Beiträge von brush

    Ich finde in dem Fall nicht, dass sie das Sagen haben will. Sie grenzt nur ihre Individualdistanz ab und das ist aus meiner Sicht völlig ok.
    Interessant wird es erst, wenn sie versucht dem "Heimhund" Raum zu nehmen, seine Ressourcen haben zu wollen usw.
    Solange sie ihre Ruhe verteidigt, finde ich das voll ok.

    Zitat


    Und wenn die Anzickereien zu Hause vom Schmerz verursacht wurden, aber gefestigt sind, verknüpft sind und auch ohne Schmerz bleiben? Hunde tun Dinge, die Erfolg bringen. Bluey kann Jabba erfolgreich rumschicken. Ist das nicht schon selbstbelohnend?


    Sobald allerdings der Auslöser weg (oder gedämpft) ist, kann man am Verhalten arbeiten. Da hast Du dann einen Ansatz. Deshalb würde ich mir darum erst Gedanken machem, wenn die Schmerzen nachlassen :)

    Sodala, ich hol den Thread mal wieder aus der Versenkung :D
    Warum? Weil "Alle Jahre wieder"

    Die erste schöne Woche ist vorbei, ich treffe Unmengen von Hundehaltern (und natürlich Hunde) die ich fast 6 Monate nicht mehr gesehen habe. Viele erkenne ich gar nicht mehr, weil die "plötzlich" erwachsene Hunde haben.
    Gestern Abend keppelte mir ein junger Mann nach, warum ich denn nicht mehr Grüßen könnte. Ich war total verdutzt, geh zu ihm zurück und erkenne einen Beagle-Rüden mit dem Louis im Herbst ein paar mal gespielt hat. Nur ist dieswer Hund jetzt (mehr oder weniger) ausgewachsen. Nachdme ich mir nur Hunde und kaum die Gesichter der HH merke, habe ich mich natürlich gleich entschuldigt. Solche Unhöflichkeiten kommen bei mir normalerweise nicht vor. Als wir dann etwas geplaudert haben, fragte ich natürlich wo die Beiden denn den ganzen Winter lang gewesen sind :D
    Die ernüchternde Antwort "Na da war es doch recht unwirtlich, da haben wir immer nur kurze Runden um den Block gedreht".
    Tja, Ergebnis ist ein total überdrehter Beagle, der ca. ein halbes Jahr nichts gemacht hat außer um den Block zu laufen. Entsprechend "gut" hat er auch gehört. Nachdem so ein Beagelchen allerdings kein Konkurrent für Louis ist, hat sich die ganze Sache in Wohlgefallen aufgelöst und Louis hat die Frechheiten völlig ignoriert.

    Es werden täglich mehr, die ich wieder erkenne, und kein Ende ist in Sicht.

    Jedes Jahr wundere ich mich auf´s Neue.
    In diesem Sinne, liebe Grüße an alle All-Wetter-Spaziergänger ;)

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    Würde gerne mal wissen ob es eine Methode gibt, die bei den meisten dann geholfen hat :D


    Ich glaube nicht. Dazu sind Hunde und Halter zu unterschiedlich.


    Wir haben die kurzzeitige Leinenaggression ganz leicht in den Griff bekommen. Als ich genug von dem ganzen Zeug hatte, habe ich Louis - als er wieder mal auszucken wollte - mit der flachen Hand eine vor den Latz geknallt. Damit war das Thema erledigt.

    Seit er wieder gesund ist und ich ihn wieder mehr auslasten kann, brauch ich auch nicht mal mehr warnen, jetzt geht er locker vorbei.

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    1. Es gibt Hunde, die sind einfacher zu erziehen als andere.
    2. Es gibt Menschen, die es intuitiv richtiger machen als andere.

    Was sagt uns das nun? Nichts!


    :lol: Ganz genau so ist es :gut:


    Und grundätzlich sehe ich es so: Jeder arbeitet nach irgendeiner Methode, es gibt ja genügend. Nur muß man deshalb nichts davon wissen :D

    Ich arbeite nach mehreren Methoden, auch bevor ich sie kannte. Jetzt kann ich sie halt benennen. Es hat einige Vorteile sich zum Thema Hundeerziehung weiterzubilden, auch einige Nachteile. Solang der Hund sich benimmt und alle Beteiligten glücklich sind, ist es doch egal.

    Wenn man allerdings anderen helfen will, ist es schon sinnvoll mehrere Arbeitsweisen zu kennen. Nicht bei allen Hunden klappt es so wie beim eigenen.

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    Das mache ich auch! :headbash: Kann ich sie nicht irgendwie "zurückbeschwichtigen" ? Also, dass sie weiß, dass alles in Ordnung ist und ich ihr nichts Böses will, sie aber trotudem sofort zu mir kommt?
    Danke


    Dreh Dich seitlich, geh eventuell in die Hocke (auch seitlich) wenn Du sie rufst und achte darauf dass dein Körperschwerpunkt dabei neutral bis eher nach hinten gerichtet ist.

    Da muß ich mich mal kurz einmischen :D

    Aus meiner Sicht darf man den Rohaschegehalt nicht überbewerten. Hier wird da Futter bei 550°C in einem Muffelofen verbrannt. Jetzt darf man hier nicht vergessen, dass da nicht nur Mineralien über bleiben, weil das ganze ja nicht unter reduzierter Atmosphäre stattfindet. Da kommt also auch TOC (total organic carbon) hinzu. Außerdem verändert sich das Gewicht anteilig, weil einige Mineralien danach als Oxide oder manchmal auch Chelatkomplexe vorliegen und nicht mehr als Salz.
    Man hat hier also eine Mischung aus organischem und anorganischem Kohlenstoff und Mineralien (in verschiedensten Verbindungen).
    Die Aussagekraft über die Qualität der Zutaten ist da aus meiner Sicht eher gering.
    Was schon entscheidend ist, ist natürlich die hohe Belastung der Nieren.