Beiträge von brush

    Itta7, ich stimme dir fast vollkommen zu :gut:

    Nur die Sache mit der Auslastung stört mich ein bisschen bei einem 13 Wochen alten Welpen. Der sollte durch das tägliche Leben ausgelastet genug sein ;)

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    ne blöde frage: wenn der besitzer 21 jahre ist, wie kann er hund und pferd vor fast 21 jahren gekauft haben????


    Der Besitzer ist Christian Körner, der 21-jährige ist Stephan Meißner. Dieser geht einmal pro Tag mit dem Hund spazieren.

    Edit: ok, vergiss es :D

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    Mich würde mal interessieren, wie das Verhalten mit der Unterordnung zuhause zusammenhängt?!??!? Meine Trainerin sagt immer, wenn die drinnen machen können was die wollen, machen die das draussen automatisch auch. Also müssen sie runter von der Couch, raus ausm Bett, Spielzeug weg etc.. Ich finde das alles ganz schön hart, macht ihr das auch so?


    Deine Trainerin hat schon recht damit, dass es draussen nicht klappen kann wenn es drinnen nicht klappt.
    Das hat für mich allerdings nix mit Couch, Bett, usw. zu tun.
    Wichtig hier ist, dass der Hund dich zu Hause ernst nimmt, dass du auch zu Hause durchsetzt was du sagst. Dann kann der Hund überall hin, und geht wieder wenn du es ihm sagst. Der Hund macht also nicht "was er will" und kann sich trotzdem frei bewegen ;)

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    Ja er bekommt ja 2mal täglich und abends soll er noch aus dem Napf bekommen, den Rest aus der Hand. Also quasi die hälfte.


    Hey :)

    Ich zieh das auch gerade durch, und hab den Tip bekommen (der sich als außerordentlich wirkungsvoll erwiesen hat) mit der Fütterung nicht draussen zu beginnen.
    Louis hat die ersten Tage draussen gar nichts angenommen, zu Hause gab es dann ca. 1/3 der Ration gegen Übungen und Spiele. Das hat 7 Tage angedauert. (die ersten 3 Tage hat er so gut wie gar nicht gefressen)
    Wichtig dabei kann auch sein, dass du zu Hause das Futter gegen Leistung anbietest, und zwar zu der Uhrzeit wo ihr normal spazieren geht. Wenn du das über einen längeren Zeitraum machst, bekommt der Hund eine Art Erwartungshaltung zu der Uhrzeit. Dann kannst du beginnen ihm das Futter draussen anzubieten. Verlang nicht immer was tolles dafür, zeig dass es auch bei Spiel etwas gibt. Jede noch so banale Kleinigkeit wird dann belohnt. Wechsel bei der Blohnung ab zw. Futter, verbalem Lob und irgendwas was der Hund von sich aus gerne macht.
    Du machst (aus deiner Beschreibung) den selben Fehler, den ich gemacht habe: Du denkst erstens der Hund ist arm und zweitens dass er ja draussen fressen muß, wenn er sonst nichts bekommt. Aber das stimmt so nicht ganz, es geht hier primär nicht um Futter als Belohnung, sondern als Motivator.
    Alles in allem denke ich, dass die Schritte zu schnell und abrupt sind.

    Ich hab eine Zeit lang gebraucht um die richtige Einstellung dazu zu bekommen (nicht zuletzt durch viele Tips und gute Anleitung), aber wenn man die ersten Erfolge sieht macht es sehr viel Spaß. Mir UND dem Hund :)
    Übrigens bekommt Louis gar nichts mehr aus dem Napf, viel zu langweilig :D

    Hi Jessico,

    das "Problem" das du beschreibst kenne ich nur zu gut.
    Ich weiß allerdings noch nicht genau, was du dir vorstellst wie es draussen laufen soll.
    Ich würde dir empfehlen in diesem Thread ein bisschen zu lesen, speziell die Beiträge von FräuleinWolle und Schopenhauer: https://www.dogforum.de/viewtopic.php?…=asc&&start=160

