Zitat
Apropos Stinkerkäse: Ich habs mit Harzer versucht, den wollte er nicht.
Wie zitiert, das hätte auch keinen Sinn ![]()
Zitat
Apropos Stinkerkäse: Ich habs mit Harzer versucht, den wollte er nicht.
Wie zitiert, das hätte auch keinen Sinn ![]()
oh, entschuldigung ![]()
Quargel - stark riechender Käse
Österreichisch :
Quargel , der , -s , -
Deutsch :
stark riechender Käse
Der Olmützer Quargel (tschechisch: Olomoucký tvarůžek, bzw. Olomoucký syreček - üblicher ist aber als Mehrzahl: Olomoucké tvarůžky, auch Olomoucké syrečky) ist ein Sauermilchkäse mit Rotschmiere, der angeblich bereits im 15. Jahrhundert im Umland der mährischen Stadt Olmütz hergestellt wurde und als einziger ursprünglich tschechischer Käse gilt.[1]
Quargel wird aus Kuhmilch hergestellt und reift in 24 - 26 Stunden. Er hat ein leicht säuerlich pikantes bis kräftiges Aroma und einen markanten Geruch, der dem deutschen Harzer Käse verwandt ist. Er ist nicht besonders lange haltbar. Olmützer Quargel wird manchmal mit dem gemeinen Graukäse verwechselt.
Original Olmützer Quargeln kommen heute aus Loštice (Loschitz) im Okres Šumperk. Auch in Deutschland und Österreich werden Quargeln unter der Herkunftsbezeichnung "Olmützer Quargeln" von einigen Käsereien hergestellt.
Ich find das gerade extrem witzig, weil gestern der Newsletter meiner Therapeutin gekommen ist und der jedesmal mit so einem lustigen Vorurteil aufräumt. Ich erlaube mir das mal hier rein zu kopieren ![]()
"WENN HUNDE KOT FRESSEN MUSS MAN IHNEN QUARGEL FÜTTERN"
Fressen Hunde Kot ist das ein ererbtes Instinktverhalten um schwer Verwertbares verdaulicher zu machen
(im Fall unserer Hunde betrifft das oft im Futter enthaltenes Getreide wie Gerste, Hafer, Weizen..).
Diese Verbesserung der Verdaulichkeit passiert unter anderem über die im Pflanzenfresserkot (z.B. Pferdekot) enthaltenen Bakterien.
Einige unserer Hunde haben aber vergessen dass es unbedingt Pflanzenfresserkot sein muss ;-)
Sollte der Hund Kot fressen ist es also sinnvoller die Verdaulichkeit des Futters zu überdenken als den Magen noch zusätzlich mit schwer verdaulichen Käse zusätzlich zu belasten.
Ein irrer Zufall, oder?
![]()
Das der Hund das mit knapp 6 Monaten zeigt ist nicht verwunderlich. Das ist die erste Phase nach der Null-Stresstoleranz-Phase wo sich sowohl eine "Tür" im Kopf nach draussen als auch eine zweite nach drinnen öffnet.
Ich kann nur ebenfalls dazu raten frühzeitig die Aufmerksamkeit auf dich zu lenken und einfach vorbei zu gehen.
Jedes "eingehende" schlechte Erlebnis bekommst du je nach Rasse zw. 12 und 15 Monaten als dann auch wieder bei erreichen der sozialen Reife mehrfach verstärkt zurück.
Ich persönlich würde Hunde zwischen 6 und 7 Monaten sowieso nur an der Leine führen. Eben aus oben genannten Gründen, um solche Fehlverknüpfungen zu vermeiden.
ZitatAber egal.
Ich bin gespannt auf weitere Fortschritte.
Nein, gar nicht egal
Bitte bitte "missbraucht" diesen Thread ruhig um eure eigenen Geschichten zu erzählen.
Erstens tut euch das eventuell gut, und zweitens lese ich das gerne ![]()
Sag Megan, kannst du was zur Vorgeschichte von Megan erzählen, wenn sie bekannt ist? Das wär super.
ZitatWie machst du das denn jetzt wenn dir fremde Menschen entgegenkommen und was macht der Hund ?
Das entgegenkommen ist bei uns kein Problem, nur das anfassen. Im Moment nehm ich einfach die Leine kürzer, sag ein kurzes emotionsloses "is gut" und geh vorbei.
ZitatNimmt dein Hund dich draussen generell nicht wahr, oder erst, wenn er in so eine Situation gerät ?
Er nimmt mich draussen generell nicht (kaum) wahr. Das muß schon ein sehr guter Tag sein und eine sehr ruhige Runde, dass das klappt.
