Beiträge von brush

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    Ich will nichts so auslegen, ich hab ja extra gefragt wie du es meintest ;)

    Weiß ich doch, auch dieses "du" war ein eher allgemeines :)

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    Vielleicht lehne ich mich jetzt zu sehr aus dem Fenster mit dem Vergleich, aber ist es dir dann nicht aus "lieber" wenn jemand seinem Hund 2x einen Stromschlag gibt, weil er einer Katze nachrennt (mit dem Teletakt), als dass der Hund 50x an der (Schlepp)Leine ins Halsband/Geschirr läuft?

    Nö, da lehnst du dich nicht raus :D
    Dazu muß ich allerdings erst sagen, ich bin absolut kein Geschirr-Fan, aber bei Schleppleinentraining ist es ein Muss.
    Bevor ich (falscherweise) einen Hund an der Schlepp 50 mal ins Halsband laufen lasse, würde ich eher ein teletact nehmen, ja.

    Das ganze Sache dabei (für mich) ist die:
    Ich mag zwar klare Grenzen und habe auch ein eher "raues" Verhältnis zu Louis, bin aber trotzdem der Meinung man kann fast alles positiv aufbauen.
    Jetzt ist das aber gar nicht so leicht, wenn man zB niemanden hat der einem das echt gut erklärt und zeigt. So, jetzt hat Herr X alles aus seiner Sicht positiv probiert (aber halt nicht ganz richtig gemacht) und ist mit seiner Weisheit am Ende. Sauer auf sich, sauer auf den Hund beginnt er entnervt an der Leine rumzuzuppeln, das nutzt nicht viel und es wird immer mehr und stärker.
    Der Hund hat mit positiver Bestärkung nix gelernt (bzw. das falsche) und hat zusätzlich noch die andauernde "Qual" des leinezerrens.
    Hätte jetzt Herr X positive Methoden gut gelernt, wäre es nicht soweit gekommen. Hätte er die "alten" Methoden richtig gelernt, wär die Sache auch nach einem Mal vorbei gewesen.
    Weißt du wie ich meine?
    Ich bevorzuge schon die positiven Methoden, aber richtig ausgeführt sind auch die taktilen Methoden "besser" als dieses halbwarme Durcheinander.

    So ungefähr mein ich das :)

    Ah, jetzt is mir noch ein Beispiel eingefallen. Wenn jetzt so ein "alteingesessener" seinen Hund am Stachelhalsband führt, und ich sehe wie weit das am Ziel vorbei führt und dem Hund Schmerzen bereitet. Diesem "alten" HH kannst du 25h von positiven Methoden erzählen, er wird dich auslachen.
    Da zeig ich ihm lieber wie er mit normalem Halsband einen richtigen Leinenruck macht, und die Sache ist für ihn und den Hund gegessen, als dass der Hund Zeit seines Lebens am Stachler zieht.

    So, jetzt habe ich fertig :D

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    naja, ich glaube das ist der vorsatz.... wenn ich meinem hund ein teletakt um den hals lege, dann will ich ihn damit erziehen und zögere nicht es einzusetzen. wenn ich aber nun an einem zaun vorbei laufe, und jedesmal NEIN sage, wenn er mir zu den Kühen reinrennen will (er läuft zwar sowieso an der Schleppleine, aber die Kühe hier sind so frech, die würden keine Sekunde zögern zu treten) aber Herr Hund in einem Moment doch unten durch kriecht, dann kann ich in dem Moment erstmal nichts für. Ich hab ihn ja nicht vorsätzlich an dem Zaun vorbeigeführt, dass er sich n Schlag einheimst.

    Klar kannst du etwas dafür, wenn du ihn an der Schlepp hast.
    Auch wenn er frei läuft, lässt du den Zaun das tun, was du in der Erziehung verbockt hast. Im Prinzip das selbe wie mit der Katze.
    (das "du" ist allgemein gemeint, nicht du persönlich)


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    Das Argument verstehe ich jetzt nicht... willst du damit sagen, dass du -wenn man es richtig anwendet- nichts gegen einen Leinenruck hast, weil sie dann auch sofort Wirkung zeigen? Oder les ich wieder nur nicht richtig?

    Ich von all diesen Methoden kein Fan, aber wenn du es so auslegen magst: Ja, mir ist lieber jemand arbeitet mit einem anständigen Leinenruck (den er wie gesagt, vielleicht zweimal braucht), als mit den ewig quälenden "halbrucken" oder Würger (bei ziehenden Hunden) oder Stachel.

