Beiträge von brush

    Obwohl mich dieses Thema ziemlich nervt, kann ich es doch wieder mal nicht lassen mich dazu zu äußern.

    Als Halter zweier mittelkleiner (mittelgroßer) Hunde mache ich eigentlich ständig Erfahrungen mit kleineren und größeren Hunden.
    Grundsätzlich konnte ich hier noch keinen Unterschied erkennen, auch nicht was die Gefährlichkeit anbelangt.

    Würde ich so pauschalisieren wie das hier getan wird, müsste ich die sagen, dass alle Hunde die eine andere Größe als meine haben unerzogen und gefährlich sind.

    Oder wie erklärt sich sonst, dass Pinsel von einem Yorkie hinterrücks in seine Kronjuwelen gebissen wurde und sich seitdem von niemandem außer uns dort anfassen lässt. (von den blutenden und wochenlang blauen Hoden nicht zu reden) Was war die Aussage der Yorkie-Besitzerin? "Ach, da kann ja gar nix passiert sein, der kleine kann ihm doch gar nicht weh tun."

    Und wie erklärt sich, dass ein Dogo schnurgerade auf Louis zuläuft und ihm in die Halskrause beißt und ich seitdem damit zu kämpfen habe, dass er alles was groß und weiß ist als Feind betrachtet? (mal ganz abgesehen von der Wunde am Hals)
    Was war die Aussage der Dodo-Besitzerin? "Ach, durch dieses Fell kommt man mit den Zähnen ja eh nicht durch. Der war nur so, weil ihr Hund schlecht kommuniziert."
    Na herzlichen Dank.


    Keiner der beiden dachte daran, dass er schwerwiegende Probleme bei meinen Hunden verursachen könnte oder ihnen körperlichen Schaden zufügt.
    Also hört auf mit diesem Schubladendenken. In Wirklichkeit schei*t sich niemand darum, ob anderen Hunden Schaden zugefügt wird, weder Groß- noch Klein- noch Mittelhundebesitzer.
    80% der Leute die ich tagtäglich treffe haben ihre Hunde nicht unter Kontrolle, umso mehr muß ich darauf achten meine im Gehorsam zu halten.
    Und Verletzungen, auch schwere, können von allen Hunden verursacht werden.

    Zitat

    aber warum gerade vdh? :???:
    es gibt doch bestimmt auch andere vereine die genauso gut und vielleicht sogar noch besser sind :???:

    Jain.

    Die Sache ist die, dass allein von den Aufzeichnungen her die FCI-Verbände den meisten anderen um Längen voraus sind. Jetzt mal ZO usw. außen vor gelassen. Wenn ich also wirklich umfangreiche Auskunft über Vorfahren und vor allem andere Verwandschaft haben will, ist das die Adresse Nummer 1.

    Das es Vereine gibt, die ein tolle ZO haben und gute Hunde zustande bringen ist schon so. Allerdings wird da oft die Suche nach einem wirklich guten Züchter noch viel viel schwerer.
    Ich habe es vorher schon einmal geschrieben, und sage es nochmal: Für einen Ersthundekauf ist das die sicherste Variante.
    Das man mit einiger Erfahrung und Kontakten gute Züchter aus anderen Vereinen finden kann ist auch klar.

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    Der FCI ist weitaus serioeser und vertrauenswuerdiger als der AKC.

    Ich kenne auch recht viele absolut serioese AKC Zuechter....aber 80% aller AKC registered Hunde hier bei uns in den USA kommen nachweisslich aus Puppy Mills.

    Kennt man den AKC Zuechter nicht persoenlich sagen AKC Papiere selbst absolut nichts ueber die Qualitaet der Zucht aus.

    Glaub ich dir auf´s Wort. War auch nur eine Anmerkung von mir, wo eventuell mein nächster Hund herkommt ;) und dass man durchaus Hunde aus anderen Verbänden nehmen kann, wenn man sich damit beschäftigt.

    Empfehlen würde ich das jemanden, der nicht "in der Szene" bewandert ist niemals :)

    Zitat

    Dann kannste auch auf einen Polenmarkt fahren....der AKC ist genau so serioes =)

    AKC-Papiere sagen grundsätzlich genauso wenig aus wie FCI-Papiere. Aber ich hab da eine bestimmte Zuchtstätte ins Auge gefasst, die mir gefällt. Und AKC lässt sich problemlos in FCI umschreiben.


    Wobei es sowieso noch Jahre dauern wird (voraussichtlich :D ) und wir noch zwischen USA und Norwegen schwanken.

    Zitat

    ich bin auch für papiere aaaaaaber nicht zwingend!!!

    ich finde wenn man sich gut informert und den "züchter" gut unter die lupe nimmt ist nix dagegen einzuwenden auch einen welpen ohne paiere zu nehmen...

    ein bsp, beide eltern kommen aus einer guten zucht, vater hat papiere, mama hat einen farbfehler der aber nur optische auswirkungen hat, darum aber zur zucht "ungeeignet" ist da diese spezielle farbe nicht dem rassenstandart entspricht......
    eltern sind aber beide auf alles getestet,herzultraschall, hd, etc also alles ok, auch kann man ja den stammbaum von beiden eltern einsehen.
    die welpen haben trotzdem keine papiere wegen eben diesem farbfehler der mutter, werden aber liebevoll aufgezogen, geimpft, gechipt und alles was nötig ist, warum sollte ich da keinen welpen kaufen?

    Wieso haben die Welpen da keine Papiere? Ist das bei euch so?
    Bei uns haben solche Welpen schon Papiere, nur halt keine A-Papiere. Der Züchter wird verwarnt und würde bei einem neuerlichen Verstoß gegen die ZO ein Zuchtverbot bekommen. Aber trotzdem haben die Welpen FCI-Papiere.

    Genau die Kosten für einen Hund sind hoch. Ich weiß das. Du weißt das. Alle anderen hier wissen das.
    Und wie viele wissen das nicht? Liest man nicht ständig Meldungen und Inserate darüber, dass Hunde abgegeben werden weil man mit der Erziehung nicht klarkommt und sich keinen Trainer leisten will? Ich persönlich denke nicht, dass es besser wird, wenn die Trainer teurer werden.

    Klar zahlt man dann für Qualität. Ich hatte auch nicht vor zu bestreiten, dass eine gute Ausbildung vorteilhaft wäre. Diese Trainer gibt es jetzt auch, und die Leute die sich damit befassen sind auch bereit das zu bezahlen.

    Man darf aber nicht vergessen, dass auch nicht sooo qualifizierte Trainer vielen Leuten helfen.

    Vielleicht wäre es gut, wenn nicht jeder einen Hund haben dürfte. Vielleicht wäre es auch gut, wenn nicht jeder eine Frau/Mann/Kind haben dürfte. Wer entscheidet solche Dinge?