Beiträge von brush

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    :???: Also ist jeder Besitzer eines "Kampfhundes" Psychopath oder ahnungslos... gewagte Theorie. Denn nach seiner Darstellung gibt es keine Ausnahmen. Ich freue mich jedoch, dass ich einige dieser Ausnahmen persönlich kennen darf. Das sind sehr verantwortungsbewusste Leute - und keinesfalls psychopathisch veranlagt.

    Andererseits: tagakm ist denk ich schon ein bisschen psychopathisch veranlagt :D

    Ahja, was mir noch einfällt. Ich weiß nicht wie das in D ist, aber in Ö gibt es das "Projekt Konterqual", in dem in einem vom ÖKV verfassten schreiben eine Übergangsfrist bis 01.01.2018 angegeben ist, und ab diesem Zeitpunkt Zucht- UND Halteverbot für Qualzuchten besteht.

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    Du meinst jetzt aber die Chow Chows, oder? Bei den Rottis geht´s auch eher gemässigt zu, von uns wird eh nie einer Best in Show. Aber wenn ich mir angucke, was da auch für "Hunde" gewinnen, z.B. Bei Crufts dieser Pekinese, der sah aus wie ein Ausserirdischer :sad2:

    Ich meine eigentlich alle Gruppen die am Samstag ausgestellt werden, die von Sonntag seh ich selten und kann sie auch recht schlecht beurteilen muß ich sagen. (ausgenommen die Shar-Pei, da kenn ich mich aus, obwohl in Gruppe 2).

    Crufts kannst du nicht zählen, England ist eigen, besonders der Westminster KC. Die machen was ihnen passt. Aber auch die werden früher oder später keine Qualzucht mehr vor stellen können, weil die Hunde die Qualifikation in den Ländern nicht mehr schaffen.


    Edit:
    Iriiis und Brazzi:
    Dieses Umdenken findet schon länger statt, bei vielen Leuten. Das Problem ist, dass das hier im Forum nicht so ganz rüber kommt, weil dieses Thema meistens in irgendwelchen Vermehrer-Threads zur Sprache kommt, und da nicht sachlich über Zucht diskutiert werden kann :)

    Entschuldigt meine Ausdrucksweise und den Dialekt, aber da es sich um eine österreichsiche Zeitung handelt, möchte ich das auch so kommentieren:

    Oida, homs den ins hirn brunzt? :zensur: Der is bei Leibe ned dicht. I was ned warum der schreibn derf. Jeder Peitscherlbua derf da scho sei Unwissen zum Besten gebn! :zensur:


    Gut, es bestätigt nur wieder mal meine Meinung über den Standard. Das sowas öffentlich erscheinen darf, empfinde ich persönlich als grob fahrlässig und eine Frechheit sondergleichen.
    Ich werde auch mit Sicherheit morgen in der Arbeit (da hab ich mehr Zeit :D) einen Leserbrief verfassen.

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    Um so schlimmer, dass daraus Quahlzuchten werden dürfen und genau diese dann auch noch die besten Plazierungen auf Austellungen gewinnen. Das klingt mir irgenwie nach "Wurm im System"....

    Ist ja jetzt schon einige Zeit nicht mehr so, zumindest im Westen, und die östlichen Länder ziehen auch schon langsam nach.
    Ich kann jetzt für Österreich, Deutschland, Schweiz, Italien, Kroatien, Slowenien, Ungarn, Tschechien und Slowakei aus eigener Erfahrung sprechen und du wirst ausser in Ungarn, Tschechien under der Slowakei keinen gesundheitlich beeinträchtigten Hund vorne plaziert finden (zumindest zu 90%).
    Von den skandinavischen Ländern weiß ich es nicht aus eigener Erfahrung, aber aufgrund von befreundeten Ausstellern und vor allem Richtern. Aber die Skandinavier nehmen das sowieso lockerer, da ist keine böse wenn gut und genügend verteilt werden.

    Das alles hat sich in den letzten 10-20 Jahren entwickelt, und es dauert eben auch seine Zeit sowohl die Aussteller, Züchter und Rcihter zum Umdenken zu bewegen und das dann auch in der zucht umzusetzen. Aber es wurde was bewegt, und das gibt doch Grund zur Freude, oder?

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    Alles andere tendiert für mich eher in Richtung "Ich züchte um mich selbst zu profilieren" unter dem Deckmäntelchen des "Es ist ja im Sinne der Rasse".

    :gut:
    Und weißt du, das ist das was mich am meisten ärgert. Jeder Depp sagt "ich tu es für die Rasse", und bei 2% stimmt das.

    Hm, auch verantwortungsvolle Züchter haben schon solche Hunde hervorgebracht.
    Ich bin ja wirklich ein Verfechter der Rassezucht, aber solche Dinge kann man nicht bestreiten, und es würde einen auch nicht weiterbringen.
    Ich kenne einige Züchter die für mich unter das Prädikat "verantwortungsvoll" fallen, und auch da haben manche bis vor gar nicht allzu langer Zeit Hunde gezüchtet, die aus heutigen Gesichtspunkten unter Qualzucht fallen würden.
    So waren zB die Falten auf der Nase und die tiefliegenden, mandelförmigen Augen beim Chow lange Zeit im Rassestandard verankert. Auch wenn es einige Züchter gab, die schon früher andere Wege gegangen sind, würde ich jene welche sich erst später dazu entschieden haben nicht als verantwortungslos einstufen. Diese haben sich damals auch viele viele Gedanken zur Zucht gemacht, auch irre Auflagen erfüllt, nur halt mit einem anderen - damals gültigen- Zuchtziel.
    Und sooo lange ist das alles noch nicht her. Viele Rassestandards und auch die ganzen Vorlagen zur Konterqual wurden erst kürzlich geändert bzw. in Kraft gesetzt.

    Das sich die Grundeinstellung vieler Züchter und Verbände diesbezüglich verändert hat, sehe ich schon als sehr positiv. Das hier immer noch genügend Missstände vorhanden sind, ist aber ebenfalls klar.

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    Warum kann man Schwachstellen in der Rassehundezucht nicht diskutieren ohne das man sich als Rassehundbesitzer angegriffen fuehlt? Gerade die Halter der Rassehunde vom Zuchter sollten doch daran interessiert sein Misstaende aufzuraeumen.

    :gut:
    Genau so sollte es sein.

    Ich fühle mich hier weder angepisst, noch sonderlich geschockt durch dieses Video.
    Ich kenne solche Probleme zur genüge und habe auch schon genug davon live gesehen. Ich finde es gut, dass es solche Videos gibt, das öffnet erstens den Leuten eventuell die Augen und zweitens setzt es die Züchter unter Druck etwas zu ändern.