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ich weiß,dass eskeine eigenschaften sind,aber als mensch kann ich dominieren,ebend weil ich diese dinge auch positiv einsetzen kann...zum wohle aller
Vielleicht bin ich zu blöd, oder zu engstirnig, um das zu begreifen. Aber wenn ich in einer Situation dominiere, ist der Grund dafür uninteressant. In genau dieser Situation dominiere ich den anderen. Da causale Zusammenhänge herzustellen ist für diese Situation nicht notwendig. Das wird auch kein Hund verstehen.
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ein hund dominiert den menschen,ohne dinge zu hinterfragen und sein ziel ist es,für sich den vorteil zu suchen,einfach vom instinkt heraus
Ja.
Nachdem Dominanz aber situationsbedingt ist, macht es keinen Unterschied.
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bei rettungshunden hat ja auch der mensch dominante arbeit geleistet,er hat dem hund diese aufgabe beigebracht..
Dinge beizubringen hat für mich nicht mit Dominanz zu tun, weil die Ressource fehlt und ich niemanden einschränke.
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sozu sagen erzogen...der hund führt es aus und dominiert dann über den menschen,aber eigentlich ohne zu wissen warum.........
Ich bin mir nicht sicher ob ich den Satz richtig verstehe.
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ich muß doch zu hause gegenüber meinen kindern und dem hund dominant sein,ich bin der boss....und wenn die das kapiert haben lässt doch die dominanz nach,ebend weil sie es gelernt haben
Nein, ich dominiere situationsbedingt. Genau wie der Hund auch (nur dass bei mir eventuell eine Überlegung dahinter steckt, aber wie oben gesagt ist das für die Handlung nebensächlich)
Und das dominieren lässt aus meiner Sicht nicht nach. Sind mir Dinge wichtig, sind sie das immer. Werden mir irgendwann andere Dinge wichtig, verschiebt sich das, aber lässt nicht nach.
Vielleicht hilft ein Beispiel:
Mir fällt eine Staniolkugel auf den Boden, ich will sie aufheben und Hundi springt auf um sie sich zu schnappen und damit zu spielen. Ich lass das zu, weil mir die Staniolkugel nicht wichtig ist.
Der Hund hat mich in dieser Situation dominiert, weil er mich eingeschränkt hat und die Ressource ergattert hat. (und MIR war das nicht wichtig)
Jetzt stößt zum Beispiel der Hund am Tisch an und wirft ein Glas hinunter. Er will hin und sich das ansehen. Ich nehme den Raum für mich ein und beseitige die Scherben. Der Hund probiert nicht mal noch näher zu kommen. Ich habe dominiert, weil ich den Hund eingeschränkt habe. (und dem Hund sind die Scherben nicht wichtig)
Interessant wird es erst, wenn beide eine Ressource als wichtig erachten. Dann versuchen automatisch beide den anderen zu dominieren. Dann kommt es darauf an, wer das zulässt und wer nicht. Aber mit Erziehung hat das nichts zu tun. Das ist rein das durchsetzen des stärkeren.