Beiträge von brush

    Zitat

    okay danke und wie lange muss die zeit zwischen den zwei mahlzeiten liegen, damit das mit der verdauungszeit in ordnung geht? bis jetzt hat sie eine mahlzeit zu mittag bekommen..

    Du könntest mittags und abends füttern zB.
    Oder 4 Tage TroFu, einen Tag frisch.
    Wenn dein Hund es verträgt, dann ist auch das Mischen kein Problem, grundsätzlich.
    Obst und Gemüse sind tolle Sachen und gesund. Ich würde aber bei reiner TroFu-Fütterung echt eher Fleisch zugeben als noch mehr vegetarisches. Oder eben eine Mischung.

    Zitat


    Je nach Trick und je nach Hund geht das schneller oder langsamer bis zur Perfektion (also mit Ablenkung). Glaub da kommts mehr auf die Motivation an, die man vermitteln kann.
    (wollt ich eh schon mal n Beitrag zu eröffnen)

    Bei der Alltagstauglichkeit siehts aber gewaltig anders aus. Eben gerade wenn Fehlverhalten sich gefestigt hat.
    Leckerchen oder nein hat im Anblick eines "blauen karierten Regenschirm" einfach niccht DIE Überzeugungskraft.

    Doch, ich muß nur die Motivation genauso vermitteln ;)
    Das scheitert halt meistens am HH, weil die Situation oft "nicht tragbar" ist und sich schnell ändern muß. Ich versteh das (tu es teilweise selbst) und habe kein Problem damit. Was aber nix an der grundsätzlichen Wirkungsweise der Methode ändert.

    Schau, ich will dich nicht davon überzeugen, ich versuche nur zu erklären.

    Und das dein Hund draussen kein Futter nimmt, ist normal. Ich habe das erst vor kurzem hier diskutiert, und in Folge dessen wieder einen "Selbstversuch" gestartet :D
    Louis war draussen durch Futter (und ich hab bis superduberüberleckerlie alles ausprobiert) nicht zu beeindrucken. Also hab ich vor 10 Tagen (zwecks dieses Versuchs) auf Handfütterung umgestellt. Futter gibt es nurmehr für Arbeit. Gut, vor 3 Tagen hat er erstmals draussen Futter angenommen (die vorigen 7 Tage hat er insgesamt vielleicht 1-,5 Tagesrationen gefressen). Es ist noch viel zu früh um zu sagen wie es weiter geht, aber schlußendlich wird jeder Hund was für sein Futter tun, wenn ihm nur die Wichtigkeit dieser Ressource endlich aufgegangen ist. Das kann sehr lang dauern (und wird auch bei uns sehr lange dauern :D), und ist aufwändig. Aber schlußendlich zweifle ich hier nicht am Erfolg. Wie fast alles muß es einfach nur geradlinig durchgezogen werden. Wenn ich keine Ausnahmen mache, nicht einmal erlaube und dann wieder verbiete, hört der Hund der positiv erzogen wurde genauso gut wie andere. Aus meiner Erfahrung.

    Wenn du kategorisch ausschließt dass es funktioniert, ist das ja ok. Ich wende das alles ja auch nicht für jede Kleinigkeit im Alltag an, das ist mir ehrlich gesagt zu viel Arbeit, und manchmal will ich einfach schnelle Erfolge sehen. Aber das ist Einstellungssache des HH ;)

    Du hast recht, es ist der längere Weg.

    Ich möcht da kurz mal was erläutern. Einer meiner Hunde, Louis, ist ein ausgesprochen starker Hund, nicht übermäßig souverän aber sehr stark. Den "missbrauche" ich des öfteren für Experimente, weil ich weiß er verkraftet das. Er ist zwar ab und an ne Zeit lang verwirrt, aber er steckt es weg.

    So habe ich zB verschiedenste Dinge rein positiv aufgebaut, einige rein über Meideverhalten und einige mit einer gesunden Mischung. Er ist halt mein Versuchskaninchen.
    Die Dinge die über Meideverhalten gegangen sind, hatten den schnellsten Erfolg. Sie sind auch relativ sicher in der Ausführung, nur manchmal unter Ablenkung muß ich den Druck erhöhen. In meinem Versuch war das ein "schluß jetzt".
    Zum anderen habe ich etwas total unwichtiges rein positiv aufgebaut, nämlich das "winken". Sinnloses Kommando, war nur zur Beschäftigung und für meinen Versuch. Den Trick hatte er sehr schnell gelernt, allerdings hat es lange gedauert bis er ihn überall und unter Ablenkung ausgeführt hat. Dafür winkt er jetzt, selbst wenn er gerade eine läufige Hündin begutachtet, IMMER wenn ich es sage. Absolut immer.

    Mein Fazit: pos. Bestärkung ist eventuell der längere Weg, Hund hat aber mehr Spaß daran und zeigt das Verhalten schlußendlich zuverlässiger.

    Das Problem an diesen Dingen ist: sie funktionieren.
    Ein Verhalten über Meiden zu korrigieren klappt ja gut, und vor allem schnell.
    Die Frage ist ja erstens: Reicht es mir das Verhalten zu ändern, oder will ich eine entspannte pos. Grundstimmung?
    Und zweitens: Welche Konsequenzen entstehen aus durch Meideverhalten unterdrücktem Verhalten?
    Und drittens: Wie lange häl es an, ohne die zu meidende Situation immer wieder mal hervorzurufen?

    Zitat

    ich meinte, ob die fettangabe das einzigste fett ist oder ob noch irgendwo drin was versteckt ist...

    Grundsätzlich ist das Rohfett die Summe aller Fette die im Futter enthalten sind.
    Was eventuell dabei nicht berücksichtigt wird (aber Vorsicht, das weiß ich nicht mit Sicherheit) sind die Fette mit denen konserviert wird.

    Zitat


    Der Hund wird so lange dem Piepton ausgesetzt, bis er das macht was man sagt.


    Aber wozu der Umweg? Ich kann ja auch so warten, bis er tut was ich sage.
    Und schlußendlich ist es bei neg. Bestärkung erst recht wieder Meideverhalten.

    Zitat

    Außer ich Gewöhne mein Hund an den reiz und Verknüpfe das pos., dann würde sich das aber nicht merh als pos. Bestrafung einsetzten lassen....


    Danke. Ich kann ein und das selbe Signal nicht gleichzeitig pos. und neg. belegen. Also ist dieses ganze "auch anders einsetzbar" nur Augenauswischerei. Für mich.