Beiträge von brush

    Für mich war die Rassewahl eine ganz entscheidende.
    Abgesehen von den optischen Gesichtspunkten befinde ich mich leider nicht in der glücklichen Lage rund um die Uhr für den Hund da zu sein und habe auch keine besonderes Interesse an Hundesport.
    Was habe ich also gesucht? Einen selbstständigen Hund, der mit möglichst simplen Mitteln auszulasten ist, nicht am Rad dreht wenn er längere Zeit nichts zu tun hat und kein alle-Menschen-liebendes Ungetüm ist :)

    Hätte ich mich für eine andere Rasse entschieden, wäre ich dem Hund nicht gerecht geworden, hätte keine Freude an ihm gehabt und er umgekehrt an mir mit Sicherheit auch nicht.

    Tja, da sind sie wieder, die unguten Rüdenbesitzer.

    Die Dame sollte schleunigst ihren Hund erziehen, bevor sie irgendetwas von "Schuld" daherredet.

    Für mich ist das normaler Prozedere, dass beide ihre Hunde abrufen, anleinen und weitergehen.
    Bzw. wenn die Hunde auch ohne Leine bei ihren Besitzern bleiben, können sie auch frei sein.

    Du wirst immer wieder erleben, dass Rüdenbesitzer denken, ihren Buben gehört die Welt, und man kann die armen Rüden ja nicht mir einer läufigen Hündin quälen :roll:
    Nimm´s hin, und denk nicht weiter drüber nach.

    Hm, wenn meine Hunde schlechte Tage/Phasen haben überlege ich mir warum sie nicht mitmachen wollen.
    Würde ich da schimpfen und Abneigung zeigen, würden die nie wieder was für mich tun. Warum auch?

    Wenn ich deinen Text richtig gelesen habe, haben eure Probleme mit der Pubertät angefangen. März/April letzten Jahres müsste sie so 15 Monate gewesen sein, oder?
    Oftmals sind in der Pubertät und beim anschließenden erwachsenwerden andere Erziehungsmethoden gefragt. Der Hund beginnt seinen eigenen Kopf zu haben, und macht nicht mehr alles nur für dich. Da braucht es Motivation.
    Und wenn die ganze Körperhaltung und Stimmung negativ wirkt, kannst du ihm noch so tolle Sachen anbieten, es wird nicht klappen.

    Probier mal wieder Spaß mit ihr zu haben, spielt was, und finde dabei heraus womit du sie motivieren kannst.
    Eine positive Grundeinstellung würde da auch sicher helfen ;)


    Vielleicht erklärst du die Probleme, die Anfänge und die Erziehungsmethoden (auch die der Trainer) etwas genauer, dann könnte man unter Umständen ein paar konkrete Tips geben :)

    Zitat

    Meine Hundis sind eigendlich Freigänger, und wenn ich mir schon die Zeit nehme mit ihnen so zu gehen das sie das auch mal genießen können,habe ich ehrlich keine Lust sie alle paar Meter an die Leine zu nehmen weil andere Hunde nicht verträglich sind.
    Ich finde das sich einige Hundehalter das Leben ein wenig zu leicht machen in dem sie ständig auf Rücksicht anderer bauen,anstatt mit ihrem eigenen entsprechend zu trainieren und zu üben.

    Solange deine Hunde im Freilauf nicht zu meinen angeleinten laufen, ist das ja auch ok.
    Wenn du das nicht sicherstellen kannst, gehören sie an die Leine.
    Ich will keinen Hundekontakt, solang meine Jungs angeleint sind. Dazu brauch ich auch keine Angabe von Gründen. Das entscheide nur ich.

    Zitat


    zum transport, bitte den ersten post nochmal lesen. es geht um einen sprinter(transporter, also nur eine sitzreihe) wir fahren generell zu zweit, also auf dem sitz in der mitte oder im fußraum des beifahrers ist platz.

    Dann im Transportraum in einer sicher festgezurrten Box.

    Es wird hier von Phasen in denen keine Stresstoleranz besteht gesprochen.
    Durch die vermehrte Ausschüttung von Cortisol wird die Kommunikation der Gehirnhälften sozusagen unterbrochen, und die intuitive Hälfte gewinnt hier Überhand. So werden Situationen über das reale Maß hin wahrgenommen.
    Das kann theoretisch auch positive Effekte haben, wenn die Situationen positiv genug sind.

    Es gibt einige dieser Phasen in einem Hundeleben, die meisten werden da einfach übergangen. Von einer solchen Phase zw. acht und neun Wochen ist mir nichts bekannt, womit ich allerdings keinesfalls besteiten möchte, dass es sie gibt :)

    Für mich persönlich ist ein Umzug ins neue Heim - bei entsprechender Einfühlsamkeit - kein Faktor, der den Hund negativ beeinflussen muß.
    Du hast sicherlich recht, dass das zu Problemen führen könnte, allerdings kann es auch zu einem gesteigerten positiven Erlebnis führen.

    Es liegt halt mal wieder am HH ;)