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brush: nein, die eierlegende Wollmilchsau ist es nicht. Und ganz ehrlich: Bei Dir hat es meiner Meinung nach nicht geklappt, weil: Du es nicht lange genug probiert hast, nicht konsequent genug gemacht hast, das Training dazu falsch aufgebaut hast, selber nicht überzeugt warst, das Timing falsch war... usw...
Super Fernanalyse, Gratulation.
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Es muß zum Team passen und wenn der Hundeführer schon von vorneherein am Erfolg zweifelt, wird er sich auch nicht einstellen... (sich selbsterfüllende Prophezeiung)
Ich habe erst im Nachhinein gezweifelt.
Ganz ehrlich, du spekulierst hier ganz schön rum.
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Was ist in Deinen Augen Persönlichkeit? Beschreib, was Du getan hast, und wie und wann und ich gehe jede Wette ein, daß es nix anderes als Meideverhalten ist, was Dein Hund nun an den Tag legt...
Ganz einfach, innere Ruhe und Gelassenheit, absolute Konsequenz, Einteilung körperlicher Zuwendung.
Natürlich haben meine Hunde auch Dinge über Meideverhalten gelernt, genauso wie über Motivation und pos. Bestärkung.
Meideverhalten ist nichts negatives, sondern eine ganz normale Sache.
Aber ob der Hund etwas tut, weil er Zuwendung bekommt, Futter oder aus Meideverhalten macht keinen Unterschied.
Schlußendlich wird er dazu genötigt Dinge zu tun.
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Ich habe (ganz ehrlich) noch kein einziges Mal erlebt, daß man Probleme nicht über Futter in den Griff bekommen hätte, wenn es nur richtig (!!!) eingesetzt wurde. Aber genau daran scheitert es fast immer. Die Leute haben eine innere Sperre, weil der Hund soll es ja für sie tun... Träumt weiter...
Klar bekomm ich es über Futter irgendwann in den Griff. Nur muß ich eben immer (oder fast immer) Futter dabei haben. Ich finde es einfach unpraktikabel.
Mich habe ich immer dabei.
Und nein, ich gehöre mit Sicherheit nicht zu den Leuten die denken, ihr Hund tut etwas aus Liebe. Trotzdem gibt es andere, und für manche Hunde passendere Methoden als Futter.
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Entweder der Hund macht etwas, weil es sich für ihn lohnt, oder er läßt etwas (meidet etwas), weil es sich nicht lohnt oder sogar schlimmes passiert...
Ja, und?
Anscheinend lohnt es sich für meinen mehr von mir bestätigt zu werden, als Futter zu bekommen. Huch.
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Leinenaggression ist selbstbelohnend. Also muß ich entweder die Motivation bei mir höher ansetzen, machen, daß sich gutes Verhalten mehr lohnt als die Aggros, oder ich tue schlimme Dinge hinzu, so daß der Hund die Aggros meidet, aus Angst, was sonst passiert....
Ich finde den Unterschied da nicht groß. Die Motivation erhöhen ist in diesem Fall auch neg. Strafe. Schließlich entziehe ich dem Hunde etwas, das er gerne hat (wenn er es denn gerne hat).
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Wie war das mit der Kritik, die nicht erwünscht ist???
Genauso wie ich es geschrieben habe.
Ich finde es schade, dass man eine einzige Methode als ultimativ darstellt, nur weil man sich nicht vorstellen kann, dass es nicht bei allen klappt.