Beiträge von brush

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    hier zum bleistift!!!!!


    Was Du da als "herumhacken siehst, weiß ich zwar nicht, aber gut.
    Wenn Du der Meinung bist, dass es keine rassetypischen Verhaltensweisen gibt, ok, dann erübrigt sich das Thema sowieso.

    Wenn man wo etwas negatives rauslesen will, dann kann man das auch.

    Unverständlich ist mir einfach, dass von anderen erwartet wird offen über die negativen Eigenschaften ihrer Rasse zu reden, man aber selbst dazu nicht in der Lage ist.
    Der Beitrag war eigentlich dazu gedacht auszusagen, dass es eben ab einem gewissen Grad nicht mehr an den Haltern liegt, wie der Hund sich in manchen Situationen verhält. Und ich hab - was weiß ich wie oft - geschrieben, dass das ja nix schlimmes ist. Warum kann man das nicht einfach so akzeptieren? Wäre jeder Hund und jede Rasse gleich, würde das die Rassen ja ad absurdum führen.

    Hier hat niemand geschrieben, dass Kampfhunde Scheiße sind, unkontrollierbare Bestien oder sonstwas. Viele haben geschrieben, dass der schlechte Ruf dieser Rassen von den Haltern ausgeht, ich (und ein paar andere) habe näher ausgeführt, dass bei diesen Rassen eine höhere Aggression und weniger Hemmung gegenüber Artgenossen veranlagt sind. Inwiefern das die Hunde schlecht macht versteh ich ehrlich nicht.

    Ich schreibe genauso, dass Retriever distanzlos sind und Chows arrogant, imponierend und Menschen gegenüber oftmals mürrisch bis aggressiv sind :ka:
    (wenn natürlich jeder nur seinen eigenen, einzelnen Hund sieht, der vielleicht aus dem allgemeinen Rassebild rausfällt, kommen wir in keiner Diskussion über Varanlagungen von Hunden weiter)

    Wenn man damit nicht zurechtkommt, schön.

    p.s.: und natürlich liebe ich meine Hunde mehr als fremde...

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    Ein verantwortungsvoller Sokahalter ist für mich einer, der Hundekontakte nicht immer einfach so zulässt, weil "der so süss ist und lieb", sondern einer, der weiss, wie sein Hund tickt und wann er ggf. austickt....


    Das ist ein schöner Satz, den möcht ich gern so stehen lassen :)

    Bis auf MM sind alle aufgezählten extrudiert, wenn ich mich nicht sehr irre.
    Das ist einfache in anderes Herstellungsverfahren (also eigentlich das "übliche"). Platinum ist da so ein bisschen eine Ausnahme, das ist zwar extrudiert, aber irgendwie auf eine andere Art und Weise, soweit mir bekannt ist.

    Von Josera würde ich die Emotion-Linie bevorzugen, die ist doch um einiges hochwertiger.
    Bei Platinum hast du Adult Chicken und Lamm&Reis, wobei ich das Chicken von der RA bevorzugen würde. Beim Lamm ist kein Mais enthalten.

    Vom Geschmack her bevorzugen die meisten Hunde (wenn ich von meinen, den von bekannten und dem was ich hier lese ausgehe) das Platinum, was wohl sowohl mit der Konsistenz als auch dem Geruch zusammenhängt.

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    Aber was für mich entscheidet, ist der Blick zum Halter, nicht zum Hund.


