Zwei Dinge möchte ich hier noch loswerden 
Das jetzt, ist nicht auf dich persönlich bezogen, aber es passt hier ganz gut rein.
Und zwar bin ich der Meinung dass die meisten HH viel viel zu spät etwas unternehmen (ich früher auch, und auch jetzt ertappe ich mich teilweise noch dabei).
Wann geht man zum Therapeuten/Trainer/unternimmt was? Genau dann, wenn die Situation für einen selbst (also dem HH) nicht mehr tragbar ist, oder andere Menschen belästigt werden. Das ist aus meiner Sicht viel zu spät, da ist das verhalten schon etabliert und man ärgert sich mit 28 verschiedenen Methoden herum um das zu beheben. Der Weg dahin sollte eigentlich erfolgen, wenn der Hund mit einer Situation nicht klarkommt. Und das zeigt er Anfangs nicht in übertriebenem Verhalten, das geht viel harmloser vor sich. Wenn man da schon ansetzt, hat man auch sehr wenig Probleme.
Wie gesagt, nicht für dich persönlich bestimmt, ist nur mal was das ich loswerden wollte.
Und als zweites noch ein (eventueller) Tip für dich:
Ich mache bei meinen Hunden recht viel nach Bauchgefühl, klappt aber natürlich nicht immer. Mir hat es sehr geholfen einen Plan zu haben, wenn ich mit einer Situation nicht klargekommen bin.
Überleg dir, was du machen willst und wie der Hund sich verhalten soll in bestimmten Situationen. Dann entscheide dich für eine Methode und reagiere immer so wie du es dir vorgenommen hast. Lass dich nicht verunsichern, wenn es die ersten Wochen nicht so hinhaut. Halte daran fest (wenn es nicht die komplett falsche herangehensweise ist).
Ich bin wesentlich entspannter in ungute Situationen gegangen, wenn ich genau wußte was ich tue, egal wie es ausgeht. Das hat sich auch auf den Hund übertragen, einfach weilich ausgestrahlt habe, dass ich genau das tu, und nichts anderes und da voll dahinter steh.
Das ist kein Allheilmittel, aber vielleicht gibt dir das entwas Unterstützung 