Beiträge von brush

    ok, nochmals meine Frage:
    Wie erkläre ich meinem Hund an der Straße stehen zu bleiben, wenn ich das nicht konditioniere?

    Auch wenn es keine Methode ist, muß es doch einen Ansatz dafür geben.
    Oder anders gefragt, weil du ja sagst, jeder Hund ist anders (zurecht):
    Wie bringst Du deinem Hund bei an der Straße stehen zu bleiben, ohne ihn darauf zu konditionieren?

    Zitat

    ... und ich finde das wichtigste ist doch, dass die Hunde einen schönen großen kuscheligen Schlafplatz haben wo sie angenehme Träume haben können :D


    Siehst du, du denkst ähnlich wie die Leute die sagen für große Hunde braucht man eine große Wohnung ;)
    Meine Buben brauchen weder einen kuscheligen, noch einen großen Schlafplatz. So leicht tappt man in die Falle :lol:

    Echt? Liest du das oft? Mir ist das noch nicht unter gekommen :???:

    Aber gut, wir lesen ja sicher nicht die gleichen Dinge :lol:

    Ich hab ja jetzt keine großen Hunde, sondern mittelgroße. Wir haben eine 100m² Wohnung mit 40m² Terrasse. Effektiver Raum für die Hunde sind allerdings knapp 50m², weil sie im Obergeschoß nix verloren haben, dort ist der Rückzugsort für unsere Katzen.
    Schlußendlich würde ihnen mit Sicherheit auch das Wonzimmer ausreichen (also knapp 30m²). Aktionen, Spiel und Training findet hauptsächlich draussen statt.

    Ich weiß nicht wozu man wegen Hunden eine große Wohnung bräuchte :ua_nada:

    Zitat


    War das irgendwie verständlich, was ich sagen wollte? :smile:


    Für mich nicht :)

    Mir würde aber hier mal ein reales Beispiel helfen.
    Wie zB "erkläre" ich meinem Hund "stop", so dass es verlässlich ist, oder so dass er es selbstständig zeigt, weil das müsste der Hund dann ja, er kann ja die Situation einschätzen.

    Zitat

    Ich habe noch keinen HH getroffen, der von seiner kastrierten Hündin ( Frühkastrierte Hunde kenne ich leider nicht) behaubtet, sie hätte zb ihr Wesen negativ verändert...ich habe immer nur positive sachen gehört....es kann natürlich sein das besagte HH etwas "verheimlichen" weil es ihnen in irgendeiner Weise peinlich ist...das wäre schade.


    Ich glaube das liegt daran, weil sich die HH mit der Kastration ebenfalls verändern.
    Ich kenne einige HH, die waren bereits 10-14 Tage nach der Kastration nicht mehr wiederzuerkennen. So locker, so stressfrei mit ihrem Hund (weil sie für sich selbst bestärkt sind, es kann ja nix mehr passieren).
    Es wird anderen Hunden gegenüber ganz locker entgegen gegangen, schließlich tut der kastrierte ja jetzt nichts mehr. Klar überträgt sich das auf den Hund.

    Das viele Leute Wesensveränderungen gar nicht bemerken (wenn sie nicht zu Problemen führen, die die HH selbst betreffen) brauch ich wohl nicht zu erwähnen... :)

    Der Zahnstein sollte da kein Grund dafür sein.

    Ansonsten ist es nur vorteilhaft, wenn du Futter abwechselst (und der Hund es verträgt natürlich). Nicht nur TroFu, sondern auch DoFu und vielleicht mal was Frisches.
    Ich selbst füttere momentan 4 Sorten TroFu, 2 Sorten DoFu und Frisches :)

    Aber ich kann doch nur die Dinge beurteilen, die ich sehe. Und wenn ich in einer Fernsehsendung etwas sehe, bei dem ich finde es ist der falsche Ansatzpunkt, dann beurteile ich danach.
    Was Hr. Rütter abseits der Kameras macht ist doch völlig irrelevant. Auch wenn dem gezeigten eventuell einige Tage/Wochen anderes Training vorangegangen sind, ist der gezeigte Punkt ja trotzdem im falschen Zusammenhang und damit kann ich das beurteilen.
    Und ich gehe mal davon aus, dass Hr. Rütter gut damit leben kann, sonst würde er eine solche Sendung ja nicht machen (und wenn doch würde das ja gegen seine Intelligenz sprechen).

    So wie ich das verstanden habe, werden hier nicht Rütters Methoden verurteilt, sonder seine gezeigten Methoden.
    Und das finde ich durchaus legitim :)

    Zitat

    Genau an Deinen Beispielen kann man die Kognition gut erklären.

    Wir halten an der roten Ampel weil es uns Jemand erklärt hat. Wir haben es gelernt, das wenn wir über eine rote Ampel fahren es zum Unfall kommen könnte. Keiner hat Dich darauf konditioniert. Konditionierung wäre hier: Du fährst über rote Ampel und Fahrlehrer knallt Dir eine und das innerhalb einer Sekunde.


    Funktioniert aber genauso, wenn ich selbstständig an der Ampel anhalte und mein Fahrlehrer mich daraufhin lobt. Dann wäre das Verhalten konditioniert.
    So ganz kann ich das nicht nachvollziehen, und ich finde es ein bisschen "komisch", dass in all deinen Beispielen die Konditionierung über Strafe erklärt wird.

    Zitat

    "ironie an"
    Ein BUCH! Klar Mensch, wer kommt schon auf so banale Ideen wie Bücher lesen?
    "ironie aus"

    Zu unterstellen man habe noch nie in Erwägung gezogen mal ein Buch zu lesen finde ich schon fast eine Frechheit! Sry.
    Hast Du denn ein Buch, dass Du rassenspezifisch empfehlen kannst oder wolltest Du einfach nur mal provozieren?

    Ich besitze diverse Bücher und sogar eine DVD von einer Hundetherapeuthin über Welpen- & Hundeerziehung. Wer etwas ungewöhnlichere Probleme mit dem Welpen hat die z.B. durch eher ungewöhnliche Ereignisse, wie dem Aussetzen in der 5. Lebenswoche oder einem Hautpilz, zusammenhängen, wird in den vielen tollen Ratgebern vergeblich nach Hilfe suchen.

    Sogar in den schlauen Büchern wird die sanfte Homöopathie empfohlen.

    In keinem der schlauen Bücher steht wie ich einem Welpen, der Hautpilz hat und deshalb zusätzlichen Stress hat, am besten helfe sich zu entspannen und zur Ruhe zu kommen und sich nicht permanent um den Verstand zu kratzen. Die Standardtipps habe ich alle durch. Und alle Standardtipps wird auch die TE bereits durchhaben.


    Ich denke du hast den Beitrag falsch verstanden.
    Ich habe das so verstanden, dass man sich mal ein Buch zur Hand nehmen soll (irgendeines) und entspannt auf der Couch liegen und sich mit etwas anderem als dem Welpen bschäftigen soll. Viele Welpen kommen dadurch auch selbst zu Ruhe :)

    Ich habe nicht den Eindruck, dass es hier um Weiterbildung geht ;)