Beiträge von brush

    Ich würde auch ein anderes Futter probieren, wenn er das offenbar nicht verträgt. Ob dein Hund gerste besser verträgt als Mais wird man erst wissen, wenn man es ausprobiert hat :ua_nada:

    Und der Fellwechsel kann durchaus für den Juckreiz verantwortlich sein. Das ist nicht so ungewöhnlich.
    Blöd nur, dass in dem Fall der Futterwechsel und der Fellwechsel zusammenfallen. Da kann man nicht klar bestimmen woran es liegt.

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    brush: ich will nicht mit Dir streiten....

    Tun wir doch gar nicht.

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    Bin mir halt nur sehr sicher, daß Deine Methode bei meinen Hunden nicht funktioniert hätte. Auch beim Dobi meiner Freundin wärst Du da nicht weit gekommen.

    Ja glaub ich dir gerne. Ich habe ja auch Eingangs geschrieben, es ist sicher eine gute Methode, aber nicht für alle Hunde geeignet. Genauso wie meine Methode (bzw. kombiniere ich ja mehrere, ist ja keine richtige Methode).
    Ich stehe dem einfach etwas kritisch gegenüber, weil es ogt als DAS Mittel propagiert wird. Und das ist es einfach nicht.

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    Ebenso bei anderen triebigen selbstbewußten Hunden. Das Training/Erziehung über Meidemotivation hat Grenzen und zwar auf Seiten der Hunde. Das Training über Futter hat seine Grenzen nur beim Hundehalter.

    Das ist mir zu pauschal. Ich habe einen triebigen, sehr selbstbewußten Hund.
    Und das Training über Futter hat aus meiner Sicht auch die Grenze des Gesundheitszustandes des Hundes. Wenn ich keine ausreichende Versorgung von Energie und Nährstoffen gewährleisten kann und Zusatzpräperate reinstopfen muß, kann das nicht das Ziel sein.

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    Weil es Dir wichtiger ist... Weil DU nicht mit Futter trainieren magst, Futter bequem im Napf verabreichen magst, deshalb ne innere Sperre hast.


    Ja da magst du recht haben. Mir ist es wichtiger, dass mein Hund in zwei oder drei Monaten KEINE 5kg abnimmt, weil er nur genau so viel frisst, dass er nicht verhungert.

    Für uns hat es nicht funktioniert.
    Erstens war die "Motivation" Futter erst nach längerer Hungerperiode da, zweitens könnte ich das bei dem Hund nie wieder absetzen, und drittens denke ich dass es für mein Hund ungesund war.
    In 2,5 Monaten über 5 kg abzunehmen, weil dann einfach nur das Nötigste gefressen wird, ist für mich nicht zielführend.

    Achja, Rasse Chow-Chow, Alter 3.

    Das timing war nicht schwierig, ist ja nicht anders als bei jeder anderen Bestätigung auch. Ich hab das über ein Markerwort gemacht, um auch so punktgenau bestätigen zu können.

    Misserfolg war eben, dass er abgenommen hat, und sobald ich die Handfütterung abgestellt habe, war alles beim alten.

    Gefüttert wurde aus einem Sackerl.

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    Also, meine hauen sich nach dem essen hin und pennen.

    Ist bei uns auch so.

    Eventuell haben Hunde die nach dem Fressen aufdrehen, zuviel schnell freisetzbare Energie im Futter. Das wär jetzt das Erste was mir so dazu einfallen würde.

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    brush: nein, die eierlegende Wollmilchsau ist es nicht. Und ganz ehrlich: Bei Dir hat es meiner Meinung nach nicht geklappt, weil: Du es nicht lange genug probiert hast, nicht konsequent genug gemacht hast, das Training dazu falsch aufgebaut hast, selber nicht überzeugt warst, das Timing falsch war... usw...

    Super Fernanalyse, Gratulation.

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    Es muß zum Team passen und wenn der Hundeführer schon von vorneherein am Erfolg zweifelt, wird er sich auch nicht einstellen... (sich selbsterfüllende Prophezeiung)

    Ich habe erst im Nachhinein gezweifelt.
    Ganz ehrlich, du spekulierst hier ganz schön rum.

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    Was ist in Deinen Augen Persönlichkeit? Beschreib, was Du getan hast, und wie und wann und ich gehe jede Wette ein, daß es nix anderes als Meideverhalten ist, was Dein Hund nun an den Tag legt...

