ZitatDeswegen hab ich es ja aufgeführt, weil hier mal wieder von "dem dominaten Hund" ausgegangen wurden (und der Müll auch noch von einem Trainer angezettelt wurde) und der einfach nicht erzogen war...
nö, ich meinte Jule&Max ![]()
ZitatDeswegen hab ich es ja aufgeführt, weil hier mal wieder von "dem dominaten Hund" ausgegangen wurden (und der Müll auch noch von einem Trainer angezettelt wurde) und der einfach nicht erzogen war...
nö, ich meinte Jule&Max ![]()
Das Beispiel ist zwar anschaulich und nett, hat aber eigentlich keinen Zusammenhang mit der Dominanztheorie.
Aber es zeigt schön auf, wie verblendet die Menschen sind ![]()
Grundsätzlich möchte ich dazu noch kurz sagen, dass die CS zwar nett sind, aber zu viel Wert darauf gelegt wird. Die CS sind beim beobachten der Körpersprache des Hundes eigentlich der letzte Punkt auf den man achtet und dienen nur zur Abrundung des Gesamteindrucks. Leider versteifen sich die meisten darauf, eben NUR die CS zu deuten.
Dazu wäre jetzt noch zu sagen, dass auch Hunde die ihr Gegenstück dominieren, ebenfalls CS zeigen. Da ist es angebracht auf die Intensität, Wiederholungsrate und Geschwindigkeit dieser zu achten.
Daran kann man es also aus meiner Sicht absolut nicht aufhängen, ob jemand in einer Beziehung dominantes Verhalten zeigt.
Bezüglich des Kotfressens zitiere ich mal aus dem Newsletter unserer Therapeutin und Ernährungsberaterin:
ZitatAlles anzeigen"WENN HUNDE KOT FRESSEN MUSS MAN IHNEN QUARGEL (Anm. von mir: Stinkekäse) FÜTTERN"
Fressen Hunde Kot ist das ein ererbtes Instinktverhalten um schwer Verwertbares verdaulicher zu machen
(im Fall unserer Hunde betrifft das oft im Futter enthaltenes Getreide wie Gerste, Hafer, Weizen..).Diese Verbesserung der Verdaulichkeit passiert unter anderem über die im Pflanzenfresserkot (z.B. Pferdekot) enthaltenen Bakterien.
Einige unserer Hunde haben aber vergessen dass es unbedingt Pflanzenfresserkot sein muss
Sollte der Hund Kot fressen ist es also sinnvoller die Verdaulichkeit des Futters zu überdenken als den Magen noch zusätzlich mit schwer verdaulichen Käse zusätzlich zu belasten.
Ich bestelle bei http://www.healthfood24.com und bin sehr zufrieden ![]()
Wenn ich meinen Geheimtip verrate, ist er ja nicht mehr geheim ![]()
McChris
Ich kann dich schon wieder nicht bewerten, daher: schöner Beitrag ![]()
Ich habe mich vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt:
Ich halte diese Dinge bei meinen Hunden so, einfach weil ich ihnen diese Natürlichkeit zugestehe.
Wie schon gesagt, ich verstehe durchaus, dass es für manche Menschen wichtig ist, wenn sich Hunde jederzeit alles wegnehmen lassen, ohne einen Laut von sich zu geben.
Was mich immer nur etwas beunruhigt bei dem ganzen sind:
1.) die Gründe aus denen das geschehen soll,
2.) die Selbstverständlichkeit mit der das vorausgesetzt wird, und
3.) dass die Leute gekränkt oder sauer sind, weil ihr Hund sie deshalb anknurrt.
Ansonsten kann und soll das natürlich jeder handhaben wie er mag.
Also,
ich verstehe durchaus was ihr meint, so ist das ja nicht. ![]()
Klar ist es schön, wenn man seinem Hund jederzeit alles abnehmen kann. Kann man auch. Kann ich auch, wenn es sein muß. Was aber klar sein muß ist, dass das nicht in der Natur des Hundes liegt.
Im Unterschied zu "freien" Ressourcen, die im Rudel immer (meistens) der Ranghöchste haben darf (wenn er dieses denn will), gilt das bei überlassenen Ressourcen nicht. Das heißt, der Hund muß das im Gegensatz zu vielen anderen Dingen wirklich lernen. Das ist wie einen Trick üben, der gegen die Natur des Hundes verstösst.
Der nächste große Unterschied ist ja, dass es hier ums knurren geht. Der Hund zieht eine Grenze, droht, sagt "das will ich nicht".
