Beiträge von brush

    Ich würde überdenken, welcher Hund wirklich in dein Schema passt. Ich persönlich würde da an deiner Stelle zu einem ruhigeren Vertreter als dem Goldie tendieren.
    Ansonsten bin ich der Meinung, dass alles passt. Auch wenn deine Familie nicht mitzieht, ein erwachsener Hund kann bei entsprechender Gewöhnung und Charakter durchaus 7-8h alleine bleiben.

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    Ja ich verstehe was du meinst, aber ich glaube auch, du stellst es dir komplizierter vor als es ist.

    Das kann gut sein :D

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    Mein Hund ist es gewohnt, dass es nicht für jedes kleine bißchen eine Belohnung gibt. Dafür ist dann die Belohnung die es zwischendurch gibt umso besser.
    Wenn ich also eine Gelegenheit habe (wie zB beim Grashalm), dann nutze ich diese. Beim nächsten Mal, wenn es zB etwas ist, wo Numa nicht hinkann (Leckerer Müll etc) dann gibt es in dem Fall für das eingeforderte Verhalten (nicht dahin zu gehen) keine Belohnung. Numa führt das eingeforderte aber trotzdem aus, denn sie hofft ja, dass sie danach zum Müll darf.

    ok, verstehe. Das werd ich mal so einzusetzen versuchen. Vielen Dank :smile:


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    Das ist der Thread: https://www.dogforum.de/ftopic87403.html
    Vielleicht verstehst du es dann noch besser

    Ich kenn den Thread eh. Mir ist das dann nur nach ein paar Seiten zu mühsam geworden, war dann 2 Tage nicht da und hab die Übersicht verloren :D

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    Aber genau das ist doch das gute bei Umweltbelohnungen! Nutze genau den Grashalm Nr. 17!
    Wenn dein Hund genau dahin will, dann forder erst etwas von ihm ein, wie zB ein Sitz und wenn er das macht, dann darf er hin zu Grashalm Nr.17!
    Wichtig ist doch immer rauszufinden, was Hund will und wenn es nunmal Grashalm Nr.17 ist, dann ist der die Superbelohnung.
    Wenn Numa meint, sie müsste mich jetzt zum nächsten Baum schleifen, weil da grad Lieblingsrüde Nr 3. hingepinkelt hat, dann bleib ich stehen. Wenn sie aufmerksam ist, dann laufen wir zusammen zur dieser Pinkelstelle und sie darf dann solange da schnüffeln wie sie will. Das ist für sie die größte Belohnung überhaupt. Das ist besser, als ein Lob, ein Leckerlie oder ein Spiel. :)

    Naja, jain :D

    So wie du mir das beschreibst, kann ich den Grashalm dazu benutzen, zuerst etwas anderes zu verlangen. Ok, das klappt, ich bin zufrieden :smile:

    Was allerdings wenn ich nicht will, dass er zu dem Grashalm geht. Dann kann ich ihn nicht anschließend als Belohnung einsetzen. Weißt du was ich meine?
    Ist vielleicht besser verständlich, wenn ich den Grashalm durch einen zB Hasen ersetze.

    Das nächste Problem wäre, dass ich vorhinein nicht weiß, welcher Grashalm interessant ist. ICH kann nämlich nicht nr 16 und 18 von nr 17 unterscheiden :lol:
    Bei den Grashalmen wieder egal, aber angenommen dort ist ein Komposthaufen, ein Büschel Gras und ein Stück Papier. Er will in diese Richtung, ich weiß aber nicht zu welchen der drei Dinge er will. Zum Komposthaufen möchte ich ihn nicht lassen. Also was tun?

    Verstehst du mein Problem? :smile:

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    natürlich müssen sich kinder einem hund gegenüber nett verhalten, keine frage- allerdings muss der hund das genauso drauf haben. ich finde es falsch, dass so laufen zu lassen, dass die initiative dabei immer von den kindern ausgeht- ihm nichts wegnehmen, ihm nicht im weg stehen, und was da alles oft gesagt wird. 2jährige zum beispiel sind mit dem hund auf einer stufe- sie kapieren auch nicht mehr als er- also müssen beide lernen. ich denke, dass echte liebe zwischen hund und kind nicht durch meideverhalten entsteht, sondern durch gegenseitigen respekt und verständnis- was sich ja einfach trainieren lässt.

    Da stimme ich dir vollkommen zu.
    Das einzige was mich daran oft stört (jetzt nicht bei dir persönlich) ist, dass es beim Hund vorausgesetzt wird, und dem Kind zugestanden wird Zeit zu brauchen, es zu lernen.
    DAS macht mich bei diesem Thema immer etwas fuchsig ;)

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    ich bin auch der meinung, dass mein hund mich nicht anzuknurren hat, kommunikation hin oder her. er sollte mir schon soweit vertrauen, dass er darauf vertraut, dass ich nur gute dinge für ihn tue und deshalb keinen grund zum knurren hat. don chef bin ich, und im zweifelsfall hat er kein stimmrecht :smile:

    Daran muß man aber arbeiten und darf es nicht voraussetzen. Das ist der wesentliche Punkt in all diesen Diskussionen.

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    Was mich aber hierzu auch mal interessieren würde, ist , was die Leute hier geraten hätten, wenn der Beißer zu einer der "Kampfhundrassen " gehört hätte????

    Ich wage zu behaupten: ziemlich genau das selbe.
    Bei allen Kontroversen die es hier im DF gibt, sind zumindest die meisten hier frei von Vorurteilen gegenüber SoKas ;)

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    Oh das wär super.Mit 27-44% liegt der Prozentsatz doch ganz schön hoch.

    Wie gesagt, ist das ja nur die genotypische Ausprägung. Dazu muß man natürlich noch sagen, dass ja 50% des Genmaterials vom Vater und 50% von der Mutter kommen. Das heißt, wenn nicht beides Angsthunde sind, halbiert sich das nochmal.
    Dann muß man noch beachten, wie die Angst dieser Hunde entstanden ist. Der genotypische "Angstanteil" kann sich in durchaus geringem Maß bewegen, und diese Angst aber stark ausgeprägt sein.
    Ich muß ehrlich sagen, ich halte sehr wenig von statistischen werten, vor allem bei Charakterzügen...


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    Ich hab von jemanden gelesen ,das die Aufzucht nur nebensächlich wär,und mann auf 85 % vererbte Verhaltensweisen bekommt.Für mich klingt diese These ein wenig gewagt

    Für mich auch.
    Mal ganz abgesehen von Studien und ähnlichem, halte ich persönlich das für Quatsch.
    Mit sorgfältiger Aufzucht und weitergehend umsichtigem Umgang, werden solche Ängste kaum zu Tage treten. Das sie möglicherweise latent vorhanden sind bestreite ich nicht.

    Ich müsste nachsehen wo genau ich das herhabe, aber es gibt da Studien zu ererbtem Verhalten.
    Wenn ich jetzt aus dem Gedächtnis nicht schwer daneben liege, liegt die Vererbung von Ansgt, bzw. Selbstsicherheit und einigen anderen "charkteristischen Verhaltensweisen" in einer statistischen Bandbreite von 27-44%.

    Das ist allerdings nur die genotypische "Verhaltenseigenschaft". Wie sich diese dann auswirkt hängt stark von der Aufzucht ab.


    Bei Bedarf könnt ich übers WE nachsehen, wo ich diese Tabelle der "Vererbung charakteristischer Eigenschaften" habe.