    Ganz einfach, innere Ruhe und Gelassenheit, absolute Konsequenz, Einteilung körperlicher Zuwendung.
    Natürlich haben meine Hunde auch Dinge über Meideverhalten gelernt, genauso wie über Motivation und pos. Bestärkung.
    Meideverhalten ist nichts negatives, sondern eine ganz normale Sache.
    Aber ob der Hund etwas tut, weil er Zuwendung bekommt, Futter oder aus Meideverhalten macht keinen Unterschied.
    Schlußendlich wird er dazu genötigt Dinge zu tun.

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    Ich habe (ganz ehrlich) noch kein einziges Mal erlebt, daß man Probleme nicht über Futter in den Griff bekommen hätte, wenn es nur richtig (!!!) eingesetzt wurde. Aber genau daran scheitert es fast immer. Die Leute haben eine innere Sperre, weil der Hund soll es ja für sie tun... Träumt weiter...

    Klar bekomm ich es über Futter irgendwann in den Griff. Nur muß ich eben immer (oder fast immer) Futter dabei haben. Ich finde es einfach unpraktikabel.
    Mich habe ich immer dabei.
    Und nein, ich gehöre mit Sicherheit nicht zu den Leuten die denken, ihr Hund tut etwas aus Liebe. Trotzdem gibt es andere, und für manche Hunde passendere Methoden als Futter.


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    Entweder der Hund macht etwas, weil es sich für ihn lohnt, oder er läßt etwas (meidet etwas), weil es sich nicht lohnt oder sogar schlimmes passiert...

    Ja, und?
    Anscheinend lohnt es sich für meinen mehr von mir bestätigt zu werden, als Futter zu bekommen. Huch.


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    Leinenaggression ist selbstbelohnend. Also muß ich entweder die Motivation bei mir höher ansetzen, machen, daß sich gutes Verhalten mehr lohnt als die Aggros, oder ich tue schlimme Dinge hinzu, so daß der Hund die Aggros meidet, aus Angst, was sonst passiert....

    Ich finde den Unterschied da nicht groß. Die Motivation erhöhen ist in diesem Fall auch neg. Strafe. Schließlich entziehe ich dem Hunde etwas, das er gerne hat (wenn er es denn gerne hat).


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    Wie war das mit der Kritik, die nicht erwünscht ist???

    Genauso wie ich es geschrieben habe.
    Ich finde es schade, dass man eine einzige Methode als ultimativ darstellt, nur weil man sich nicht vorstellen kann, dass es nicht bei allen klappt.

    Ahja, ich hab natürlich vergessen, dass diese Methode die eierlegende Wollmilchsau ist :roll:
    Komisch nur, dass monatelanges Futter erarbeiten lassen kaum gefruchtet hat, und mit ein bisschen mehr Persönlichkeit hat´s nach zwei Wochen geklappt.

    Aber gut, jeder wie er mag. Kritik an manchen Methoden ist ja selten erwünscht.

    Ich seh das mit der Handfütterung immer ein bisschen kritisch.
    Es ist sicher eine gute Methode und funktioniert sicher auch oft. Problematisch wird es nur, wenn du einen Hund hast dem Futter nicht viel bedeutet und er auch noch eine gewisse "Bauernschläue" mitbringt.

    Bei uns hat es so gar nicht geklappt damals.
    Erstens mußte ich den Hund fünf Tage hungern lassen, bis er sich überhaupt für das Futter interessiert hat, und zweitens ging es nur wenn es immer der Fall war. Ich konnte nach 2,5 Monaten nicht damit aufhören, weil der Hund sofort gemerkt hat, er bekommt wieder was in den Napf, er braucht das nicht mehr.
    Und ein Leben lang aus der Hand zu füttern, ganz ehrlich das ist mir zu blöd ;)

    Was sagt denn das TH über den Hund? Hat er gelernt alleine zu bleiben?
    Wenn ja, dann braucht ihr das nurnoch ein paar Mal in der neuen Umgebung üben, dann sollte es auch klappen.
    Wenn nein, habt ihr wohl längere Arbeit vor euch.
    Wie lang würdet ihr euch denn frei nehmen können, um ihm da beizubringen?
    Oder hättet ihr eine Möglichkeit ihn betreuen zu lassen, falls es nicht schnell genug klappt?

    Grundsätzlich spricht nichts dagegen finde ich :)