aber wir finden's beide spannend. Und deshalb ist das auch gut. Ich bin sooo froh, dass ich mich meinen Ängsten unter fachlicher Anleitung gestellt habe, denn heute brauche ich mich nicht mehr zu beschränken. -
Ich habe die Seiten gelesen, habe den Eindruck, dass der Mann genau weiß was er da tut. Und wenn man genau liest, erfährt man, dass es darum ging entweder Geld zu verdienen oder die Hunde abzuschaffen, was der Besitzer nicht übers Herz gebracht hätte. Also verdienen die Hunde sich ihren Lebensunterhalt mit einer sinnvollen, ihrem Naturell entsprechenden Tätigkeit, nämlich dem Schlitten ziehen! Ich bin auch manchmal genervt auf der Arbeit, da fragt ja auch keiner, ob es mir nicht lieber wäre, jetzt nach Hause zu gehen. Mein Eindruck ist, dass es diesen Hunden besser geht als manch einem verwöhnten Modehundchen, das die Hundekollektion für Frauchens Prästige zur Schau stellen muss.
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*lol* Bevor wir Aruna hatten stand für mich auch fest: niemales einen Hund aufs Sofa, immer nur das vorgesehene Futter, und schon gar kein Hund im Bett. Aber es ist wie immer: das letzte Kapitel des Buches "Hundeerziehung" schreibt immer hundi selbst. Und wer könnte diesem Blick schon widerstehen?

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Ja klar, Menschenessen findet Aruna genial! Meine kleine Lady ist ne Feinschmeckerin und liebt gut gewürztes Essen. Davon kriegt sie aber nie zu viel, denn sonst mäkelt sie bei ihrem normalen Essen, das ich aber auch meist mit Kräutern würze, damit sie es lieber isst.

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Ich bin ja sonst eher "Mama gnädig" aber AM Tisch, wenn wir Menschen beim Essen sind, gibt's definitiv NIE etwas. Allerdings kommt es gelegentlich vor, dass sie anschließend eine Kleinigkeit übrig Geliebenes in ihren Napf bekommt. Das mache ich aber auch nicht zur Gewohnheit, damit sie es nicht als Gewohnheitsrecht adaptiert.
