Beiträge von brush

    Kommt wohl ein bisschen drauf an, was der Hund vom Tisch bekommt ;)
    Esse ich selber Speisen, die künstliche Farbstoffe, irgendwelches E-Zeugs usw. enthalten, würde ich zwecks Nährstoffversorgung eher zum Discounterfutter greifen. Esse ich hochwertig, würde ich ganz klar die Tischreste bevorzugen :ua_nada:

    Ich denke, dass ist auch der Unterschied zu "früher", das Essen für den Menschen war natürlicher.

    Ich denke eigentlich kannst Du alle guten Sorten füttern, bei einem 7kg Hund. Wenn ich jetzt mal so runterechne, müsste der Hund mit 15kg ca. 6 Monate auskommen. Das wären bei einem Futter,welches 60€/15kg kostet 10€ im Monat. Das ist doch leistbar, oder?
    Bei Futter, welches auch als Leckerlie dienen soll, kann ich mich den anderen nur anschließen und Platinum empfehlen :)

    Das hat gar nix damit zu tun, dass die Hündin "Schuld" ist. Aber es gibt Verpaarungen, dafür würde ich meine Rüden nicht hergeben. Das kann ich dann nicht.
    Und das hat auch nix mit der Erfahrung des Züchters zu tun. Wie wir alle wissen kochen die auch nur mit Wasser. Ich mag es halt, wenn nicht jemand anderes über meinen Hund entscheidet.

    Ah, und noch was:
    Stellt Euch vor, alles läuft gut, der Rüde passt, usw.
    Der Züchter hat eine neue Hündin, die Euch absolut nicht zusagt, zB vom Wesen her. Euer Rüde muß diese dann decken, wenn der Züchter das will, ihr wollt aber vielleicht nicht, dass "komische" Welpen von Eurem Rüden kommen. Ihr könnt dann nicht nein sagen, egal was ihr darüber denkt.
    Das klingt immer alles sehr einfach, aber es gibt da soooo viele kleine Hindernisse.
    Was, wenn ihr keinen Bock mehr auf Ausstellen habt, weil die Leute dort alle so eigenartig sind?

    Wie soll das ein Züchter voraussehen? Wie kann ein Züchter voraussehen, wie sich Kiefer und Zähne nach dem Zahnwechsel entwickeln, wie kann ein Züchter voraussehen, wie sich zB die Ohren entwickeln. Von wirklich gesundheitlichen Dingen gar nicht zu reden.

    Klar kann man das unterschreiben, ich würde einfach abraten.
    Besonders schön ist das dann auch bei der Urlaubsplanung, da wird plötzlich eine passende Hündin läufig, die Stehtage fallen in die Mitte des Urlaubs, was tun? Zu Hause bleiben? Den Hund während dessen zum Züchter geben? Was wenn der Hund sich schwer tut, wo anders hinzukommen? Das sind alles Dinge, die man nicht vorhersehen kann, und wenn es dann soweit ist, sitzt man in der Patsche.

    Murmelchen, nein ich habe keinen Co-owner Vertrag, der Hund gehört zu 100% uns, und das war so beabsichtigt und gewünscht, eben wegen solcher Kleinigkeiten.


    Edit:
    Ahja, und das alles ist kein Problem solange man sich gut versteht. Was ist, wenn man sich in 4 Jahren nicht mehr so gut mit dem Züchter versteht? Dann wird´s auch unangenehm, eigentlich möchte man das alles gar nicht mehr usw.
    Dann steht der aber mit dem Vertrag da, und Du schaust durch die Finger ;)

    Zitat

    Das ist sogar sehr üblich bei manchen Hunderassen, z.B. bei den Aussies. Das ist ein sogenannter co-owner Vertrag.
    Da der Züchter nicht mehrere Rüden bei sich halten kann, gibt er welche zu Familien ab und nimmt sie Zucht. Die Untersuchungen, Austellungen usw. werden eigentlich vom Züchter übernommen.


    Eben, das ist aber der Unterschied. Sollte der Rüde dafür in Frage kommen, werden die Kosten vom Züchter übernommen.
    Außerdem darf auch beim Doppelbesitz der Halter entscheiden was genau mit dem Hund passiert.

    Zitat

    Warum nicht?

    Was im Vertrag steht und ob es dann wirklich mal zum Tragen kommt sind doch zwei völlig verschiedene Dinge. Schließlich ist der Rüde noch jung und es ist doch noch garnicht abzusehen ob Er mal eine ZZL erhält. (Gehe jetzt mal von züchten im Verein aus.)


    Weil es unseriös ist.
    Ich kann so einen Vertrag seriöser Weise nicht im Welpenalter abschließen. Und was, wenn der Rüde aus zB Stressgründen kastriert werden sollte, und dies dann nicht erlaubt ist?

    Ehrlich, ich würd die Finger davon lassen, oder den Vertrag selbst überarbeiten.