Beiträge von brush

    Ja, sowas ist sicher mies, kann ich verstehen (bei uns ist es halt öfter mal umgekehrt), aber:

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    Aber heute morgen kam der kleine Jack Russel von einem Pferdehof ganz in der Nähe hinter uns her. Diese kleine Dreckstöle flitzt hier immer frei rum, ist natürlich nicht kastriert, warum auch.
    Ich war stinkesauer und fuchsteufelwild, dieses Mistvieh lies sich nicht vertreiben. :explodieren:

    DAS muß ja jetzt auch nicht sein ;)

    Eine klare Ansage an den Rüdenbesitzer gehört natürlich schon :)

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    :blah: Ihr kommt total vom Thema ab.
    Hier geht es nicht um Dahlia91 sondern um Shelby
    L.G. Bine


    Wie kommst Du dann darauf, dass der Welpe 9,5 Wochen alt ist?
    Ich mein, ich mag den Film auch, aber der hat wohl nix damit zu tun :D

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    Hab ich noch nie gehört, obwohl das ja eines meiner Lieblingsthemen ist !
    Ergäbe doch auch keinen Sinn, wenn es unterschiedliche Reaktionen bei Östrogen und Testosteron aufs Cortisol gäbe :???:

    Mir ists völlig neu, daher wüßt ichs gerne genauer ...

    Neugierig, staffy


    Warum ergibt es keinen Sinn? (viel genauer kann ich´s leider nicht wiedergeben)
    Soweit ich es mir gemerkt habe, entsteht das alles durch ein Zusammenspiel von Östrogen, Cortisol, Melatonin, Progesteron und Serotonin, bzw bei Rüden Testosteron.
    Wie da die genauen Hormonvorgänge im Körper stattfinden, kann ich einfach nicht beantworten. Für mich war da nur wichtig Östrogen wirkt Stress dadurch entgegen und Testosteron begünstigt Stress :ua_nada:

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    Mal kurz OT
    Wieso, warum, weshalb ?
    Wie kommst du dadrauf, warum sollte Östrogen die Ausschüttung von Cortisol blocken ? Wo wäre die Logik ?


    Es wird nicht die Ausschüttung von Cortisol geblockt, sondern die Auswirkung. Außerdem wird durch Östrogen der schnellere Abbau gefördert.
    Warum, wieso, weshalb kann ich Dir wissenschaftlich nicht erklären, ich bin kein Mediziner. Diese Informationen habe ich allerdings von einer Medizinerin, die die Verhaltenstherapeutin eines unserer Hunde ist/war.

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    Bei vielen Übernahmehunden gibt es eine Phase, in der die Hund ausgesprochen "lieb" sind und sehr auf die neuen Halter fixiert.
    Dann plötzlich hört der Hund schlechter, ist speziell draußen unaufmerksamer, macht mehr sein Ding usw - DANN ist der Hund bei euch angekommen ;)


    :gut: Ganz, ganz, ganz wichtiger Punkt! :gut:

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    Hat jemand Erfahrung mit der Übernahme eines Hundes? Wie macht man es ihm angenehm in der Anfangsphase? Mit was für Trennungsproblemen kann man rechnen?


    Grundsätzlich sollte man dem Hund Zeit geben sich einzugewöhnen. Das kann, je nach Hund, schon ne Zeit lang dauern (von ein bis zwei Wochen bis zu einem Jahr). Verlangt in den ersten Tagen nicht zu viel von dem Hund, alles ist neu. "Erklärt" dem Hund Eure Hausregeln, behandelt ihn liebevoll, gerecht und konsequent.
    Alles andere ist sehr stark vom Hund selbst abhängig :)

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    Einige der Antworten fand ich echt klasse und es waren gute Tips darunter, die ich umgehend umsetzen werde.


    Super, ich drück die Daumen dass es bald klappt :)

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    Ich bin ja auch kein Feund von, aber zu dem Thema Angst werd ich bei der Dame nichts sagen, denn sie denkt, sie kennt ihren Hund besser und weiß alles besser.


    Du kannst ihr vielleicht sagen, dass Angst ein Stresszustand ist. Bei Stress wird Cortisol ausgeschüttet, dieses wird vom Östrogen geblockt. Wird die Hündin kastriert, fehlt das Östrogen und das Cortisol hat "freie Hand". Sehr wahrscheinlich wird sich der Zustand der Hündin dadurch eher verschlechtern.

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    Ganz ehrlich, ich kenne das auch von mir.
    Nicht das Schlagen, aber ich bin auch manchmal extrem frustriert mit Lucky oder den Katzen, meistens wenn ich einen schlechten Tag hatte oder eben er nicht sofort so will wie ich.


    Ich seh das ganz genauso.
    Ich finde es auch weit übertrieben von wegen "er schreit Dich an". Ist hier wirklich noch niemand laut geworden wenn er frustriert oder gestresst war? Wurde hier noch niemand angeschrien ohne sofort die Freundschaft oder Beziehung zu beenden oder den Job zu kündigen?
    Jeder spricht immer davon natürliches Verhalten nicht zu stark zu unterbinden, Menschen werden aber laut wenn sie gestresst sind. Das ist nicht schön, man kann bis zu einem gewissen Maß dran arbeiten, aber es ist natürliches Verhalten. Manchmal hab ich ein bisschen den Eindruck, als würden einige in einer Marshmallow Welt leben, sich jeder bis zum äußersten unter (aufgezwungener) Kontrolle haben. Nicht jeder Mensch der mal lauter wird, oder bestimmte Situationen schlecht verkraftet hat irgendwelche schwerwiegenden seelischen Probleme.

    Und ich rede hier nicht von den gewalttätigen Übergriffen auf den Hund.