Beiträge von brush

    Danke für die Antwort :)

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    Hat die Ernährung von früher dazu geführt, das sich der Körper des Hundes so verändert hat, das seine Verdauung nicht mehr auf Fleisch ausgelegt ist? Je nachdem wie du diese Frage beantwortest, hast du deine Antwort.

    Keine Ahnung, dazu müsste ich eine statistisch repräsentative Anzahl an Chows aufschneiden lassen und sie mit anderen Hunden vergleichen lassen (oder mit mumifizierten 1000 Jahre alten Chows) ;)

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    Hast du gesehen das es einen Thread über vegane Hundeernährung gibt? Vielleicht ist das interessant für dich.

    Ja, ich kenn den Thread. Der hilft mir leider in diesem Fall nicht viel weiter, weil es ja für mich nicht um eine rein vegetarische Ernährung geht und außerdem ist mir der etwas zu sehr aus dem Ruder gelaufen :)

    Ich suche ja Argumente, die dafür sprechen dass der Proteingehalt (bzw. auch der Anteil an fleischlichen Proteinen) nicht ausschlaggebend ist.


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    Prinzipiell gehe ich davon aus, dass Chows keine Besonderheiten in ihrem Stoffwechsel haben, die ermöglichen würden, dass Muskelaufbau usw. durch etwas anderes als Proteine möglich wäre. Dass ZU viel Protein ungesund ist, ist nachvollziehbar, gilt aber für alle Rassen, nicht nur Chow Chows.

    Ansonsten würde ich sagen, dass Unverträglichkeiten auf bestimmte Fleischsorten nicht rassetypisch sind (höchstens die Neigung best. Rassen, generell Allergien zu entwickeln, ich nenn da als Beispiel mal Labradore oder Dalmatiner) und würde mich da tatsächlich an der Fleischqualität orientieren. Denn du weißt ja immer nicht, welcher Qualität das Fleisch im Trockenfutter ist und welche Teile vom Tier alles drin gelandet sind. Und es macht schon einen Unterschied, ob der Hund nun reines Muskelfleisch vom Bio-Rind bekommt oder so ziemlich alles halbwegs Verwertbare vom Rind, das aus Libyen kommt und evtl. noch irgendwelche Medikamenten-Reste usw. aufweise. Das sind jetzt zwei Extrembeispiele, aber es ist schon möglich, dass ein Hund aufs pure Muskelfleisch nicht reagiert, auf den Pansen aber schon (oder umgekehrt).

    Die vegetarische Ernährung würde ich da nun aber auch erstmal vernachlässigen, wenngleich ich es interessant fände zu hinterfragen, wie die Welpen beim Züchter gefüttert wurden, ob vegetarisch oder auch fleischhaltig. Die Welpen bei verschiedenen Züchtern bekommen fleischhaltiges Trofu oder NaFu. Ich kenne keinen Hund der vegetarisch ernährt wird. Es gibt auch einen Züchter in D der seine Welpen von Beginn an barft.

    LG, Henrike


    ok, das sind Argumente die ich vorbringen kann :)
    Es wird hier auch generell geraten kein Futter mit mehr als 24% Rohprotein zu füttern. Auch das ist mir eher unverständlich.

    Hallo liebe Experten und andere kreative Foris :)

    Ich wende mich hier an euch, weil ich versuche die Hintergründe einer lange geschürten Mähr zu verstehen, bzw. diese zu entkräften.
    Ich bin mir bewußt, dass ich hier wahrscheinlich nur schwerlich zu einem Ergebnis kommen werde, aber vielleicht könnt ihr meinen Weg etwas erleuchten.

    Zuerst mal zu der angesprochenen Geschichte:
    Es wird immer wieder, von Züchtern und Chow-Besitzern, behauptet viele Chows reagieren mit Problemen auf zu hohen Proteingehalt (vor allem aus Fleisch stammend) im Futter. Nach einigen Recherchen bin ich zu dem Schluß gekommen, dass dieser Glaube daran liegt, dass Chows vor ein paar Hundert Jahren in China rein vegetarisch gemästet wurden. Da sie aber ursprünglich aus Tibet und und der Mongolei kommen und dort als Arbeits- und Lasttiere in kalten Regionen genutzt wurden, und sich da ganz gewöhnlich mit Fleisch ernährt haben, bin ich der Meinung dass zwei- bis dreihundert Jahre teilweise vegetarische Ernährung evolutionstechnisch vernachlässigbar sind.

