Beiträge von brush

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    was habt ihr für schleppleinen uns halsbänder????

    also unsere schlepp ist so breit das sie nicht einschnürt oder ähnliches?
    was sollen die HH machen die keine hundeauslaufgebiet haben und ihren hund nicht ohne schlepp laufen lassen können? nie hundekontakt?


    Das hat gar nix mit einschnüren zu tun, aber wenn Hunde miteinander toben stolpert schon mal einer über eine SL. Ein Band ist da schnell gerissen/verletzt.

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    ich finde der halter des SL hundes muss eben aufpassen.....


    Also ich weiß nicht ob Du vielleicht Machtfähigkeiten hast (:D), aber wenn ich sehe wie Hunde spielen bin ich nicht mal annähernd so reaktionsschnell, dass ich im Falle eines Stolperns noch eingreifen kann.

    Hab jetzt schnell nachgesehen, bei Exclusion wär das Hirsch&Kartoffel und Hase&Kartoffel eventuell etwas für Dich. Allerdings enthalten beide Fischöl. Ich weiß nicht inwieweit das bei euch auf die Fischunverträglichkeit zutrifft.

    Wolfsblut ist ein Extruderfutter.

    Andere Futtersorten ohne all diese Tiere die Du aufzählst, kenn ich jetzt nicht auswendig, da muß ich selbst mal nachsehen. Spontan würde mir noch Exclusion einfallen, das gibt´s in mehreren Sorten mit sehr wenig Inhaltsstoffen.

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    Ich kenne viele Leute die haben einen guten Draht zu Hunden, können das aber anderen nicht vermitteln oder erklären, was sie da genau machen....was bringt das dem HH?


    Das finde ich einen der wichtigsten Punkte. Was bringt mir ein Trainer mit sehr viel Wissen, wenn er mir nicht sagen kann wie ich es umsetzen soll?
    Außerdem braucht ein Trainer aus meiner Sicht auch gute Menschenkenntnis und viel Geduld auch den HH gegenüber. Ich kenne einige, die bringt kein Hund aus der Ruhe, aber wehe der HH setzt das gesagte nicht sofort um.
    Ich hab in meiner Freizeit keinen Bock mich anschnauzen zu lassen ;)

    Ach Tanja :streichel:
    Ich kann mir vorstellen wie mies das für Dich ist. Wann wirst Du denn die Röntgenbilder bekommen? Ich weiß, das ist jetzt blöd, aber Bluey hat das schon so lange, mach Dich wegen ein paar Tagen mehr nicht so fertig.
    Klar will man sofort helfen, wenn man erstmal weiß was es ist, aber objektiv betrachtet machen da eine Woche mehr oder weniger keinen Unterschied mehr. Außer für dein Nervenkostüm, aber da kommst Du auch noch durch.

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    Weißt Du wie da die Dosierung ist? Auf wieviel kg Hund?


    Beim Rimadyl? Ich hab glaub ich zwei oder drei von den 100mg Kautabletten pro Tag gegeben. Wäre eine Tablette auf 10kg.
    Beim Metacam hatte ich eine Spritze (zu oralen Einnahme), auf der leider keine mL angegeben waren, sondern das Gewicht des Hundes. Geschätzt waren es um die 15-20 mL, also ungefähr 5mL pro 10kg. Ich hab das nach Bedarf gegeben, mestens so zwei mal täglich, was dann also gesamt 1mL pro kg Hund war.

    Ich hatte während Louis´ Kreizbandeinriss zuerst die Rymadil-Kautabletten bekommen. Die haben genau gar nix geholfen. Erst als Metacam verschrieben wurde, war eine Schmerzlinderung zu sehen.

    Ich denke aber, es ist von Hund zu Hund unterschiedlich, wie sie darauf ansprechen. Die Wirkung sollte aber schon unmittelbar einsetzen, sonst denke ich es ist das falsche Medikament.

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    das hab ich schon versucht, es ist immer alles gleich, aber das fing nach dem 2. besuch beim tierarzt an.


    Hat der TA einen Fliesenboden?

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    und es ist ja auch nicht so, dass sie 50/50 ma drauf geht oder ma nicht, sondern 90% der zeit geht sie nicht drauf, und hin und wieder, wenn sie nicht drauf achtet (zb. wenn sie den Kater durchs bad jagt) dann is ihr das egal!


