Beiträge von brush

    Ich stell das hier jetzt nochmal rein. Wenn das nicht impliziert, dass es für den Hund unangenehm ist, was dann?

    Zitat

    Nachtrag: Der e-walk soll ja auch zur normalen Konditionierung eingesetzt werden. Also macht der Hund "sitz", gibt's ein Leckerchen. Macht er das nicht, gibt's ein piiieps, bis er es macht.


    Warum sollte der Hund es machen, wenn das piepsen nicht unangenhem ist?

    Wenn ich sowas mit einem Click vergleiche, der keine unangenehmen Auswirkungen auf den Hund hat, stimmt was nicht.

    Hier ist der Beitrag wie es funktioniert: https://www.dogforum.de/ftopic61351.html

    Und am Anfang sagt man einfach nicht "nein2 bei irgendeiner Aktion. Die beendet man mal vorerst kommentarlos. Wenn das "nein" dann sitzt (also der Hund weiß was es bedeutet, so wie oben beschrieben) dann reicht es dieses "nein" zu verwenden.
    Das ist ja einfach nur konditioniertes Verhalten. Wozu sollte da Meideverhalten nötig sein?

    Und ehrlich, ich habe einen Rüpel der lange Zeit und immer wieder versucht seinen Kopf durchzusetzen. Trotzdem hat´s geklappt ;)

    Wenn du es nicht glauben kannst, ohne es probiert zu haben, kannst du ja weiterhin über Meideverhalten arbeiten. Is ja eure Sache. Nötig ist es nicht.
    Schneller, leichter, verführerischer, ja.

    Zitat

    Das ist wirklich extrem traurig, haben die Leute nicht mal eine Unze Grips im Kopf oder können die nicht mal ihren A... hochraffen dem Hund das beizubringen???

    Nein, das würde ja Aufwand und Überlegung wie man vorgeht bedeuten :roll:

    Das ist eine blöde Geschichte und ich schick dir mal ein bissi Kraft rüber :)

    So wie ich das sehe (bei Bekannten und auch bei meinem Louis) ist das Problem Leinenaggression niemals wirklich gelöst. Man muß da immer zu einem gewissen Grad aufmerksam bleiben, vor allem wenn der Hund seinen eigenen Kopf hat.
    Unachtsam quatschen ist da nur an guten Tagen drin.
    Aber das macht ja nix, wir haben ja sonst nix tu tun :lol:

    Zitat

    brush
    ja , dass man ein Nein auch sauber gearbeitet rein pos. erarbeiten kann.
    Da is mir aber ehrlich gesagt nicht klar wie das bei (jedem) Hund funktionieren soll?

    Ganz einfach, indem man nicht erwartet dass es am dritten Tag klappt. Es gibt hier in der Knowledge-Base eine sehr schöne Erklärung wie man das sauber aufbaut.
    Das "nein" heißt ja nur "lass was du gerade tust". Ob ich das jetzt ohne Alternativverhalten aufbaue (also über das Meiden) oder nicht (wenn du DAS lässt, gibt´s was anderes dafür), bleibt ja jedem selbst überlassen.

    Ich habe einen sehr sturen, eigenbrödlerischen Hund und arbeite auch bei einigen Dingen über Meideverhalten, aber ich müsste es nicht. Das "nein" hat zB komplett ohne Meideverhalten geklappt.

    Wenn das "nein" sauber und positiv aufgebaut ist, braucht das nicht über Meideverhalten zu gehen. Auch wenn es der Großteil der HH über Meideverhalten aufbaut.

    Und es gehen nicht alle Erziehungsmethoden früher oder später über Meideverhalten.
    Meideverhalten bedeutet, der Hund meidet eine Situation/Aktion weil er die darauf folgende Konsequenz meidet.
    Man kann auch so arbeiten, dass der Hund so motiviert ist, dass keine Aktion die gemieden werden muß gebraucht wird.
    Wenn der Hund so motiviert ist, dass er ein Verhalten gerne zeigt, muß er nichts meiden.

    Und ein "das machst du gerade verkehrt" hat ja noch nichts mit dem Meiden einer Situation zu tun.
    Ich kann ja den Hund dazu bringen, dass er eine Aktion lieber macht als eine andere.

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    Ja, aber Du dringst erstmal durch, dass die Aktionen wegen des zerrens kommen. Welche Du dann später auch trainierst. Das ist ja das was der Hund erstmal raffen soll: Es ist das zerren!


    Also meine Hunde haben zuerst die Kommandos gelernt, eben damit sie locker an der Leine gehen können ohne Meideverhalten.

    Zitat

    Andernfalls vermeidet der Hund, dass es nicht weitergeht. Entweder vermeidet er den Piips, oder / und das stop.


    Ähm, das "Stop" muß aber nicht über Meideverhalten aufgebaut werden.
    Oder meinst du das stehen bleiben? Auch das ist kein Meideverhalten, denn der Hund meidet ja das weiterziehen nicht, weil es ihm unangenehm ist, sondern weil es keinen Erfolg hat. Wäre ihm das ziehen unangenehm, würde es er ja von Haus aus nicht tun.
    Das ist schon ein gewaltiger Unterschied wie ich finde.