Das heißt noch lange nicht, dass ich ihm diese Ressource nicht trotzdem abnehmen kann. Die wenigsten machen ihre Drohung dann wirklich wahr. Schließlich können auch Hunde gut die Konsequenzen einschätzen, die es hätte mit jemand stärkeren wirklich zu kämpfen.
Ich hatte erst kürzlich so eine Situation:
Ein Kind von Bekannten, wo wir mit Hunden zu Besuch waren, holt von irgendwoher plötzlich ein Schweineohr (ja, war wirklich eines
) her, und wirft es vor meine beiden Hunde hin. Die haben natürlich sofort begonnen sich darum zu prügeln. Ich kann da ohne Angst mitten reingreifen und das Schweineohr beseitigen. Kein Thema.
Wenn ICH meinen Hunden etwas gebe, grummeln sie trotzdem wenn ich es ihnen abnehmen will. Klar kann ich es trotzdem nehmen, aber genau DANN würde ich das Vertrauensverhältnis zerstören.
Und selbst wenn ich jetzt diesen Trick mit dem wegnehmen üben würde, dann würde das bei MIR klappen, es gibt aber absolut keine Garantie, dass das auch bei jemand anders funktioniert.
Und ganz ehrlich, man sollte sich da mal überlegen was man einem Hund abverlangt, indem man solches Verhalten voraussetzt. Dann geht man vielleicht auch etwas langsamer und weniger "gekränkt" bzw. weniger emotional an diese Sache heran.
ZitatHat es denn nicht auch etwas mit Vertrauen zu tun, wenn ich dem Hund etwas leckeres aus dem Maul nehmen kann und er weiß, dass hat einen Grund (auch wenn es beim üben vielleicht gerade keine hat!) er also weiß, dass ich weiß, was das beste für ihn ist und weiß, dass ich ihm nicht einfach so zum Spaß etwas wegnehme sondern das es dann einen Grund hat?
Im Grunde geht es hier ja nicht darum, dass man dem Hund "aus Spaß" etwas wegnimmt, sondern übe, dass ich es im Notfall problemlos tun kann!
Doch, natürlich hat das was mit Vertrauen zu tun. Die Frage ist nur, wie weit man diesen Begriff strapaziert, bzw. wie man ihn definiert.
Das habe ich ja oben gemeint: Der Hund vertraut mir, dass ich weiß was gut für ihn ist. Hat er dann was bekommen, muß natürlich er natürlich auch darauf vertrauen können, dass es ihm eben nicht mehr weg genommen wird.
Und trotz allem: eine überlassene Ressource ist SEINS. Und die darf er aus meiner Sicht auch verteidigen.
Hach, das ist für mich schwierig zu erklären. Versteht jemand was ich meine? ![]()
ZitatAlso heute morgen sind mir wieder 2 Sachen aufgefallen, wo wir echt dominiert werden.
A) Madam ist immer Mittendrin statt nur dabei - egal ob ich dabei die Kaffeetasse über Hund balancieren muss oder nicht.*
B) Ich wollte aufstehen und der Hund (der im Bett geschlafen hat *hust*) war anderere Meinung und hat dies verdeutlicht durch Kopf auf meine Hüfte legen und lautstark Knottern.
Ich weiß echt nicht, wie ihr mit so einem tyrannischen Vieh unter einem Dach leben könnt...
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ZitatHmmm, ja üben stimmt!
Man kann alles üben, aber es dauert eben immer seine Zeit!
Und wo ist der Unterschied, ob er etwas findet oder du es ihm gibst.
Etwas aus dem Maul nehmen ist dabei doch gleich, wenn er dir nicht wieder gibt, was du ihm "anvertraut" hast, wieso sollte er dir dann etwas geben, was er sich selber "erbeutet hat"?Andersherum genauso, wenn du ihm Dinge aus dem Maul nehmen kannst, die er gefunden hat, warum denn dann nicht erstrecht Dinge, die du ihm gegeben hast!?
LG
Ganz einfach, mein Hund weiß, dass ich weiß, was gut für ihn ist.
Das heißt, wenn ich meinem Hund etwas gebe, habe ich das für gut befunden. Dann ist es seines. Deswegen würde er auch ein ihm überlassenes Leckerlie nicht mehr hergeben.
Findest er jetzt was, darf ich es nehmen und "überprüfen". Hab ich es für schlecht befunden, ist es weg. Hab ich es für gut befunden, und gebe es ihm wieder, ist es seines.
LasPatitas:
Auf jeden Fall, dir glauben die Leute eher als mir ![]()