Zitat
Da würde ich sagen, überwiegt die Nicht-Aggressivität
Ich kann ja nichts dafür, dass man nicht doppelt abstimmen kann.
Alles klar, danke ![]()
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Da würde ich sagen, überwiegt die Nicht-Aggressivität
Ich kann ja nichts dafür, dass man nicht doppelt abstimmen kann.
Alles klar, danke ![]()
Ich bin mir nicht ganz sicher, was ich ankreuzen soll.
Ich habe zwei intakte Rüden, von denen einer nicht mal den Ansatz von Aggressivität zeigt, also auch nicht an der Leine. Der andere hatte Probleme an der Leine, die jetzt allerdings behoben sind. Bei gleich großen oder größeren intakten Rüden muß ich aber immer noch vermehrte Aufmerksamkeit walten lassen.
Was muß ich ankreuzen? :ua_nada:
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Ist das denn so?
Mein Eindruck ist das nämlich nicht.
Zumindest habe ich die Erfahrung gemacht, und die der meisten anderen Leute die ich kenne, ist die gleiche.
Es entspricht offensichtlich nicht deiner Erfahrung, so dass ich das jetzt einfach als unbewiesene Behauptung meinerseits stehen lasse ![]()
ZitatIst das ein typisches Problem intakter Rüden? Ich kenne viele kastrierte Rüden und Hündinnen, die das tun, ebenso wie ich intakte kenne, die leinenaggressiv sind oder eben auch nicht.
mMn ist das ein reines Erziehungsproblem.
Wenn du den ganzen Beitrag zitiert hättest, stünde da auch, dass es in den Griff zu bekommen ist.
Leinenpöbelei deshalb, weil einfach Pöbeleien unter intakten Rüden schon häufiger vorkommen (auch wenn´s normales Verhalten ist). Nachdem man (oder ich, oder in meiner Gegend) in der Stadt den Hund aber doch öfters an der Leine hat, hab ich mich darauf bezogen.
ZitatLiege ich da so falsch?
Falsch ist immer sehr subjektiv ![]()
Jetzt abgesehen von der Fortpflanzung (da kann man ja aufpassen), ist es für gestresste Hunde genau falsch herum, die Hündin zu kastrieren und den Rüden nicht.
Testosteron ist ein Serotonin-Blocker, während Östrogen ein Cortisol-Blocker ist.
Von daher bringt eine Kastration also einem Rüden einen Vorteil beim Stressabbau, einer Hündin einen Nachteil.
Zitatwow das ist echt mal krass.
Nebst unzähligen Nachteilen konnten meine Hunde zwei Sachen zu ihren Vorteil zählen: Ab dem ersten Tag stubenrein, und nie auch nur annähernd ein Problem mit dem Alleinebleiben. (wir habens nicht ausgereizt, aber Louis konnte mit 11 Wochen bereits 3,5h alleine bleiben)
Dafür sind sie sonst nicht zu viel zu gebrauchen ![]()
ZitatWie alt waren eure Hunde als es soweit war???
8 Wochen und 2 Tage ![]()
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Bleiben all die gestressten und weniger sozialen Hunde zu Hause? Oder gibt es nur wenige "verpflanzte Landeier", die unter der hohen Hundedichte leiden könnten, und der Rest ist es einfach nicht anders gewohnt?
Guter Punkt.
Ich habe ja beides zu Hause. Einen hier aufgewachsenen intakten Rüden, der zwar ein kleiner Proll ist, sonst aber absolut stressfrei. Der hat keine Probleme hier, außer ab und zu mit anderen Rüden.
Der andere ist ein "Landei", der sowieso noch ein schwacher Charakter ist und ständig unter Stress steht. Der ist zwar zum Glück nicht der typ der pöbelt, aber man merkt schon wie ihm viele "Begegnungen" zusetzen. Der hatte es definitv am Land einfacher ![]()
So ganz unrecht hat er da nicht, finde ich.
Schlußendlich hast du in der Großstadt beinahe ständig läufige Hündinnen. Wenn der Rüde das nicht gewohnt ist, oder die Möglichkeit das zu üben nicht gegeben ist, kann ich mir schon vorstellen, dass das problematisch ist.
Ebenso wie das Leinengepöble von intakten Rüden untereinander.
Mir ist schon bewusst, dass man das alles in den Griff bekommt (wohne ja selbst in der Großstadt), aber leicht ist das nicht.
Ich bin mir nicht sicher, wie viele "Begegnungen mit Fremden" einem Hund zumutbar ist, auf jeden Fall hat man diese in der Großstadt sehr sehr häufig.
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Und zu den "perfekten" HH:
manchmal erscheint es mir auch so, das viele einen Hund daheim haben, der IMMER in jeder Situation hört und funktioniert wie ein schweizer Uhrwerk. Ich zweifel daran, will aber nicht sagen, dass auch wirklich einige davon das hinbekommen haben, aber eben nicht alle, die hier immer so tönen.
Weißt du, ich persönlich glaube ja, dieser Eindruck entsteht dadurch, dass die Leute unterschiedliche Erwartungen an ihren Hund haben.
Wenn ich meine Hunde zu mir rufe, möchte ich dass sie kommen. Ob sie jetzt dazwischen noch schnell einen Grashalm begutachten oder kurz was markieren, ist mir nicht wichtig (kann es bei den Hunden eh nicht ändern). Für mich ist das das, was ich erwarte.
Wenn ich meinen Hunden "platz" sage erwarte ich, dass sie sich hinlegen. Und nicht innerhalb einer halben Sekunde dort umfallen wo sie gerade stehen. Mir reicht das. Andere würde wahnsinnig werden, wenn der hund nicht von jetzt auf gleich liegt.
Ich denke, so ist das vielleicht zu erklären ![]()