Beiträge von brush

    Hi,

    grundsätzlich würde ich dir auch zu den Schritten raten die Blackbetty geraten hat.
    Klar, die Schleppleine hilft dir nicht in dem Sinn, dass der Hund mehr auf dich achtet, aber er kann auch nicht auf die Straße laufen, was ja wohl erstmal vorrangig ist :smile:

    Zusätzlich sollte deine "auf-die-Oberschenkel-klatschende" Schwester erzogen werden. Klingt jetzt hart, aber ich finde das mehr als unangebracht.

    Zu dem Kleidung-zerren und anspringen und in-die-Hände-beißen:
    Wenn er das bei dir nicht macht, hat das wohl einen guten Grund ;)
    Da wäre es jetzt deine Aufgabe, den Hund jedesmal (also WIRKLICH jedesmal) davon abzuhalten dies bei anderen zu tun.

    Zitat


    Wow.
    Du bist schneller als dein Hund, wenn es drauf ankommt?
    Respekt.

    jap :D
    Nicht auf die ersten 20m, aber dann ist er chancenlos.

    Zitat

    Eigentlich sollte es gar nicht dazu kommen, dass ein Hund unangeleint läuft wo Mensch/Tier/Gefahr in Reichweite ist, wenn ich ihn nicht abrufen kann.

    Da hast du recht, aber wie testet du den Abruf unter derartiger Ablenkung, ohne eben diese Ablenkung? ;)

    Zitat

    Und wenn es doch passiert - wie auch immer es dazu kommt - dann bringt hinterherrennen im besten Fall, dass der Hund weiterrennt, weil er denkt "ah super, Herrchen spielt mit!". Wenn der Hund sich weder abrufen lässt, noch ein STOP-Signal kennt, dann ist in die entgegengesetzte Richtung rennen und feiern eigentlich die einzige Chance, die ich habe, um den Hund doch noch zum umkehren zu bewegen, bevor er die Gefahr resp. das Ziel erreicht.

    Mein Denkfehler. Ich hab ein STOP vorausgesetzt. Verzeihung :ops:

    Zitat

    Ein andres Thema ist, wenn mein Hund nichtmal dann auf mich reagiert, wenn ich drohe zu verschwinden und ich gar keine andere Wahl habe, als ihn irgendwo "abzuholen" wenn er dann endlich mal stehngeblieben ist.

    Dann ist aber grundsätzliches in der Mensch-Hund-Beziehung im Argen.

    Ui, das mein ich jetzt nicht böse, aber mit solchen Aussagen wär ich sehr vorsichtig.
    Es gibt genug Hunde die sehr selbstständig sind (und manche auch sein müssen), und die interessiert es nicht die Bohne ob du in die andere Richtung läufst. Vielleicht nach 15-20 min. mal, aber das ist für meine begriffe zu lang.

    Fusselfilz, ich bin fast vollkommen deiner Meinung :smile:

    Nur Punkt 1) mag mir nicht so ganz gefallen. Ja, es ist eine gängige Methode, und bei den meisten Hunde funktioniert sie wahrscheinlich sogar.
    Mich stört daran nur, dass der Hund dann sozusagen "völlig" unbeaufsichtigt an einem anderen Ort ist. Ich persönlich will meinen Hund nicht der Gefahr aussetzen auf eine Straße (oder auch nur Feldweg) zu laufen und dort angefahren zu werden. Oder auch dass er dann jemand anders sieht und auf den zuläuft und ihn belästigt. Oder einen anderen Hund sieht und dort hin läuft.

    Da hole ich persönlich auch lieber meinen Hund ab, leine ihn an und trainiere bei geringerer Ablenkung weiter den Abruf ;)

    Ich habe jetzt versucht die Beiträge ab Gestern zu lesen.

    Das einzige was ich verstanden habe war, dass dein Hund kastriert wurde und du wechselnde Deutschlehrer hattest.

    Nun, ich wünsche dir, dass die Kastration den erhofften Erfolg bringt und sich damit all eure Probleme lösen.

    Trotzdem bekommt man von dem wirren Geschreibe Augenkrebs, deshalb kann ich zu eventuellen anderen Punkten nichts sagen |)

    Zitat

    brush
    Ich dachte an eine etwas genauere Antwort ;-)
    Die verschiedenen Entwicklungsphasen des Hundes bin ich unter unterschiedlichen Ansichten mit verschiedenen Referenten durchgegangen, ausführlichst. Nur deine Variante, die hab ich nie gehört !

    Daher meine Frage wer dies sagt ...

    Ich werde in den nächsten Tagen nachsehen, in welchem Buch bzw. in welcher Publikation das stand.

    Erstmals erfahren habe ich davon bei einer Verhaltenstherapeutin (Katharina Aberle, Wien), die auch vetmed studiert hat.
    Die niedrige Stresstoleranz in dieser Zeit hängt, soweit ich es mir richtig gemerkt habe, damit zusammen, dass in der 16. Woche die Bildung von neuen Nervenverbindungen im Gehirn weitestgehend abgeschlossen ist, und daher dann der Informationsüberfluß (der jetzt nicht mehr, bzw. nurmehr in verhältnismäßig kleinen Teilen neue Nervenverbindungen bildet) schwerer verarbeitet werden kann.

    Zitat

    ich glaube das "schlimme" sind nicht die nieten.
    es gibt schliesslich solche und solche, aber mit diesen "killernieten" (heissen doch so, oder :???: ) gefährdet man mMn seinen und andere Hunde.
    Es gibt auch Pyramidennieten und Rundnieten -> "gesund" :/

    Aber sie hat doch nicht diese langen Stacheln bestellt, oder hab ich das falsch verstanden?
    Und wenn es normale, kurze Nieten sind, egal ob spitz oder nicht kann sich der Hund doch selber nix tun.
    Und ganz ehrlich, wenn ein anderer Hund meinen ohne erwünschten Kontakt so bedrängen würde, dass er sich an dem Halsband etwas tun würde... naja, ich glaube den Rest kann man sich denken.
    Und die TS sagte ja, sie nimmt das Halsband bei erwünschtem Kontakt runter.

    LasPatitas:
    Jetzt denkt aber jeder, es geht um so ein Halsband, oder? ;)