Gerade eben war übrigens einer dieser Tage ![]()
ZitatHast du kein "Is ok, komm weiter!" womit du dem Hund in der Situation hilfst, ihn aber nicht bemitleidest, sondern entspannt aufforderst, mitzukommen !?
Gruß, old staffy
Hab ich schon, nutzt aber nix wenn er schon im Stress ist.
Mittlerweile kann er an guten Tagen außerhalb der Wohnung schon ein "sitz" auf 2-3m Distanz, das war´s aber auch.
Er geht ja sogar zu fremden hin, nur sobald der sich bewegt flüchtet er.
Generell möchte ich mich hier mal für die guten Tips bedanken, Die nämlich wirklich von allen gekommen sind ![]()
Wenn wir unseren Hund soweit haben, dass er draussen wirklich ansprechbar ist, werd ich sicher einige von diessen Tips ausprobieren.
Zitat
Tja, ich denke mal, beim immer gleichen Kommando wie bei unserem Traktorproblem wäre es dann so, als würdet Ihr an vielen Abenden in Folge einem Fremden begegnen, Dein Freund sagt jedesmal: Setzen! und jedesmal trinkt Ihr dann zu dritt ein Bier.Nach ein paar Abenden wäre Dir klar, was Dich beim Hinsetzen erwartet.
Hmmmm, das ist auch wiederum wahr. Ja, ich glaub jetzt hab ich´s ![]()
ZitatWenn ich Dich aber richtig verstanden habe, dann suchst Du ja etwas, dass dem Hund grundsätzlich signalisiert: Keine Angst. So wie der Freund schon am ersten Abend nur "Keine Angst" sagen muss..
Das wäre halt das, was mir am meisten zusagt.
Ich versuche generell mit meinen Hunden über so wenig Kommandos wie möglich zu leben.
Das funktioniert beim zweiten ja auch toll, der ist aber auch gut sozialisiert und seit Welpenalter bei uns.
ZitatHm... denkst Du da an Körpersprache?
ich wüsste nicht wie sonst. Abgesehen jetzt von einer vielleicht zusätzlich konditionierten Phrase.
Dieses "keine Angst" wäre halt allgemeiner, und egal was der böse Fremde dann auch macht, ich wüsste es kann mir nix passieren.
Edit:
schnauzermädel
ZitatMit einer "Ersatzhandlung" sage ich meinem Hund übrigens nicht zwangsläufig "Setz dich da hin" und er leidet Ängste bis das Bier kommt. Ich kann damit genau so gut zum Ausdruck bringen, "verhalte dich unauffällig, ich habe alles im Griff und regle das". zwinkern
ok, genau das hab ich gemeint. So in etwa stelle ich mir das vor.
Aus dieser Sicht habe ich das noch nicht betrachtet. Das heißt ich sag mit der Ersatzhandlung nicht "gehorche mir und ignorier das andere" sondern "mach das bis ich das für dich erledigt habe". Versteh ich das richtig?
Dankeschön ![]()
Ja das mit der Ersatzhandlung ist schon klar. Funktioniert auch in den meisten Fällen, das ist keine Frage.
Um jetzt bei unserem gemeinsam erarbeiteten Beispiel zu bleiben:
Mein Freund (der, der gebrochen Deutsch spricht
) hat jetzt mehrere Möglichkeiten mir klar zu machen, was der einheimische mutmaßliche Meuchelmörder eigentlich von mir will.
Also, jetzt könnte er mich unter Kommando stellen. D.h. er sagt mir: "du setzen dich da zu Tisch und bleibe ruhig".
Gut, dann setz ich mich zum Tisch, der Fremde kommt und bestellt drei Bier für uns.
Bis er dieses tut, weiß ich aber immer noch nicht welchen Sinn es hat mich hinzusetzen und zu warten.
Oder
mein Freund sagt mir "schon ok, fremde mann tut nix".
Dann kann sich der fremde Mann nähern, er und mein Freund setzen sich zum Tisch und ich setz mich bedenkenlos dazu, weil mein Freund ja gesagt hat der ist ok. Und dann kommen die Biere ![]()
Das wäre für mich der wesentliche Unterschied.
(irgendwie kommt ziemlich viel Bier vor *g*)
Ich habe ja keine Hündin, aber ich kann dir sagen, dass ich sowas trotzdem schon erlebt habe.
Beim spazierengehen trafen wir eine Hündin, plötzlich versuchen meine beiden Buben auf diese aufzureiten. Also so richtig wie es sich gehört.
Ich war zuerst mal völlig von der Rolle, weil die beiden eigentlich an läufigen Hündinnen nur in den Stehtagen interessiert sind und auch wirklich nur dann loslegen.
Als ich entsetzt die Buben von der Hündin runterhole, sagt mir die Besitzerin "ach, die ist eh komplett ausgeräumt, da kann nix sein, aber alle Rüden bespringen sie dauernd".
