Also ich würde zuerst mal eine Sorte Nassfutter geben, und zwar ein hochwertige. Hab ja keine Ahnung was er füttert.
Wenn der Hund bis jetzt 3 Jahre lang nur trocken gefüttert wurde, ist die Umstellung für ihn nicht ganz leicht, das verdauungssystem hat sich darauf eingestellt.
Ich würde hier so vorgehen, dass ich dem Hund bei einer Mahlzeit etwa 2/3 Trofu geben würde und bei der anderen 1/3 DoFu. Dieses Verhältnis würde ich dann langsam zu Gunsten des DoFu verschieben.
Bezüglich der verschiedenen TroFu-Sorten könnte das mit dem mischen gut klappen, wenn es die gleiche Herstellungsart ist (und ich vermute mal, der Herr füttert ausschließlich Extruder).
Das ich darauf achten wde, dass sowohl TroFu als auch DoFu hochwertig ist, ist selbstverständlich.
Die TA-Empfehlung kann ich überhaupt nciht nachvollziehen, weder was das Futter betrifft noch was die "Erziehungsmethode" betrifft.
Eine Entwurmung wäre sicher ok, wenn er das Geld für eine Kotprobe nicht hat. Allerdings würde ich damit warten, bis sich der Verdauungstrakt etwas beruhigt hat.
Für die nächsten Tage würde ich Schonkost geben, Hühnchen mit matschigem Reis und zermanschten Karotten zB.
Sollte der Hund wirklich eine Futtermittelunverträglichkeit haben, würde ich zu einer Ausschlußdiät raten.