Beiträge von brush

    Sorry, irgendwas hat´s da gehabt mim internet :)

    Ja, ich kenne die Unterschiede schon, aber bezugnehmend auf meine vorherigen Beiträge wollte ich damit aussagen, dass jeder es - egal auf welche Art, und egal was man davon hält - dem Hund beigebracht hat und dieser es nicht tut "weil er so lieb" ist (gibt´s wohl auch, ist aber eher nicht üblich).

    Aber egal, ich hab herausgefunden was ich wissen wollte ;)

    Also habt ihr es euren Hunden ja doch beigebracht, und nicht vorausgesetzt ;)

    Mir geht´s eigentlich darum, dass ich es nicht mehr hören kann, wenn jeder sagt "der Hund darf das nicht, das geht gar nicht, der Hund muß weg".
    Wenn ich die letzten Monate überdenke, hatten wir hier einige Threads mit von Hunden verletzten Kindern. Meistens waren die Eltern nicht oder nur mit einem halben Auge dabei (was ja ok ist, ich bin der letzte der sagt man kann alle immer im Auge haben, und lasse auch unsere 2,5 Nichte mit unseren Hunden ein paar Minuten alleine, weil ich ihr und den Hunden vertrauen kann), und der Hund ist furchtbar böse oder verhaltensgestört.
    Ich weiß schon, dass meine Geschichte mit dem toten Chi übergangen wurde, aber mich ärgert sowas. Nicht weil der Chi tot ist (klar, ist traurig, aber nicht zu ändern), sondern weil das genau so ein Fall von "na der Kleine hat sich halt erschreckt" ist. Hauptsache ihm geht´s gut.
    Aber wehe, wehe wenn das Kind vielleicht an der Lippe blutet oder sowas. Natürlich ist das schlimm, und natürlich sollte das nicht passieren, und natürlich muß man etwas dagegen tun. Aber verstehen tut das in dem Fall keiner.
    Und wenn ich dann lese, der Hund ist irgendwo zwischen 6 und 12 Monaten, und von dem wird einfach verlangt dass er sowas toleriert, dann geht mir echt die Hutschnur hoch.
    Wenn man dann sagt, die Leute hätten einen schlechten Zeitpunkt für Kind oder Hund gewählt, sie hätten beiden die Regeln nicht klar gemacht, sagt jeder nur "na das Kind kann sich ja nicht wehren, der Hund müsste das besser wissen" (wie soll der Hund das erstens in dem Alter wissen und zweitens wenn es ihm nie ausreichend "erklärt" wurde).
    Und ich denke, die Geschichte mit dem Chi (übrigens Pepe mit Namen) zeigt durchaus, dass auch Kinder gefährlich für Hunde sein können.


    Daher wäre ich froh, wenn einige mehr diese Einstellung teilen würden:

    Zitat


    Wenn ich Beiden, Kind und Hunden, Regeln setze und ihnen zeige das ich diese Regeln zum Wohle Aller auch durchsetze dann habe ich normalerweise auch keine Probleme mit dem Zusammenleben.

    :gut:

    Ich finde es etwas eigenartig, dass hier die selben Leute, die in vielen anderen Threads schreiben ihr Hund sei so souverän, weil sie ihn gut sozialisiert und geführt haben, sagen dass sie ihrem Hund das Tolerieren von bedrängenden Situationen nicht beigebracht haben. :???:
    Ansonsten wird immer darüber gesprochen, dass man einen Hund durch Vorbildfunktion, klare Regeln und Souveränität erzieht, und hier soll das nicht gelten. Da kann der Hund das plötzlich von alleine.
    Daraus werd ich nicht schlau.

    Zitat

    Ja, aber viele Manschen denken so bzw. denken an viele Gefahren nicht, ich kann mir sogar vorstellen das einigen eltern garnicht bewusst ist das der Hund an dem ihr Kind vorbeirast evtl. beissen könnte.

    Siehst du, und die Eltern bringen ihren Kindern bei, dass eine Herdplatte gefährlich ist, und man da nicht drauf greifen darf (und da achten sie penibelst darauf und komischerweise verstehen das die Kinder dann auch), aber bei Hunden ist es nicht so. Und genau das werfe ich besagten Eltern vor.

    Zitat

    Und da am Ende eh der Hund/Halter schuld hat plane ich sowas halt ein um mich und meinen Hund zu schützen...

    Das blöde ist ja, das die meisten "Unfälle" mit Kind und Hund ja im eigenen Haushalt passieren. Und da hätte man dann selbst darauf zu achten beide so zu erziehen, dass das nicht passiert.
    Und da kommt dann halt immer das "der Hund ist böse, mein Kind wollte doch nur spielen".

    Zitat


    So ganz reden wir nicht vom gleichen. Ich muss meinen Hund nicht speziell beibringen wie er mit Kindern umzugehen hat.
    Sie verhält sich bei allen bedrängten Situationen mit Menschen so. Ob nun Kind oder Erwachsen ist egal.

    Trotzdem hast du es deinem Hund beigebracht und es nicht vorausgesetzt.
    Die Art wie man es dem Hund beibringt, ist ja eigentlich nebensächlich.

    Zitat

    Ja, ich verstehe das schon - aber in dem fall muss man als Hundehalter einfach vermehrt aufpassen finde ich.

    ....

    Wenn ich das mal auf Kinder übertrage würde ich z.B . besonders aufpassen wenn Schulbeginn oder Ende ist und ich auf einem weg laufe auf dem auch Schulkinder sind, oder wenn ich an Orten vorbeikomme wo Kinder sein können..

    Natürlich hat man da besser aufzupassen und natürlich hat man seinen Hund dementsprechend zu sichern.
    Aber man hat halt auch auf seine Kinder aufzupassen, wenn man sie vom Kindergarten abholt.
    Ich bin einfach der Meinung, dass man nicht erwarten kann, dass andere die Situation sowieso managen und man selbst dann nichts tun braucht.

    Zitat

    Ich habe es bisher ehrlich gesagt noch nicht erlebt das kleine Kinder einfach auf meinen Hund zugestürmt sind - abgesehen von den Nachbarskindern, die meinen Hund un mich kennen.

    Das ist halt der Nachteil, wenn man Hunde wie meine hat :D
    Klingt jetzt blöd, aber ich kann nicht durch einen Park gehen, ohne dass zumindest ein Drittel der Kinder einfach auf meine Hunde loslaufen und in "das wuschelige Fell" fassen wollen.

    Zitat

    Ansonsten fragen hier auch die meisten Kinder ob sie die Hunde streicheln dürfen oder wenn ich merke, das sie auf meinen Hund zusteuern spreche ich sie kurz an.

    Genau das erwarte ich mir eigentlich. Und ich spreche auch jedesmal den Eltern meine Anerkennung für ihre braven Kinder aus, wenn das so abläuft.
    Aber es sind halt nicht alle so ;)

    Zitat

    Einmal hab ich erlebt das ein Kind (ca. 5?) meinen Hund von hinten streicheln wollte - meine Hündin hat sich auch ganz erschrocken umgedreht was da plötzlich von hinten an ihren Poppes fasst aber als sie gesehen hat das es ein kleines zweibein war war auch alles ok - bei einem Erwachsenen oder einem Hund hätte sie anders reagiert!
    Ich find das schon interessant weil meine Hündin macht große Unterschiede zwischen Kindern und Jugendlichen/Erwachsenen!

    ja, viele Hunde können das unterscheiden, manchen muß man es lernen. Aber man kann es halt nicht erwarten.
    Weißt du wie ich meine?