Beiträge von brush

    Aus meiner Sicht brauchst deshalb nicht gleich zum TA gehen. Ich würde das auf die Leckerlie vom Vortag schieben. Weiter beobachten wäre aber absolut angebracht. Außerdem solltst du darauf achten, dass der Welpe genügend Flüssigkeit zu sich nimmt.
    Sollte der Durchfall länger als zwei Tage anhalten, oder der Welpe andere Anzeichen (wie Müdigkeit, Appetitlosigkeit uä) zeigen, würde ich dann doch mal beim TA vorstellig werden.

    Aber vergiss nicht: Es ist DEIN Hund, und wenn du dich wohler fühlst, schau beim TA vorbei :smile:

    Die Gefahren beim Treppensteigen wurden hier ja schon beschrieben.

    Ich habe meine Hunde bis sie ein Jahr alt waren über alle Treppen die mehr als drei Stufen haben getragen. Dann habe ich darauf geachtet, dass sie Treppen langsam gehen.
    Ich trage sie immer noch die Treppen hinunter, wenn ich der Meinung bin sie sind zu lang. Auch für ausgewachsene (rel. schwere) Hunde ist die ruckartige Belastung auf die Vorderläufe nicht gerade vorteilhaft :)

    Hi,
    interessante Fragen sind das, und da kann ich sogar mal bei einem "Auslastungsthema" mitreden. :D

    Ich persönlich bin der Meinung, das hängt stark vom Hund und dem Grad seines Auslastungslevels ab.

    Meine Hunde lasten sich eigentlich fast ausschließlich selbst aus. Soll heißen, sie genießen Freilauf mit einigen Regeln. Da schnüffeln sie, gehen eventuell einer Fährte nach, laufen herum und tun was sie gerade interessiert.
    Es ist für meine Hunde auch Auslastung, wenn sie während des Freilaufs zurückgerufen werden oder selbstständig ihre Grenzen einhalten. Das ist, auch wenn es für viele selbstverständlich ist, Kopfarbeit.

    Jetzt ist, für mich, aber auch klar, dass das nicht mit Arbeitshunden vergleichbar ist. Meine Hunde benötigen relativ wenig Auslastung, da ist es leichter das "selbst zu erledigen". Hunde die mehr Auslastung brauchen, müssen aus meiner Sicht schon zusätzlich vom Menschen gefordert werden, weil die Möglichkeit sich selbst auszulasten in 99% der Fälle nicht gegeben ist. Wenn ein Hütehund selbstständig anfängt zu hüten, hat man ein Problem. Ebenso bei einem Jagdhund, und und und...

    Naja, es muß nicht unbedingt zu Veränderungen führen. Es ist leider (besser gesagt, für UNS leider) oft so, dass einige Hunde das anfassen gar nicht mögen. Selbst wenn sie (vermeintlich) gerne gestreichelt werden, sind sie immer im Konflikt zwischen "oh, das tut mir gut" und "hey, ich will nicht angefasst werden".

    Das hat nichts damit zu tun, ob der Hund Angst davor hat, das ist wirklich einfach ein innerer Konflikt. Also nicht falsch verstehen jetzt ;)

    Hi :)

    Man kann das natürlich nicht verallgemeinern und es ist recht schwierig (und ein bisschen unseriös) das jetzt einfach so zu sagen, aber es gibt einige Hunde die so unsicher sind, dass sie einfach bei jedem Kontakt sicherheitshalber beschwichtigen. Manche haben das auch durch fehlerhafte Sozialisierung so gelernt.

    Es kann natürlich auch an der Art und Weise liegen, wie ihr ihn krault. Es ist ja durchaus normal, dass man sich zum Hund beugt wenn man ihn streicheln will. Das könnte eine unklare Situation schaffen. Vielleicht versucht ihr mal, euch selbst in 1-2 Meter Abstand neben den Hund auf den Rücken zu legen und euch verkehrt hinzurobben. Klingt blöd, ich weiß. Achtet darauf dass, wenn ihr den Hund streichelt euer Körperschwerpunkt ein bisschen nach hinten verlagert ist und seht den Hund selbst nicht direkt an.

    So, das war die Theorie ;)
    Vielleicht könnt ihr da ja was nützliches für euch rauspicken.

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    Na aber sie hatte doch explizit gefragt, ob es mehr Arbeit macht - außer bei der Erziehung!

    oha, das habich dann wohl falsch verstanden, sorry :smile:


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    Denn das der Bursche da erstmal Arbeit machen wird ist ja schon klar.
    Das ist aber ja nur vorrübergehend - und verdient hat der arme Tropf es schon längst, dass sich mal endlich jemand richtig um ihn kümmert.

    Klar, aber diese vorübergehende Zeit kann schnell mal ein bis zwei Jahre betragen.


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    Ich freu mich für den hübschen Kerl das er nun endlich ein echtes Zuhause hat. :D

    Das freut mich allerdings ebenfalls sehr :smile:

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    Ein "zu hoher" Proteingehalt macht tatsächlich Probleme, bei allen Rassen.
    Was genau "zu hoch" ist, hängt aber doch auch vom Aktivitätslevel ab.

    Ja, das ist keine Frage. Aber generell zu sagen, der Proteingehalt sollte 24%, besser noch 22% nicht übersteigen halte ich da für sehr gewagt bis verantwortungslos. Vor allem wenn man weiß, was Chow-Leute großteils füttern.
    Außerdem wird ja leider immer außer acht gelassen, dass ja Mengen und nicht Prozente verfüttert werden.

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    Ich könnte mir daher vorstellen das sich diese "Weisheit" bei den Züchtern auch deshalb gehalten hat, weil die hier üblichen Rassen echte Arbeitstiere waren und entsprechend gefüttert wurden. Und das haben die Chows, die hier ja nicht als Arbeitstiere gehalten wurden, dann nicht so gut vertragen... :???:

    Das klingt logisch für mich und ist mit Sicherheit eine gute Erklärung.
    Die Sache ist halt die, dass seit die Chows gesünder gezüchtet werden auch ihr Aktivitätslevel gestiegen ist. Das dürfte da wohl oft außer acht gelassen werden.