    So weit, so gut. Jetzt muß ich aus persönlicher Erfahrung berichten, dass einer unserer beiden Chows (nämlich Louis) im Alter von ca. einem Jahr begonnen hat allergisch auf sein Futter zu reagieren. Sein Fell war stumpf, er hatte Juckreiz usw.
    Wir, in unserer damaligen Unwissenheit, haben bei unserem Züchter und einigen anderen nachgefragt. Alle waren der einhelligen Meinung, es läge am Proteingehalt und vor allem daran, dass es aus Fleisch stammt. Uns wurde dann empfohlen auf Futter mit Fisch stattdessen umzusteigen. Das haben wir getan, und siehe da, der Juckreiz verschwand. Wir waren zufrieden und der Meinung, die Leute wissen anscheinend wovon sie reden.

    Heute, nachdem mein Wissen bezüglich Futter doch wesentlich zugenommen hat (nicht zuletzt aufgrund dieses Forums), stehe ich dem ganzen skeptischer gegenüber.
    Zu erwähnen sei noch, dass es sich bei den damaligen Futtersorten um qualitativ minderwertige bis Mittelklassefutter gehandelt hat.
    Seit geraumer Zeit füttern wir hochwertiges TroFu, und leichtsinnig und rebellisch wie ich nun mal bin, wollte ich ausprobieren ob das Fleisch aus diesen Sorten vertragen wird. Und siehe da, alles problemlos. Zusammengerechnet auf die verschiedenen Sorten kommen wir auf durchschnittlich 28% Rohprotein, was bei einer Futtermenge von 250-320g ca. 70-90g Protein pro Tag entspricht (bei einem Hundegewicht von ca. 28kg).
    Nachdem in unserem Futter der Anteil der verdaulichen Proteine wohl recht hoch ist, komme ich zu dem Schluß, dass die Unverträglichkeit von damals auf den Anteil der unverdaulichen Proteine oder die minderwertige Fleischqualität zurückzuführen ist.

    So, jetzt meine eigentliche Frage:

    Ist es aus eurer Sicht möglich, bzw. vertretbar, zu behaupten, eine Rasse reagiere oft auf einen höheren Proteingehalt bzw. auf Fleisch mit Unverträglichkeiten, oder ist es eine reine Frage der Qualität? Kann die vegetarische Ernährung von früher Einfluss auf das heutige Fressverhalten der Hunde nehmen?

    Dazu muß ich sagen, dass ich Chows kenne, die gebarft werden und keinerlei Probleme aufgetreten sind.

    Ich werde am Wochenende wahrscheinlich nicht dazu kommen, ins Form einzusteigen, würde euch aber bitten trotzdem fleissig weiter Antworten zu schreiben, bis ich mir das dann alles ansehen kann.

    Vielen Dank :)

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    Die Rollen sind da warscheinlich ganz klar verteil.
    Der Hund ist der chef.

    Der Hund, der total verängstigt war und ein Problem mit Männern hat ist der Chef. Ne, is klar.
    Ist jetzt nicht so böse gemeint, wie es sich vielleicht liest, aber ich kann das echt nicht nachvollziehen.


    SteffiBln
    Ich denke, dein Opa sollte etwas mehr versuchen dem Hund die Angst zu nehmen. Das ist recht schwieig und könnte langwierig sein, aber aus meiner Sicht die einzige Lösung. Zuerst sollte er alle "Schimpfaktionen" einstellen. Das kann ja, wenn der Anlass besteht, deine Oma übernehmen. Versucht, dass der Hund Spaß mit deinem Opa hat.

    Ich bin nämlich der Meinung, dass dieses markieren der Plätze deines Opas als Beschwichtigungsversuch dient.

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    Um Dir die nackte Wahrheit zu beichten:
    Oh doch - ein Zweithund macht mehr Arbeit!!!
    :gott:
    Du musst die doppelte Menge Futter anschleppen - und auch die doppelte Menge Hundehaare wegsaugen, mehr Pfotentapsen wegwischen und auch mehr Häufchen aufsammeln.

    Dem kann ich mich nur uneingeschränkt anschließen. Zwei Hunde machen mehr Arbeit. Aber auch mehr Freude ;)


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    Ergo: genau bei den Dingen die Zeit fressen macht es keinen Unterschied oder wirkt sich sogar positiv aus.

    Dem widerum stehe ich skeptisch gegenüber. Auch er zweite Hund will erzogen werden und braucht "Zeit für sich" mit seinen Menschen. Das heißt, eventuell müsste man getrennt spazieren gehen und ganz sicher getrennt trainieren. Wenn der Hund so unerzogen ist wie du schreibst, wird es erstens schwierig mit beiden gleichzeitig spazieren zu gehen, und zweitens ist es wesentlich schwieriger dem Hund auf diesen Spaziergängen etwas beizubringen. Wenn du Pech hast, nimmt dein zweiter Hund vielleicht sogar ein paar von den ungeliebten Eigenschaften des anderen an.