Ob da bei der Kastration was schief gegangen ist oder nicht, kann ich nicht sagen, da ich mich ziemlich schnell aus dem Staub gemacht habe, weil mir das sehr unangenehm war.
Aber ich kann echt sagen, sonst können meine Rüden die Stehtage genauer bestimmen als jeder TA, aber bei dieser Hündin hat´s wohl aus irgendeinem Grund ausgesetzt.
Also dürfte das durchaus im Bereich des möglichen liegen.
ZitatHi,
ich denke, der Versuch, dem Hund in einer Angstsituation zu SAGEN, er müsse sich nicht fürchten, geht grundsätzlich in die falsche Richtung.Vielleicht verstehe ich es falsch, aber ich denke dabei an die Hundehalter in meinem Bekanntenkreis, die sich dann zu ihrem Hund hinweden und einen beruhigenden Tonfall anschlagen und etwas sagen wie "Alles in Ordnung, keine Angst".
Nein, das meine ich nicht. Es geht mir nicht darum den Hund mit Worten zu beruhigen.
Wie man Hunde in gewissen Situationen anspricht, sehe ich als anderes Thema (nicht grundsätzlich, aber bei der von mir gestellten Frage).
Mir geht´s ungefähr um das, was Agil und Lucy_Lou beschrieben haben.
Zitat
Wobei ich aber betonen muss, dass das für die Situationen gilt, die dem Hund einfach fremd und deswegen unheimlich sind und bei denen sich kein Trauma ereignet hat oder dergleichen.
jap, das ist sicher ein wesentlicher Punkt, keine Frage ![]()
ZitatMan stelle sich vor, man wäre allein im Urlaub in einer fremdartigen Umgebung unter lauter Einheimischen, deren Sprache man nicht versteht (so wie der Hund bei dem Satz "Hab keine Angst" auch nur "Blablabla" versteht). Und dann stelle man sich vor, plötzlich würde ein ohrenbetäubendes Geräusch entstehen, das man noch nie gehört hat und nicht einordnen kann. Man wird nervös und fragt sich, ob die unbekannte Situation eine Bedrohung darstellt. (Stürzt da in Flugzeug ab, ist das ein Erdbeben oder fährt da nur die U-Bahn unter uns...?)
Man guckt sich um und sieht entweder:Einheimische, die weiter in aller Ruhe ihren Kaffe schlürfen, lachen, ein Buch lesen etc.
oder:
Die Leute sehen Dich an, jemand kommt mit (mit-?)leidenden Blick auf Dich zu, legt die Hand auf Deine Schulter und sagt mit gedämpfter Stimme:"Blablabla... blabla".
Dieses Beispiel ist für das, was du mir hier sagen willst absolut perfekt, und ich freue mich schon, wenn ich es anwenden kann.
An dem was ich meine geht es leider etwas vorbei, und zwar aus dem Grund, weil ich "hündisch" spreche (klingt jetzt blöd, aber ich denke ihr wisst was ich meine).
Da wäre das Beispiel dann so, dass ich (als Hund) in diesem fremden Land mit einem zweiten unterwegs wäre, der dieses Land kennt und eventuell auch die Sprache spricht, meine Sprache aber zB nur gebrochen.
Wie sagt mir jetzt dieser Freund, in seinem gebrochenen Deutsch, dass ich mir keine Sorgen machen muß und der entgegenkommende böse aussehende Einheimische mich nicht meucheln will sondern nur auf ein Bier gehen.
Ich möchte dir aber für den überlegten und mühevollen Beitrag danken. Für künftige Gespräche mit anderen HH hab ich da einiges an Beispielen mitgenommen. Danke ![]()
Edit:
schnauzermädel:
ja das leuchtet soweit ein.
Was mich freuen würde wäre, wenn du mir folgendes etwas ausführlicher (oder konkreter) beschreiben könntest:
ZitatOder die Variante, wo der Mensch zwar sicher und selbstbewusst durch sein Leben geht, aber eine "Anfrage" seines Hundes übersieht. Hund sieht etwas, mensch ignoriert es völlig. Viele Hunde gehen jetzt einfach mit. Manche haben aber trotzdem Angst. Dann sieht man ein Zögern, einen pendelnden Blick zwischen seinem Menschen und dem Angstobjekt. Reagiert der Mensch nicht, kann es sein, dass der Hund richtig Angst bekommt. Ein klare Anweisung kann hier den Hund "beruhigen", er bekommt eine Aufgabe und wird nicht allein gelassen.
Meinst du damit, den Hund unter ein Kommando zu stellen, oder anders zu signalisieren dass alles ok ist?
Das ist nämlich jetzt GENAU DAS worum es mir geht ![]()