Auch wenn das jetzt vielleicht für dich blöd klingt, aber das Abrufen unter Ablenkung ist eines der schwierigsten Dinge, die ein Hund zu lernen hat.
Man glaubt das immer schwer, weil es ja beim Welpen so super funktioniert, aber bis das auch beim pubertierenden und erwachsenen Hund klappt, ist einfach viel Übung und noch mehr Geduld notwendig.
Beiträge von brush
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Schleppleine, Konsequenz und auf´s Ende der Pubertät warten.
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Rasseportrait des Chow-Chow vom deutschen Chow-Club:
ZitatAlles anzeigenDer Chow-Chow gehört einer sehr alten Hunderasse an. Ursprünglich in Asien beheimatet, kam er vor ca. 100 Jahren über Kanton nach England und später auf den Kontinent. In Deutschland ist er seit den zwanziger Jahren beheimatet.
In seinen leuchtenden Fellfarben rot, schwarz, blau, rehfarben sowie creme und mit seiner stolzen, würdevollen Haltung ist er eine auffallende Erscheinung in der Hundewelt.
Er hat ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein, ist eigenwillig und freiheitsliebend,
richtig.
Dritten gegenüber reserviert bis ablehnend.
das ist Erziehungssache und keinesfalls allgemein zu sehen
Er ist wachsam ohne ein Kläffer zu sein und ist ausgesprochen reinlich.
Auch hier gibt es Kläffer und Reinlichkeit liegt wohl im Auge des Betrachters
Seinem Menschen ist er zugetan ohne sklavische Ergebenheit. Der, der das "Sagen" im Familienverband hat, wird auch sein "Leithund" sein.
stimmt. Chows zeigen ihre Zuneigung auf ihre eigene Weise.Der Chow braucht eine liebevolle aber konsequente Erziehung.
Abrichten im landläufigen Sinne lässt er sich nicht und für Zwingerhaltung ist er völlig ungeeignet.
Also das "abrichten" ist stark von der Linie und dem Willen des HH abhängig (Louis zB wird dieses Jahr BGH-1 gehen). Für den Zwinger ist er wirklich ungeeignet.
Er würde verkümmern, da er die Nähe seiner Menschen braucht. Aus dem verspielten Welpen wird sehr schnell ein ernsthafter Hund, der Späßen abhold ist und für Neckereien kein Verständnis hat.
Nein, es kommt mal wieder auf den Hund an. Ich kenne viele Chows die bis ins hohe Alter verspielt sind und sich gerne necken lassen.
Aus diesem Grund ist der Chow als "Kinderhund" nur bedingt geeignet. Er wird die Kinder als Welpen seines Rudels lieben und beschützen, sich aber kaum von ihnen tyrannisieren lassen.
Chows gehen mit Kindern nicht anders um als andere Hunde. Unsere Nichte darf Louis als Kopfpolster benutzen, obwohl er sie vielleicht max. 5 mal gesehen hat
Das Umplatzieren eines Chows ist äußerst schwierig, darum sollte man sich vorher überlegen, ob die Liebe und die Voraussetzungen für die Haltung eines Chows ein Hundeleben lang anhält.
Ja, das wissen wir aus leidvoller Erfahrung.Der Chow ist mit seinem üppigen Fell kein pflegeleichter Hund. Er muss mindestens einmal wöchentlich (während des Fellwechsels öfter) gründlich gekämmt werden, dann reicht tägliches Bürsten aus, um sein Fell gesund und attraktiv zu halten. Baden ist nur angesagt, wenn es unbedingt notwendig ist.
Wenn wir nicht ausstellen, werden die Hunde max. alle 2-3 Wochen gebürstet. Sie haben gutes Fell, sind nicht verfilzt.Der Chow ist kein Hund für jedermann.
Sorry, aber warum will man mit solchen Aussagen eine Hunderasse "elitär" halten??? Selbstverständlich ist der Chow ein Hund für jedermann. Man muß nur wissen was man will.
Für ungeduldige, hektische, inkonsequente oder despotische Menschen ist er nicht die richtige Wahl.
Für solche Leute ist kein Hund die richtige Wahl
Wenn Sie aber ein Mensch sind, der Freude hat an einem ruhigen, selbstbewussten, intelligenten vierbeinigen Familienmitglied, dem Sie Rechte und Pflichten zugestehen, wird der Chow Sie nicht enttäuschen. Er ist halt ein bisschen anders als andere, gerade das macht ihn aber so attraktiv.
Das stimmt. Das bedeutet im Klartext: Wenn Sie es nicht brauchen, dass der Hund beim ersten Mal hört, dass der Hund sich nicht viel bewegen muß, dass Sie mit unstimmigkeiten gegenüber Artgenossen kein Problem haben, dass er ständig versucht Sie hinters Licht zu führen, dass Sie ihm "Rechte" zugestehen weil sie es eh nicht verhindern können, dann könnten Sie mit ihm eventuell ganz gut zusammenleben
Horst Stern sagt zwei wunderschöne Sätze über ihn und seine Menschen:
"Der Chow ist ein Hund, der ein Herr ist, auf der Suche nach seinem Herrn, der kein Hund ist"
"Einem Mann, der in Harmonie mit einem Chow-Chow lebt, kann man vertrauen und ihn mit Gewinn um jeden Rat angehen. Er schweigt eher, als dass er aus Gefälligkeit lügt.
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Zitat
Alle Asiaten

Das unterschreib ich!