    Ich persönlich wäre auf jeden Fall dafür, dass ihr den Hund zu euch nehmt, aber ich will euch die mögliche Problematik dabei nicht vorenthalten.
    Viel Glück! :)

    Hm, einen Anfängerhund. JEIN.

    Ich sag´s mal so, wir waren ja auch fast Anfänger. Wir hatten zwar beide Hunde im Mitbesitz (meine Freundin einen Dobermann und ich einen Shi-Tzu), aber wirklich Hundeerfahrung würde ich das nicht nennen. Klar, wir haben uns knapp 2 Jahre auf den Einzug unseres Welpen vorbereitet, also theoretisches Wissen war da, und ein wenig praktische Erfahrung - halt mit anderen rassen - auch. Waren wir jetzt Anfänger? Keine Ahnung :smile:

    Nun gut, wir haben zwei Chow-Chow Rüden, einen als Welpen bekommen, den zweiten später als erwachsenen dazu.
    Louis (den wir als Welpen bekommen haben) würde ich als Halb-Anfängerhund bezeichnen. Schließlich haben wir es ja mit ihm geschafft. Allerdings muß ich dazu sagen, ohne soviel Vorbereitung wären wir wohl verzweifelt (gut, sind wir zwischenzeitlich auch).
    Dieser Hund hatte von Beginn an seinen eigenen Kopf, ließ sich nicht einschüchtern, reagiert kaum auf Leckerlies und war/ist rassetypisch sehr selbsständig. In der Pubertät haben sich all diese Faktoren noch verschlimmert. Das war schon teilweise zum Haareraufen.
    Mittlerweile hören wir immer wieder europaweit, dass wir den besterzogenen Chow haben, den die Leute kennen. Seine Züchter sind dankbar, dass wir diesen Hund bekommen haben, da sie der Meinung sind die meisten anderen wären an diesem Hund verzweifelt.
    Ich hab echt keine Ahnung was daran wahr ist und was nicht, aber Fakt ist, dass wir fast Anfänger waren und es ganz gut hinbekommen haben.

    Pinsel (den wir als erwachsener bekommen haben) ist definitiv kein Anfängerhund, allein schon wegen seiner Vorgeschichte. Der würde wohl in Anfängerhänden in ein bis zwei Jahren wegen stressbedingtem Organversagen nicht mehr unter uns weilen.

    Also insgesamt betrachtet würde ich sagen, ein rassetypischer Chow gehört nicht in absolut ahnungslose Hände. Mit ein bisschen Einfühlungsvermögen und Geduld hat man allerdings einen wundervollen Begleiter, der auch aufgrund der relativ geringen benötigten Auslastung sehr angenehm zu halten ist.

    puh, da weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll... :D

    Louis:

    Aussehen: etwas schwerer und mehr Fell
    Charakter: etwas weniger stur wäre manchmal ganz angenehm, allerdings macht gerade das auch seinen Charme aus ;)
    Erziehung: passt eigentlich, wenn er nicht gerade entscheidet, dass das jetzt nicht nötig ist

    Pinsel:

    Aussehen: etwas kürzer im Rücken könnte er sein
    Charakter: Ich würd mich freuen wenn er etwas mehrPersönlichkeit entwickeln würde.
    Erziehung: Wenn ihm sein Stress nicht im Weg steht, passt die.

    Für mich persönlich besteht ein Unterschied zwischen einem Kommando und einer plötzlich auftretenden Situation.
    Ich bin nicht der Meinung, dass ein emotionales zurechtweisen den Hund verwirrt oder gar die erlernten Kommandos beeinträchtigt. Im Gegenteil: Wenn dein Hund nun das Jagen als lohnenswerter sieht als das Rückrufkommando, wird er dieses vielleicht ignorieren. Das schwächt das Kommando ab.

    Aber das ist nur meine persönliche Meinung, da gibt es sicher noch viele andere Meinungen dazu :)

    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht so ganz, warum du das unterdrücken willst.
    Die intuitiven "Bachhandlungen" sind oft die Besten und wirkungsvollsten. Ich habe gemerkt, dass zB beim Jagdabbruch ein emotionales "Louiiiis neiiiiiiiiiin" viel besser wirkt als das normale abrufen. Einfach weil der Hund wohl merkt wie ernst mir das ist ;)

    Ich will damit sagen: Ich find das eigentlich ok, in bestimmten Situationen emotional zu reagieren :)