    Klar, wenn sie ihrem Trieb nachgeht, ist die "Ablenkung" so groß, dass sie nicht drauf achtet. Das kann man nicht als "drübergehen" rechnen.

    Vielleicht hilft da ja eine Erklärung wie ich seit kurzem mit Louis arbeite. Und zwar nicht für Sport, Prüfungen usw, sondern ganz normal im Alltag.
    Da muß ich vorausschicken, ich hab sonst mit Louis so gearbeitet, dass ich zu Hause Kommandos positiv aufgebaut habe und draussen diese dann eingefordert habe, weil er auf Belohnung draussen nicht reagiert (hat).
    Das hat ganz gut geklappt,ann kam was dazwischen. Er hatte einen Kreuzbandeinriss, Spaziergänge sehr kurz, an kurzer Leine über eine lange Zeit. Seitdem hat dann nix mehr geklappt.
    Durch viel, viel schreiben mit einer sehr netten userin hier, haben wir uns dann auf eine Vorgehensweise geeinigt. Ich mußte irgendetwas finden, was ihn draussen eine Belohnung ist. Das war nix, außer sein eigenes Ding durchzuziehen. Also mußte ich etwas zu einer Motivation machen, was keine war.

    Ich habe mit Handfütterung begonnen, ihn danach auf einen Futterbeutel konditioniert. Die erste Woche hat er fast nichts gefressen (vielleicht 2 Tagesrationen in einer Woche). Ok, irgendwann hat er kapiert, er muß ja aber fressen. Dann hat es das Futter fast ausschließlich draussen gegeben, ohne Gegenleistung. Mal hat er seine volle Ration auf einmal draussen bekommen, mal dreimal ein Drittel, ganz unterschiedlich. Solange bis er geschnallt hat "Futterbeutel kann auch volle Tagesration sein". Das motiviert natürlich. Dann bekam er den Futterbeutel nicht mehr umsonst, nurmehr wenn er aufmerksam war oder ein Kommando ausgeführt hat. Allerdings war da auch noch ein Teil Bestechung dabei (ist es jetzt auch noch ab und zu).
    Er ist jetzt aber nicht auf den Futterbeutel fixiert, er schaut auf MICH (kann man ja sehr gut unterscheiden, wo der Hund hinsieht). Zusätzlich (das ging mit Kreuzbandeinriss nicht) biegen wir einfach im Laufschritt in Feld ab, ganz unvermutet. Laufen macht ihm Riesenspaß. Im laufen übern wir dann gleichzeitig ein paar Dinge.
    Mittlerweile ist er wieder recht aufmerksam und führt freudig meine Kommandos aus. Wenn ich keinen Futterbeutel mit habe, tut er das trotzdem. Warum? Weil es Spaß mit mir macht, da ist plötzlich auch ein Lob oder eine kurze Berührung eine Belohnung. Einfach weil die Motivation passt.
    Ich wüsste nicht, wie ich ihn dazu gebracht hätte, generell motiviert zu sein, ohne die wichtigste aller Ressourcen, das Futter.
    Nur weil es zuerst übers Futter läuft, wird der Hund nicht davon abhängig, es ist einfach ein Weg seine Gesamtmotivation zu steigern.

    Ich war nie ein Fraund von Futterbelohnung, hatte ähnliche Bedenken wie diese Dame. Für Louis war Futter draussen nie nie nie eine Motivation, Chow halt (und die sind von Eigenständigkeit und Sturheit ganz locker mit einem Herdi gleichzusetzen). Aber man kann es dazu machen. Wie sollte ich sonst freudig mit dem Hund arbeiten, wenn ihm nix Spaß macht?

    Es geht dabei um die Einstellung dahinter, um das Verstehen des Gesamtkonzeptes, nicht auf die Reduktion auf Futter. Das kann schon ne Zeit lang dauern, bis man das kapiert und auch voll dahinter steht.
    Mir persönlich hat es die Augen geöffnet, ich kannte/kenne keinen Hund, der derart auf Belohnungen "geschi....n" hat wie Louis. Jetzt klappt´s. Zufall? Ich denke nicht.