Beiträge von brush

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    Aber es kommt doch erst zur Körperverletzung weil der Einbrecher etwa unrechtes tut.

    Wenn mein Hund im Haus ist, ist er doch eigentlich außreichend gesichert, dann müsste der ja im Haus Maulkorb tragen weil ja jemand einbrechen könnte.


    Tja, mir gefällt´s auch nicht. Da können wir jetzt diskutieren so viel wir wollen, es ändert nix an der Lage :ua_nada:

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    Ber wie kann das sein das bei einem Einbrecher ins Haus bei einem Beißvorfall ich dann schuld bin?


    Es sind ganz einfach zwei verschiedene Delikte. Einmal der Einbruch und einmal die Körperverletzung.

    Edit: Chris das wird Dir nix nützen, die Anzeige wegen Einbruch/Diebstahl gegen Dich bleibt ja trotzdem ;)

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    Das mit dem Rüden habe ich nur auf einer Infoseite gelesen und mir kam das schlüssig vor denn ob ein Hund wirklich zuchttauglich ist kann man doch erst sehen wenn er ausgewachsen ist, oder?
    Man sieht doch am Welpen nochgarnicht wie das Wesen mal sein wird und der Körperbau etc...
    Oder kaufen sich Züchter ihre Deckrüden erst als ausgewachsene Tiere?


    Die Zuchttauglichkeit hat ja prinzipiell nichts mit "passend" zu tun. Klar kann der Hund trotzdem nicht zuchttauglich sein, dann lebt halt ein Rüde im Haushalt, macht ja nix ;)
    Und wie eben der Rüde selbst (wenn er ZTP hat) zur Hündin passt, ist nicht so wichtig solang die Linien zueinander passen. Ich kenne keinen seriösen Züchter, der eine Verpaarung wegen des Rüden per se vornimmt, das wäre in meinen Augen auch völlig unseriös.
    Und ja, einige Züchter kaufen sich Deckrüden erst, wenn sie ausgewachsen sind. Das kommt oft auch auf die Möglichkeiten der Haltung an. Wenn ich weiß ich hab nicht mehr Platz/Möglichkeiten als zB 2 Rüden zu halten, kaufe ich lieber einen ausgewachsenen, um das Risiko zu minimieren. Wenn das weniger Rolle spielt kauft man einen Welpen. Wenn aus dem nix wird, lebt einfach nur ein Hund mehr dort :ua_nada:

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    ...aber ich denke das man das schon mit konsequenter Erziehung hinbekommt, ausserdem ist sie mit großen Hunden und Pferden groß geworden, wesshalb ich auch denke, dass sie sich durchsetzen könnte/würde.


    Ich kenne einige wo das gut geht und gar keine Probleme macht.
    Trotzdem möchte ich darauf hinweisen, dass wir auch schon einen tragischen Todesfall bei so einer Konstellation hatten. Meine Schwägerin hat einen Dobermann und hatte dazu eine kleine Mischlingshündin, die waren ein Herz und eine Seele. Als sie eines Tages friedlich nebeneinander geschlafen haben, hat der Dobermann im Schlaf ausgetreten. Das Ende der Geschichte war ein Milzriss der Hündin. Sie ist unmittelbar darauf gestorben.

    Ich will damit nur sagen, dass so eine Möglichkeit besteht und trotz Erziehung usw. die Gefahr von Verletzungen einfach da ist. Das sollte man nie vergessen.

    Es gibt (also vom Futter ausgehend) verschiedene Gründe warum ein Hund hibbelig werden kann.
    Das ist von Hund zu Hund unterschiedlich. Das kann sowohl vom Eiweiß kommen (wobei da die Quelle schon eine wichtige Rolle spielt, so wie steffi sagt), das kann von Getreide kommen, das kann generell vom KH-Anteil kommen, einige berichten das Phänomen von Mais usw.

    Das muß man austesten, wie der Hund auf welches Futter reagiert, dazu gibt es keine Allgemeinaussagen. Allein auf Grund der Rassen würde ich aber nicht davon ausgehen, dass ein hoher Eiweißgehalt den Hund hibbelig macht.
    Da hilft nur ausprobieren ;)

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    hallo tilla! hinlegen KANN ein beschwichtigungssignal sein, muss es aber nicht. hinlegen kann genauso lauern, anschleichen und stellen bedeuten. die meisten signale, die hunde geben, haben je nach mimischer ausführung verschiedene bedeutungen.
    beschreib doch mal die verhaltensweise deines hundes genauer? was geschieht dabei mit den augen, wie sind die ohren gestellt? wie hält er seine rute?


    :reib:
    Wichtig um das zu beurteilen sind vor allem davor noch Körperhaltung (also wie sieht der Hund aus wenn er liegt, nach vorne gerichtet, nach hinten, gemischt... auch im liegen sieht man das), Stresslevel und vor allem Körperspannung.
    Erst dann kan man sagen, wie der Hund das "meint".

    Ich kenn das, und ich habe grundsätzlich kein Problem damit. Wenn der Züchter der Meinung ist, es sind die richtigen Leute für den Hund (da kann durchaus auch persönliches Interesse daran bestehen) und bietet das an, ist es ok.
    Ich selbst würde es nicht machen, dafür wäre ich viel zu stolz.


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    Hmmm.... also zum einen würde ich vorsichtig werden wenn der Zuchtrüde und die Hündin aus demselben Haushalt stammen, es ist eher selten, dass der Besitzer einer Hündin auch exakt den Rüden besitzt, der am besten geeignet wäre - wurde mir zumindest so erklärt und halte ich auch für logisch


    Weil?
    Ich versteh das nicht ganz. Ich kenne nur Züchter, die wenn sie sich einen Rüden halten die Linie vor dem Kauf so gewählt haben, dass er passt. Der Rüde selbst ist ja eigentlich nicht entscheidend (solang er gesund ist), die Linienauswahl vor dem Kauf ist da maßgeblich.

    Auch wenn beide aus der selben Zucht stammen, sagt das noch nicht viel aus, auch hier kommt es auf die Linie an. Aber hier ist die Chance natürlich höher, dass der Rüde nicht passt, da hast Du recht.