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Meine zwei intakten Rüden haben einen Altersunterschied von knapp über 2 Jahren, und es klappt problemlos.
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Ich weiß, dass ich diese Dinge oft schwammig formuliere, und "ärgere" mich manchmal selbst darüber wenn ich sowas lese.
Ich tue das in dem Fall aber absichtlich, weil ich hoffe dass der ein oder andere der das liest, sich eventuell einen kleinen Tip da rausziehen kann. Und nachdem alle Hunde so unterschiedlich sind, und die "Härte" da natürlich individuell sein muß - und das muß jeder HH für sich und seinen Hund selbst herausfinden - schreibe ich das so allgemein
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Der Hund unserer Nachbarn ist ein Rowdy bei dem Kleinen hatte das eine andere Qualität, ich kann das auch nicht wirklich erklären, aber insgesamt wirkte er extrem souverän.
Ich mein das alles was ich schreibe gar nicht böse, aber mir scheint wir reden hier ein bisschen aneinander vorbei.
Ein fünfmonatiger Hund ist nie souverän.
Aber ich glaube ich weiß jetzt was du meinst, und auch mir fehlt dafür das richtige Wort
Zitatdas es aus Hudnesicht natürlkich frech ist sich den Ressourcen des anderen zu bediene ist klar, aber Mattis hat da (und darauf haben wir auch immer geachtet) kein Verteidigungsstreben
Da sind dann die Besitzer gefragt.
Wenn er an einen anderen Hund gerät, kann das böse enden.ZitatDas mal wo ich dazwischen bin. Stand Mattsi mit gefletschten Zähnen, Kamm aufm Rücken und sehr eindeutuiger Drohhaltung da. Der kleine hat das aber nicht als Zeichen für "ok, ok ich nehm mich mal zurück" gesehen, sondern ist noch drauf. Die Frage ist halt wie weit man sowas laufen lassen sollte.
Kann man von hier schwer einschätzen.
Es gibt viele (junge) Hunde, die diese Gesten nicht deuten können oder ignorieren, wenn daraufhin noch nie eine Konsequenz kam.
Ich finde das gar nicht sooo ungewöhnlich. Die Frage ist halt, ob man darauf wartet oder vorher eingreift, aber das kann man ohne die Hunde zu sehen (und am besten auch noch zu kennen) absolut nicht beurteilen.ZitatJACKE: Der Pitt hat eine
Der Dackel hat da hineingebissen (kaputt) daher wusste sie auch, dass der dackel versucht hat ihn zu beißen. das er sich dann wehr finde ich legitim. das es zu verletzungen beim Dackelbein führt ist bei den dünnen Beinchen auch klar.
Alles klar, jetzt versteh ich´s auch.ZitatAber ich finde es schon etwas ungewohnlich, dass er auf den Schäferhund ist. Er hat sich komplett in dem verbissen ?! und die Trainerin musste beide lösen. Wenngleich ich Dir recht gebe - Spielzeug hat da nichts zu suchen.
Jain.
Das sie um die Ressource kämpfen finde ich nicht ungewöhnlich.
Das er sich gleich so verbeißt, liegt aus meiner Sicht schon an der Rasse. ABER das ist nichts was man dem Hund nicht lernen kann.ZitatMich ineterssiert halt, ob diese rasse an sich ein vielleicht etwas anderes Sozialverhalten hat.
Ja, wie im vorigen Beitrag gesagt, war die Aggression gegen Artgenossen ein Zuchtziel bei den Pits.
ZitatNe halt!!! In der Welpenstunde ist er hauptsächlich wegen der Sozialkontakte. Ansonsten üben sie mit ihm selbst, 2x im Monat kommt ein trainer und suchen gerade eine gute Hundeschule (deshgalb vorerst der trainer).
Na das klingt doch gut
ZitatMit den bisherigen Schulen waren sie absolut nicht zufrieden. In vielen SOLLTE er Maulkorb tragen, dass wollten sie nicht.
Würde ich persönlich auch nicht wollen.
ZitatEr muss natürlich noch vieeeel lernen, aber Sitz, Platz, Hier , Leine klappt schon ganz gut. das ist auch Hintergrund von geplanten regelmäßigen Treffs. Mattis hat einen wirklich guten Grundgehorsam und dient mit als Trainingsobjekt
Also ich finde das von der Ausbildung her für einen fünf Monate alten Hund mehr als ausreichend.
Ein bisschen Erziehung würde aber sicher nicht schaden
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Zitat
Ich kann dir da glaub einen guten Tipp geben
Auf den warten wir aber noch.... :/
Zitat... oder lenkt mit eigenem Schwanz Jagen die Aufmerksamkeit auf sich.
Das ist Stressverhalten.
Ich würde mir mal überlegen, warum der Hund so reagiert. -
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ich hätte die erste zeit bei ihm unten geschlafen ohne meine frau
wie lange sollte ich das machen?Achso, das geht natürlich auch

Wie lange kann dir wohl keiner genau sagen. Ich würd´s nach ein paar Wochen - wenn er dann auch schon so ein bisschen alleine bleiben kann und sich unten wohl fühlt - einfach ausprobieren.
Du siehst dann eh wie er´s verträgt
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Zum schlafen würd ich ihn auf jeden Fall mit nach oben nehmen.
Sehr viele Welpen vertragen es gar nicht gut, wenn sie nachts von ihrem Rudel getrennt sind.
Gilt natürlich nicht für alle, aber doch für den Großteil