Beiträge von brush

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    Wie ist das ich habe 2 am.staff möchte diese verpaaren,was muss ich erfüllen bez.der hund.
    Teste ja das weiß ich,ausstellungen,

    Der oecast hat in diesem Fall die Zuchthoheit. Das heißt wenn du innerhalb der FCI züchten willst, mußt du dich an dessen Bestimmungen halten.

    genauere Informationen findest du hier:
    http://www.oecast.at/cms/mod,conten…r,11/getlevel,1


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    aber ich bestimme wem ich mit wem verpaare,oder muss mir das der verband *erlauben*bei dem ich bin?!wie zbs oecast,oekv??

    Wenn die zu verpaarenden Tiere FCI-Papiere und die Zuchtzulassung des oecast (bzw. bei ausländischen Deckrüden die dortige Zuchtzulassung und die möglicherweise zusätzlichen Bestimmungen für Österreich) besitzen und es keine Inzestverpaarung ist, kannst du theoretisch verpaaren wie du willst.

    Du siehst das zwar in dem oben angeführten link, ich weise aber trotzdem darauf hin, dass der oecast für seine Züchter verpflichtend einen Besuch eines Züchterseminars im Rahmen der ÖKV-Akademie oder Veterinärmedizinischen Universität Wien verlangt.

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    Das Vertrauen zu dir kommt mit dem Zusammenleben. Je sicherer du den Alltag meisterst, je mehr kommt das Vertrauen von deinem Hund zu dir und dann musst du deinem Hund auch nicht mehr sagen, dass er keine Angst haben muss sondern er wird in Situationen, in denen er Angst hat oder Unsicher ist zu dir schauen und sehen was du tust und mit dem zu dir Schauen sieht er: AH, mein Hundehalter hat keine Angst und geht dadurch also geh ich mal mit!
    Dein Hund beobachtet dich und du gibst ihm die Richtung vor.
    Verstehst du wie ich das meine ? :D

    Ja, das verstehe ich und die Erklärung gefällt mir sehr gut, danke. :smile:

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    Klar, ich könnte das Krabbelkind mit Leberwurst einschmieren ...

    :lachtot:


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    wenn der Hund Angst hat, über bestimmte Untergründe zu laufen, kann man sich da mit dem Hund gemeinsam annähern, es langsam zusammen meistern (da hatte ich mit Lucy auch mehr als genug zu tun mit augen rollen ). Auch das gehört sicher dazu, dass der Hund lernt, Einschätzungen des Menschen zu vertrauen

    Super, auch damit kann ich als Erklärung etwas anfangen, danke.

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    Welche Situationen meinst du denn?

    Einer meiner Hunde hat große Angst vor Menschen (ohne Schema). Draussen kann ich ihm sowieso wenig vermitteln, weil er mich kaum wahrnimmt. Aber in der Wohnung zB müsste das ja klappen.
    Wir haben grundsätzlich ein gutes Verhältnis zueinander entwickelt und ich trau mich zu behaupten ich bin für den Hund durchschaubar.
    Ich frage aber eigentlich weniger weil ich es für mich selbst anwenden will, sondern weil ich es leid bin immer diese schwammigen Antworten zu erhalten. (und auch zu geben, ich nehm mich da ja nicht aus :D )

    Ok, das heißt soweit, wenn mein Hund sich in bestimmten Situationen fürchtet (oder vor bestimmten Sachen), stimmt unser ganzes Verhältnis nicht?

    Mir ist auch durchaus klar, dass und wie man Situationen von einem Hund abwendet. Was aber wenn ich die Situation gar nicht abwenden will?
    Mir geht es darum, wie ich dem Hund sage dass er keine Angst haben braucht, weil ich das als ungefährlich einschätze.

    Das kommt glaub ich nicht so ganz rüber wie ich das meine :???:


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    Wie würdest du denn erklären, warum Kinder Vertrauen zu ihren Müttern haben ????

    Kann ich dir nicht sagen. Weder habe ich Kinder, noch gebe ich Eltern Erziehungstips ;)

    btw: Happy Birthday :birthday:

    Hi liebe Leute,

    nachdem ich vor kurzem wieder ein lustiges Gespräch bezüglich Angst beim Hund hatte und da wieder gesagt bekam, ich vermittle dem Hund wohl keine Sicherheit, wollte ich mal nachfragen wie man denn das macht.

