Zitat
Im Grunde war es relativ einfach, das mit der Straße beizubringen. Ich bin auf dem Gehweg gelaufen. Und das natürlich immer. Wenn mein Hund auf die Straße getreten ist, bin ich stehen geblieben. Daraufhin hat mich mein Hund verwundert angeguckt. Dann habe ich zu ihm gesagt, "nicht auf die Straße". Hund guckt immer noch seltsam. Hund blickt sich um und überlegt. Er geht zurück auf den Gehweg. Hat er super gemacht, und bekommt natürlich Lob.
Das nächste mal reichte es, dass ich ihm, wenn er einen Hund auf der anderen Seite sieht, nur sage: "nicht auf die Straße".
Ok, ich denke ich verstehe jetzt was du meinst 
Erstmal finde ich, dass das was du tust nichts mit der von TinaL beschriebenen "Methode" (die ja keine ist, soviel hab ich schon verstanden) zu tun hat.
Du lässt deinen Hund Möglichkeiten austesten, und konditionierst dann das Verhalten, das dir für diese Situation zusagt.
Also für mich ist das operante Konditionierung :ua_nada:
Nicht anders gehe ich beim shapen mittel Clicker vor, oder generell beim erlernen von Kommandos. Der einzige Weg das anders zu machen ist eigentlich den Hund zu einem gewünschten Verhalten zu "zwingen" und dieses dann zu bestätigen. Da wird ihm die Möglichkeit die Lösung selbst zu finden genommen. Aber so erzieht doch heute niemand mehr 
Also, du hast richtiges Verhalten belohnt (positiv bestärkt) und ein Signal dazu gegeben (ob das jetzt "wischiwaschihupsiduuu" oder "nicht auf die Straße" ist, ist ja egal). Der einzige "Unterschied" (der ja keiner ist) wäre, dass du die Problemlösung "Frauchen bleibt stehen" dem Hund überlässt.
(im übrigen hast du Glück mit deinem Hund, meiner wäre einfach auf der Straße weitergelaufen oder hätte eventuell das Verhalten "mitten auf der Straße zu stehen" angeboten :D)
Oder hab ich das jetzt wieder falsch verstanden?