Ich seh das Foto hier in der Arbeit leider nicht, aber grundsätzlich kommunizieren Katzen (zumindest was die Körperhaltung betrifft) ähnlicher als man denkt. ![]()
Beiträge von brush
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Ich frag mich nur ob das mit der Liegeposition wirklich stimmt oder ob da wieder die Gerüchte Küche gebrodelt hat ..lachDas stimmt grundsätzlich schon, dass sich Hunde mit Hüftproblemen schwer tun so zu liegen. Das heißt aber nicht, dass sie es nicht können.
Und Aussage lässt sich dadurch überhaupt keine treffen. Meine Buben haben beide eine A-Hüfte und liegen NIE so da
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Es ist auch so, dass er sich vor uns hinsetzt und uns auffordert, ihn zu streicheln. Selbst dann beginnt er mit den Beschwichtigungsgesten. Wir sitzen dann aber im Sessel und streicheln ihn von da aus??

Wie fordert er euch da auf und wie streichelt ihr ihn dann?
Ich frag das deshalb so blöd, weil ich da bei einem meiner beiden einen ganz extremen Unterschied feststellen konnte. Wenn Pinsel nämlich neben meinem Sessel sitzt und gestreichelt werden will, kommt er mit dem Kopf bis zu mir. Wenn ich dann mit der Hand von unten kommen (also unter der Schnauze) passt alles. Wenn ich von vorne oder oben komme, beschwichtigt er.
Wenn er ein paar cm weit weg sitzt, und ich beug mich zu ihm (weil ich mir halt denke, er will vielleicht gestreichelt werden) beschwichtigt er.
Mir ist überhaupt aufgefallen, dass es "besser" ist, wenn man sensible Hunde kommen lässt, und sie nicht aktiv zu streicheln beginnt. -
Unserer war ein Jahr alt, als wir einen 3,5 jährigen dazu genommen haben. Das hat problemlos funktioniert.
Also ich fürchte, du wirst hier keine konsistenten Antworten erhalten

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Ein ganz klares "nein" von mir dazu.
Aus meiner Sicht kann man den Kontakt von Mensch-Mensch zu Mensch-Hund nicht vergleichen.
Meine Hunde sind kein Freundesersatz. Sie sind geliebte Familienmitglieder, ja. Sie sind auf ihre Art für mich da, so wie ich für sie da bin, ja.
Sie sind nicht meine Freunde. -
Hui, Dankeschön.
Ich schreib da jetzt einfach mal meine Meinung dazu

Also grundsätzlich sehe ich in allen drei Videos ein ähnliches "Problem".
Im ersten Video sieht man leider nicht wie du auf den Hund zugehst, was aber positiv auffällt ist, dass du den Hund eher seitlich und weiter unten streichelst.
Der Hund beschwichtigt hier so lange, bis du ganz in der Hocke bist und auch deine "Streichelposition" gefunden hast. Erst da ist, soweit man das sehen kann, deine Körperhaltung (bzw. dein Schwerpunkt) neutral.Im zweiten Video sieht man ganz deutlich wie frontal und geradlinig dein Mann auf den Hund zugeht, sich nach vorne verlagert hinbeugt und den Hund sehr "offensiv" streichelt. Er bewegt sich mit seinen Streicheleinheiten eigentlich nur über dem Kopf und oben auf dem Rücken des Hundes. Außerdem nimmt er den Kopf zwischen seine Hände. Das ist für die meisten Hunde keine besonders schöne Position.
Im dritten Video, bei deiner Tochter, ist es ganz ähnlich. Der Gang zum Hund erfolgt sehr geradlinig, das Streicheln ist großteils von oben herab, "tätscheln" und die Gewichtsverlagerung deutet immer zum Hund hin. Dieses "Kopf in die Hand" nehmen ist ihm offensichtlich auch sehr unangenehm.
Das nur mal zu den Videos. Ich weiß ja jetzt nicht, wie das ganze dann weitergeht, wie er sich benimmt wenn das Streicheln dann länger anhält. Aber in diesen Situationen wirkt es eher so, als lässt er diese Prozedur über sich ergehen, genießt das aber nicht.
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Das passiert mir ja echt nicht sehr oft, aber manchmal werde ich hier doch etwas traurig, wenn ich manche Geschichten lese

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Was meinst du mit einem "Bodyblok"?Das heißt, halte den Hund mittels deiner Körpersprache von dir fern. Dreh dich zum Hund, mach dich groß, spanne deinen Körper an, schau böse drein und geh ein enrgischen Schritt auf ihn zu. (also das ist jetzt schon die Extremvariante)
Im Prinzip geht es dabei darum, Raum für dich zu beanspruchen.Dein Hund wird, normalerweise, stoppen und beschwichtigend auf deine Drohung reagieren.
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Ich habe auch wirklich schon über so ein Sprühhalsband nachgedacht. Mit den Händen eingreifen stellt sich als unmöglich dar (also wegnehmen oder ähnliches). Dann beißt sie da mit voller Wucht rein.
Da würd ich die Finger davon lassen. :|
ZitatDa es wirklich Überhand hier mit ihr nimmt würde ich mich über Tips zur Erziehung freuen.
Also, dein Hund ist aus meiner Sicht nicht aggressiv, sondern unerzogen.
Wenn reiner Spielabbruch nicht hilft (wobei ich mir echt nicht vorstellen kann wie der Welpe weiterspielt wenn ich das Spiel abbreche) verpass ihm eine "Zwangsauszeit" indem du ihn sein Körbchen schickst, ihn anleinst oder in die Box verfrachtest. Und das jedesmal wenn er nicht nach deinen Regeln spielt. Immer. Keine Ausnahme.Wenn der Welpe zwischendurch, ohne Spiel, so frech zubeißen will, halte ihn mit einem bodyblock davon ab. Wenn der Welpe gelernt hat, dass es nur Spaß gibt, wenn er sich benimmt, ist dieses Verhalten sehr schnell beendet.
ZitatHatte jemand von euch ähnliche Probleme? Mach ich zu wenig mit ihr?! Die kleine ist nun 14 Wochen alt.
Zu wenig machst du sicher nicht. Eigentlich finde ich die Zeiteinteilung sehr gelungen
Es scheint ehrlicherweise einfach eine Erziehungsfrage zu sein. -
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Unsere Betty ist jetzt knapp 6 Monate alt. Die Treppe rauf geht sie allein, runter muss ich sie tragen, sie will nicht selbst gehen.

schlauer Hund!