    Und ganz genau meinen tu ich damit, dass ein Leinenruck auch keine andere Methode als ein Stromkäfig, oder sonstwas ist.

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    Hängt das von der Größe des Landes ab. :? Oder doch eher von der Größe der Population? :D

    :lol:
    Natürlich von der Population.

    Aber ich frage mich das schon eine ganze Zeit lang, ehrlich. Bei uns (in Ö) dürfen maximal Hunde mit B-Hüften in die Zucht, und auch da nur wenn der Partner eine A-Hüfte hat. B mit B ist nicht erlaubt.
    Und bei uns ist die Population sicher geringer ;)

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    d.h. dass meine Hündin jetzt nicht denkt, dass sie schwanger ist??

    Nein, das denkt sie nicht, nur weil da einer drinnen war ;)

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    kann sich sonst was bei ihr verändern?

    Naja, sie könnte verletzt sein, das könnte man ja vom TA überprüfen lassen.
    Aber sie hat jetzt wohl keine psychischen Schäden, die mit einer Vergewaltigung zu vergleichen sind, oder so. Falls du das meinst?

    Wenn die Kastration erfolgreich war (wovon ich mal ausgehe) kann da nichts sein. Es gibt einige kastrierte Rüden, die einen vollen Deckakt durchziehen können. Nur passiert halt nix :D

    Und es wurde ja schon gesagt, aber mit der Scheinschwangerschaft hat der Deckakt nichts zu tun.

    Also um da nochmals auf das ursprüngliche Thema zurück zu kommen:

    Die Szene im Lokal ist blöd gelaufen. Der Hund hat sich erschreckt, und die Wurzel des Übels "gepackt" ;)
    Wenn mir jemand von hinten an die Schulter klopf, schreck ich auch mal herum und wehre die Hand mit meiner ab. Nachdem Hunde halt keine Hände haben, sondern stattdessen ihr Maul benutzen kann man das nachvollziehen :)

    Zum Schmusen kann ich nur sagen, dass ich das allen Menschen die meinen Hund nicht lesen können untersage. Sie dürfen unsere Hunde streicheln, gerne, aber nicht kuscheln. Fremde auf der Straße dürfen sie ohne Erlaubnis gar nicht anfassen. Das war Anfangs schwierig durchzusetzen, aber mit der zeit haben wir da auch die nötige Härte bekommen, das den Menschen zu sagen.


    Und wegen dem Ballspielen machst du dir hoffentlich eh keine sorgen mehr :D

    Ich gebe dir ja recht, dass es in den meisten Fällen nichts bewirkt. Der Grund dafür liegt darin, dass die Leute diese "Hilfsmittel" falsch anwenden (und ich werd den Teufel tun, hier die "richtige" Anwendung zu erklären).

    Ich wollte eigentlich nur sagen, dass ich schon in mehreren Threads über Stromzäune usw. gelesen habe, und es eigenartig finde, dass das gebilligt wird, aber wehe da hat ein Hund ein teletact. Das versteh ich halt einfach nicht.
    Klar, das Argument ist dann immer, besser er kommt einmal an den Zaun und merkt es sich, als dass er sich von irgendwelchen Kühen tottrampeln lässt.
    Aber mal ehrlich, wenn man´s richtig macht, reichen auch ein bis zwei Leinenrucks in einem Hundeleben aus (oder ein bis zwei Stromschläge mit dem teletact).

    Trotzdem ist es unnötig. Ist halt meine Sicht, da versuche ich mit einem Maß zu messen.

    Für mich ist es nach wie vor nicht nachvollziehbar, wie in einem derart großen Land wie D, mit einer C-Hüfte gezüchtet werden darf :???:

    Aber gut :D
    Katja, du wirst vermutlich keine Zucht finden, in der alle Vorfahren nur A-Hüften haben. Ebenso wird es sich mit den anderen Würfen aus der selben Verpaarung abspielen, da werden voraussichtlich auch nicht alle mit A-Hüften ausgestattet sein.
    Das ist halt leider so :|

    Wie man´s nimmt. Auch das Stachelhalsband kann ich punktgenau einsetzen, wie auch den Leinenruck und alle anderen taktilen Methoden.
    Der Hund lernt da ganz einfach Meideverhalten, wenn´s "richtig" gemacht ist.
    Ich bin sogar der Ansicht, der Hund kann all diese Sachen besser verknüpfen als einen Stromkäfig. Da besteht ja noch die zusätzliche Gefahr, dass er nur den Käfig mit Schmerz verknüpft, nicht aber die Katze.