    Nachdem ich immer wieder nur diesen einen Satz höre, aber das nie jemand spezifizieren kann wenn ich nachfrage, hoffe ich dass mir hier mal jemand eine konkrete Antwort geben kann :???:

    Also, wenn mein Hund Angst hat, wie sag ich ihm, dass das nicht nötig ist weil ich ja eh dabei bin?

    Ich hoffe auf wirkliche Antworten und nicht das übliche "du mußt souverän sein" -blabla ;)

    Vielen Dank für eure Mühe.

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    Hallo

    Hallo :winken:

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    1. Muß ein Hund kastriert werden?

    nein, im Gegenteil.
    Es sei denn es liegen medizinische Gründe vor.

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    2. Ab welchem alter?

    Sollte es aus irgendwelchen Gründen nötig sein, würde ich von einer Kastration vor der körperlichen Reife abraten.
    Ich persönlich würde sogar bis zur sozialen Reife warten.

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    3.Ab wann kommt ein Hund in die pubertät,und wie lange dauert so was?

    Das ist sehr sehr unterschiedlich. Um jetzt mal zu pauschalisieren: sie beginnt mit ca. 5-7 Monaten und endet meistens so gegen das 12.-15. Monat.
    Es gibt dann nochmal so kleine "Rückfallphasen" im Alter von ca. 2 Jahren.
    Das hat zwar genau genommen nicht mehr wirklich mit der Pubertät zu tun, wird aber gerne so gesehen.

    Eine kurzfristige Idee wäre, eventuell mal einen D.A.P.-Spray auszuprobieren.
    Das sind Pheromone, die eine Hündin beim säugen abgibt und gibt den meisten Hunden Sicherheit.

    Die Anwendung des Sprays sollte aber einige Zeit bevor der Hund ins Auto verfrachtet wird passieren.
    Also ca. 1-2h bevor ihr mit dem Hund ins Auto steigt, den Kofferraum (oder wo auch immer der Hund im Auto sitzt) damit ein bisschen einsprühen.

    Muß nicht wirken, kann aber.

    Hi Rockmaster,

    danke für deine Empfehlung :gut:

    Wie ich bereits geschrieben habe, habe ich mehrer CS-Seminare besucht, unter anderem auch eines wie man seine eigene Körpersprache dem Hund gegenüber einsetzt. Von Büchern will ich gar nicht reden, da hab ich mittlerweile eine ganze Bibliothek an Büchern über Hundeverhalten zu Hause ;)

    Ich persönlich finde jetzt das CS-Buch von Rugaas nicht besonders gelungen, weil zu viel auf die CS und zu wenig auf die restliche Körpersprache des Hundes eingegangen wird, die aber Voraussetzung zur richtigen Deutung der CS ist.

    Ich bin davon überzeugt, dass das aktive einsetzen von CS in punktuellen Stresssituationen sehr viel bringt, bei echtem Dauerstress aber grundsätzlich gar nicht möglich ist.

    ähm, ach ja, ich habe noch eine Information zum Stress, die ich bis jetzt wissentlich vorenthalten habe, um diverse Threads nicht zu zerstören. Allerdings lesen hier denk ich eh nur Leute mit, die nicht gleich auf die Palme gehen und Riesendiskussionen entfachen.

    Es ist medizinisch nachgewiesen, dass Testosteron das Seratonin blockt und das Cortisol begünstigt. Ebenso, dass Östrogen im Gegensatz dazu das Cortisol blockt.
    Demnach ist es "empfehlenswert" bei echten Stresshunden die Rüden kastrieren zu lassen und die Hündinnen intakt zu lassen.
    Das wird, wie auch die meisten anderen Dinge, keine Komplettlösung bringen, aber unterstützend einiges ausmachen.

    Wie gesagt, das soll keine Empfehlung sein, lediglich etwas Hintergrundinfo für leidgeprüfte Stresshundebesitzer ;)

    Ich persönlich werde meine Hunde, solange ich eine andere Lösung finde übrigens nicht kastrieren lassen.