    Steh dem mal unvoreingenommen gegenüber und denk darüber nach.
    Ich hab das Ganze schon einmal so probiert, mit sehr wenig Erfolg, weil meine Einstellung dazu die Falsche war.
    Jetzt zieh ich das seit knapp drei Wochen durch, und wir haben draussen echt gute Erfolge, kein Vergleich zu früher. (dafür auch hier nochmals ein Danke an Tanja :))
    Ich habe allerdings in Kauf genommen, dass mein Hund 7 Tage lang nur ca. 1/3 seiner Ration zu sich genommen hat. Mittlerweile haben wir das auf draussen und drinnen so verteilt, dass er etwas über die Hälfte seiner Ration schon daussen annimmt, und den Rest gibt es zu Hause, verbunden mit Übungen und Spiel und Spaß. (den gibt´s natürlich auch draussen)

    Wichtig ist, dass dir der Hund dabei nicht leid tut, und ich weiß das ist schwer. Wenn du dann allerdings die ersten kleineren Erfolge siehst, wirst du merken dass es völlig unnötig gewesen wäre Mitleid zu haben, man glaubt nicht wieviel motivierter der Hund dann ist und wie gerne er zusammenarbeitet. Und vor allem um wie viel lockerer, entspannter und selbstbewusster man selbst wird, und schon allein DAS schießt euch ein gutes Stück nach vorne.
    Naja, ich dachte das könnte dich vielleicht interessieren, weil es offenbar klappt und meine Hunde ja auch nicht gerade die einfachsten sind ;)

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    Also wir kastrieren nun nach der 1. Läufigkeit.

    Wollte es nur nochmal verkünden und gehe ganz bewusst auf einige Dinge hier nicht ein. Entscheiden für unseren Entschluss ist Emmas unsicherheit.


    Hi, ich will dich gar nicht davon abbringen, aber du weißt schon dass Kastration bei Unsicherheit/Stress eigentlich nur bei Rüden positive Wirkung hat, und Hündinnen in der Regel eher leichter gestresst werden, oder?
    Das hängt mit der Wirkung von Testosteron/Östrogen auf Cortisol/Serotonin zusammen.
    Wenn das der ausschlaggebende Grund ist, kann es ja nicht schaden das nochmals etwas genauer ins Auge zu fassen. Dann kennst du alle Fakten und kannst ja immer noch entscheiden was du tust.

    Das ist gar nicht negativ gemeint, ich möchte nur dass du nichts bei deinen Überlegungen vergisst :)

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    Dein Hund hat Mist gebaut, du warst unfähig ihn daran zu hindern und den Tritt hat er verdient.


    Ach geh, einen Tritt hat doch der Hund nicht verdient :sad2:

    Aber jetzt mal ganz ehrlich und locker. Ich hab beide Seiten schon erlebt, und beide sind unangenehm.
    Es ist unangenehm einen Hund wegtreten zu müssen, weil die Situation eskaliert. Und es ist unangenehm seinen eigenen Hund zu sehen wenn er getreten wird.
    Da überlegt man in beiden Fällen nicht gleich wer Schuld hat, da ist man erstmal geschockt. Und dann ärgert man sich wahnsinnig. Und erst dann, irgendwann, kommt man drauf, wie die Situation wirklich war und kann sich für´s nächste Mal besser wappnen.

    Sowas passiert halt mal. Der Hund haut halt mal ab :ua_nada:

    Ich find es schade, dass das passiert ist. Es ist halt irgendwie beidseitig schlecht gelaufen :sad2:

    Ich würde den Vorfall einfach vergessen und mir nix denken :ua_nada:
    Ich hab auch schon mal nen Hund weggetreten (war zwar nicht genau die selbe Situation, aber doch ähnlich), er hat´s überlebt, ich hab´s überlebt und meine Hunde haben´s überlebt.

    Das nächste Mal läuft´s besser :gut:

    Übrigens, du hast doch im Angsthundethread geschrieben, oder?
    Da hat dir Chris doch sicher erklärt, dass dein Hund ein Stresshund ist und wie man daran arbeitet, oder? Hast du diesbezüglich etwas getan? Oder schon mal einen Therapeuten aufgesucht?
    Wär interessant diese Details zu wissen :)