Beiträge von brush

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    brush
    wie sollte man denn es auch anders formulieren? egal ob man sich einen Hund vom Züchter holt oder aus dem Tierschutz, überall bezahlt man doch für den Hund, oder hab ich gerade einen Knoten im Hirn und kann es nicht verstehen warum man es anders sagen sollte oder es damit ein problem sein sollte, dies so zu sagen

    Es gab vor gar nicht allzu langer Zeit hier einen Thread, wo bemängelt wurde dass die Leute immer sagen sie kaufen sich einen Hund. Da wären andere Ausdrucksweisen bevorzugt gewesen, und es wurde zum Teil (und wirklich nur zum Teil) behauptet, man liebe sein Tier nicht, oder habe es sich aus den falschen Gründen angeschafft, wenn man meint es zu kaufen.
    Da konnte ich mir das jetzt nicht ganz verkneifen :D

    Hi,

    der Clicker wäre da vermutlich eine gute Sache, weil der Hund nicht direkt das Leckerlie sieht. Wenn sie aber zum hochdrehen neigt, wird sie das wohl auch beim Clicker machen. Den Vorteil den du da hättest wäre, dass du das Training (also die Prozedur des Trainings, nicht die Kommandos) neu und ruhiger aufbauen kannst.
    Geht natürlich sonst auch, aber eingefahrene Dinge zu revolutionieren ist bekanntlich immer schwieriger als neue einzuführen ;)

    Ob du einen oder zwei Clicker nehmen solltest, hängt hauptsächlich von der Wahrnehmung deiner Hunde und deiner eigenen Lehrmethode ab.

    Meine wissen ganz genau, wem der Click jetzt galt, wenn ich zufällig mal beide Hunde im Raum habe.
    Ich kenne Hunde, die das nicht wissen.
    Also sicherheitshalber würde ich unterschiedliche Clicker verwenden :ua_nada:

    Um bei dem schönen "ich find´s schade..." zu bleiben:

    Ich finde es schade, dass die wenigsten wissen (oder wahrhaben wollen) was Risiko und was Wahrscheinlichkeit in diesem Zusammenhang bedeuten.
    Dann wüsste man nämlich auch, dass "das Risiko minimieren" nicht heißt, dass die Wahrscheinlichkeit einen kranken Hund zu bekommen sinkt.
    Viel mehr bedeutet es, dass man sich der Wahrscheinlichkeit bewusst ist.

    Vielleicht als Beispiel:
    Bei einem nicht gezüchteten Hund beträgt das Risiko einer Erbkrankheit 100%, weil man ja keine Aussage darüber hat. Die Wahrscheinlichkeit der Erbkrankheit durch die Vorfahren und das ausbrechen durch die Bedingungen liegt zB bei 40%.
    Bei einem gezüchteten Hund, liegt das Risiko einer Erbkrankheit bei zB 30%, die Wahrscheinlichkeit des Auftretens aber ebenso wie beim nicht gezüchteten Hund bei 40%.

    Ich hoffe das war halbwegs verständlich :ops:

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    Auch die Statur hat einen großen Einfluss darauf, ob ich einen Hund als klein, mittel oder groß wahrnehme.

    Seh ich ganz genauso.


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    Wir sehen hier gelegentlich zwei Chow-Chow-Damen, die von der SH bei maximal 40cm liegen und von mir trotzdem als "mittel bis groß" empfunden werden.

    Erstens: wie schöööön :D (da sollt ich mit den Buben mal vorbei kommen ;))
    Zweitens: 40cm? maximal? ehrlich?

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    Der Bauer, von dem ich meinen Wolfsspitz bekomme hält eine Wolfsspitzhündin als Haus-/Hof-/Wachhund, eben auch als Nutzhund. Nun brauch er noch zwei weitere Wolfsspitze zu diesem Zweck. Also hat er seine Hündin von einem (wohl bekannten und auch ärztlich durchgecheckten) Wolfsspitzrüden aus dem Nachbardorf decken lassen und behält zwei Hunde aus dem Wurf, ...

    Da sind ihm anscheinend die Voraussetzungen des Hundes egal und auch wie hoch das Risiko ist, dass der Hund krank ist/wird.
    Dann wird halt ein neuer angeschafft.

    Ist ja von mir aus auch ok, und von mir aus ist er auch nicht geldgierig, aber unkontrolliert vermehren, das tut er schon :)

    Ist das jetzt wirklich nötig diesen Thread wieder in diese Richtung zu führen?
    Ich mein, wir haben hier unzählige, die Vor- und Nachteile und verschiedene einstellungen aufzeigen. Warum nochmal, und nicht bei der Ausgangsfrage bleiben, die ich ganz gut finde?

    Und Argumente solltest du dir dringend andere einfallen lassen, wenn du schon in diese Richtung gehen wirst.
    Sonst erzähl ich, dass mein Opa trotz rauchen 88 geworden ist und ein guter Freund von mir, sportlich, gesund lebend usw. mit 41 einfach umgefallen ist und tot war.
    Also ist rauchen gar nicht gefährlich.
    Blödes Argument, oder?

    Alle Hunde laufen Gefahr, erbliche Krankheiten zu zeigen, man kann dieses Risiko nur minimieren, niemals ausschließen.

    Für mich persönlich kommen nur Rassehunde in Frage.
    Ich habe viel zu tun in meinem Leben und will mir den Begleiter aussuchen, der am Besten zu mir und meinem Leben passt (voraussichtlich). Außerdem bin ich einfach ein Typ der Risken minimiert und das kann ich am Besten bei vorhersehbaren Eigenschaften und gesundheitlich untersuchten Geschwistern und Ahnen.
    Ich will wissen was ich mir kaufe (und ja, ICH kaufe einen Hund und habe kein Problem damit das auch so zu formulieren) und bestmögliche Beratung, Unterstützung erhalten.

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    Wir sind eben alles Menschenhasser, die nur mit unseren Hunden klar kommen :lol:

    Klingt für viele vielleicht unverständlich, aber ich würde für meine Wauzis fast alles tun..... :p

    Naja, Menschen kann ich auch nicht besonders gut leiden, aber eigentlich kann ich niemanden besonders gut leiden :lol:
    Wahrscheinlich liegt´s daran. :D