    Ach Katrin, so tief wollte ich in dieses Thema eigentlich gar nicht hinein :lol:
    Wenn ich so weit gehe, kann ich ja mal erzählen worauf ich schaue bevor ich (mittlerweile) Kontakt zulasse. Ja, es kommt zuerst mal der Blick auf den Halter, dann der Blick auf den Hund. Ich "scanne" Stresslevel, Körperspannung und Haltung des Hundes (meinen hab ich ja sowieso im Augenwinkel im Blick). Sehe ich einen halbwegs entspannten Hund lasse ich Kontakt zu, so sich meine Hunde auch entspannt verhalten.
    Der Unterschied für mich ist einfach, wenn dann während des Kontakts die Situation eskaliert, kann ich mir immer noch überlegen was ich tue. Ich rufe meine Hunde ab, lasse sie ihre Demonstration weiterführen, wie auch immer. Hab ich aber einen Hund dabei, der in dem Moment einfach kompromisslos drübergeht (weil so veranlagt) kann ich das nicht mehr entscheiden, weil der dann entweder schon auf meinen dranhängt oder ihnen sofort nachsetzt wenn ich abrufe.
    Von rücksichtslosen Haltern, gestörten oder sehr erregten Hunden halte ich mich sowieso fern :)

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    hoffe, dass wenn ich einen von euch mal treffe, dass ihr nicht das gefühl habt, euch oder eure süßen schützen zu müssen...das meine ich ehrlich, denn ich denke, dass wir unsere kleine rackerin gut im griff haben...


    Um da eventuelle Missverständnis da mal auszuräumen. Ich persönlich habe nicht das Gefühl meine Hunde vor diesen Rassen schützen zu müssen, ich hab nur ein ungutes Gefühl dabei wenn sie im Freilauf aufeinander treffen (und ich die anderen Hunde nicht kenne). Mir ist es eben schon mehrmals passiert, dass Vertreter der üblichen Verdächtigen (drei mal AmStaff zweimal Pit) ohne Umschweife direkt meine Hunde gebissen haben. Grundsätzlich kein Problem, durch ähnlichen Körperbau und Gewicht hab ich keine Angst, dass sie "überrannt" werden, und durch das Fell kommt sowieso beinahe niemand so durch um ernsthaften Schaden zuzufügen (und ein paar Löcher oder Risswunden stören mich nicht). Ich ändere auch nicht meinen Umgang mit Kampfhundrassen, aber es ist trotzdem immer ein... naja, eigenartiges Gefühl das mich beschleicht (und das, obwohl meine in einigen Ländern ebenfalls auf der Rasseliste stehen).

    Und egal wie gut man sie im Griff hat, es gibt ja genug Situationen in denen alle Beteiligten zustimmen die Hunde Kontakt aufnehmen zu lassen. Und Rüden im besten Alter legen nunmal ein gewisses Imponiergehabe an den Tag, auch da gibt´s nichts zu beschönigen. Mir ist durchaus bewusst, dass meine Kröte oftmals derjenige ist, der den arroganten Sack raushängen lässt. Aber, wie schon mal geschrieben, endet sowas bei einem gleichgesinnten Rüden normalerweise in recht lautstarkem Geprolle, bei den Vorfällen die ich erwähnt habe aber immer mit einer Bissverletzung. Und das ist nunmal in den Hunden drinnen, da können auch die Halter nix dafür. Was soll denn der Pit-Halter tun, wenn wir sagen Kontakt ist ok und dann endet es so :ka: Das ist ja nicht immer eine Schuldfrage. Es ist einfach ein mieses Gefühl, eben weil ich den Hintergrund kenne. Und deshalb kann ich dieses ewige "Kampfschmuser" (klar, gegenüber Menschen absolut, so soll es ja auch sein) und "Es liegt nur am Halter" einfach nicht mehr hören. Es gibt Dinge, auf die hat der Halter keinen Einfluß.

    Ahja, genau. Die wurden nicht darauf selektiert in einer Pit in England die Gegner zu zerlegen und möglichst aggressionslos gegenüber den Menschen (irgendwer muß sie ja da rausholen) zu sein :roll:

    Aber ja, kann man sicher als Jagd bezeichnen, auch wenn sie kurz war :D

    So schwierig das zuzugeben ist das doch eigentlich nicht, vor allem weil ja gar nix dabei ist. Das ist doch alles nix schlimmes, das Schlimme ist nur das zu verleugnen und sich damit des Verhaltens nicht bewusst zu sein :ka: