Beiträge von brush

    Hm, nach längerer Überlegung (auch im Hunde-Thread) möchte ich mich dazu auch mal äußern:

    Ich lasse es jetzt einfach mal dahingestellt, ob es Studien über Langzeitwirkung veganer Ernährung bei Fleischfressern gibt oder nicht, mich würde in diesem Zusammenhang mal was anderes interessieren:

    Gründe vegatarisch oder vegan zu leben gibt es mit Sicherheit viele. Soweit mir bekannt ist, sind diese eigentlich alle ethischer Natur (was ja seine Richtigkeit hat) oder haben mit persönlichen Vorlieben zu tun.
    Wieso drücken wir unseren Tieren dann unsere Werte auf, die sie ja weder begreifen noch auf irgendeine Art und Weise umsetzen können? Ich glaube schon, dass man einer Katze eventuell alle benötigten Stoffe über planzliche Futtermittel zuführen kann, aber wozu?
    Wenn ich jetzt eine Katze angenommen 10 Jahre vegan ernähe, lasse sie dann aus dem Haus, wird sie dann Pflanzen fressen oder Fleisch?

    Also vielleicht kann mir jemand erklären, was der ausschlaggebende Punkt ist, einen Fleischfresser pflanzlich zu ernähren, nur weil es möglich ist. Das wäre sehr hilfreich :)

    Also ich persönlich finde es ok was du machst. Eventuell würde ich das mit dem 40 Minuten laufen sein lassen und stattdessen ein paar Übungen die Ruhe erfordern machen.
    Da hättest du den positiven Effekt, dass der Hund mind. genauso fertig ist (wahrscheinlich noch einiges mehr) und er gleichzeitig Selbstkontrolle lernt.

    Viel Spaß weiterhin :)

    Hi,

    bei uns ist es eigentlich auch relativ simpel.
    Pinsel hieß schon so als wir ihn übernommen haben. Er hat den namen damals deshalb bekommen, weil seine Rute als Welpe in Form und Farbe an einem Malerpinsel erinnert hat :)

    Louis´ Namen haben wir selbst ausgesucht. Meine Frau wollte immer einen fetten Kater namens Louis haben, aber nachdem ich mich bei den Katzen mit StarWars-Namen durchgesetzt habe, durfte sie den Hundenamen aussuchen. Glücklicherweise war es auch noch der L-Wurf, also ist Louis auch ein Teil seines offiziellen Namens.

    Träume beim Hund sind außerordentlich wichtig. Es passiert zwar nichts böses wenn man ihn weckt, aber es ist schon vorteilhaft wenn man ihn fertig träumen lässt.
    Es ist für Hunde unabdingbar, aufregende Situationen zu verarbeiten, und genau das tun sie im Traum. Sie "lösen Probleme", so blöd es auch klingen mag.
    Wie gesagt, du wirst keinen gestörten Hund bekommen, nur weil du ihn aufweckst, aber notwendig ist das nicht :)

    Manche wissen das ja, ich bin absolut kein Fan der Dominanztheorie und auch nicht vom Ausdruck Dominanz, aber nur weil der meistens falsch verstanden bzw. ausgelegt wird. Die Art wie greyhound das in seinem zweiten Beitrag beschrieben hat (der erste war etwas unglücklich ausgedrückt), ist aber durchaus meine Ansicht (bzw. auch definitionsgenmäß) von Dominanz.
    Mittlerweile wissen wir ja doch alle, dass es die Beschreibung einer Zweierbeziehung abhängig von Situation und Ressource ist, und damit kann ich gut leben.

    Und ja, wir Menschen sind alle dominant (wieder abhängig von der Situation und unserem Gegenüber), genauso wie alle Hunde dominant sind (wieder in der gleichen Abhängigkeit). Aber das ist ja nichts schlimmes :)

    Zitat

    Ich wüsste da den Zusammenhang mit dem Gluten nicht explizit. Anstieg vom Insulinspiegel passiert immer, wenn dem Körper Zuckerverbindungen (Kohlenhydrate) zugeführt werden. Je länger die Zuckerketten, desto aufwändiger deren Spaltung, desto langsamer der Anstieg des Insulinspiegels. Bei weißmehl und raffiniertem Zucker (Einfachzucker) geht das Ratzfatz und führt zu dem von dir beschriebenen Phänomen. Denn der Zucker ist in windeseile zerlegt (kurzkettig) und dann ist da ganz viel Insulin ohne "Arbeit". (Darum machen Süßstoffe auch eigentlich immer mehr Hunger - dem Körper wird durch den süßen Geschmack vorgegaukelt, es würde Insulin gebraucht. Das hat nichts und der Jieper auf "mehr" und "echtes" kommt. Darum funktionieren Diäten mit Süßstoff- und Light Produkten in den seltensten Fällen.)

    Mit Zucker/weißem Mehl nimmt man Energie zu sich, die so-fort verfügbar ist. Darum sind Mehrafchzucker oder Vollkorngetreide immer besser. Braucht länger...


    Ich hoffe, das war jetzt nicht zu wirr...

    Nein, das war gar nicht wirr, und das war auch das was ich gelesen habe und bezüglich des Glutens falsch in Erinnerung hatte.

    Herzlichen Dank! :gut: :gott:

    Wenn es doch angeblich diese aktiven Unterwefungsaktionen gibt, frag ich mich doch mal wie das klappen sollte?

    Nicht mal ich wäre in der Lage, meinen Hund ohne Zuhilfenahme meiner Hände auf den Rücken zu drehen (soll heißen, ohne ihn kurz anzuheben).

    Wir hatten in einem (ziemlich beknackten) Kurs mal einen Hund, der das bei meinem versucht hat. Und diesem 70cm hohe, 45kg schweren Hund war es absolut unmöglich meinen 50cm, 28kg auch nur annähernd umzustoßen.

    Zitat

    Einen Trick kenne ich, den eine Bekannte von mir anwendet:
    Sie hat einen Raum mit einem Kindergitter abgesperrt. Dort passt nur die Katze durch - nicht aber die Hunde. So ist kein Tier eingesperrt und die Katze kann sich im Zweifelsfall in Sicherheit bringen bzw. zurückziehen wenn sie ihre Ruhe haben will.

    So haben wir es bei unserer Treppe auch gemacht damit die Katzen eine Rückzugsmöglichkeit haben. Klappt problemlos :gut: