Beiträge von brush

    Tut mir leid, ich mein das nicht böse, aber was hier teilweise über die Arbeit im Tierschutz gesagt wird finde ich unglaublich selbsteinnehmend.
    "Ich entscheide, zu wem der Hund kommt. In meinen Augen gibt es bessere Familien für den Hund." und so weiter...

    Da wundert es mich ehrlich nicht, dass die Vermittlung schwierig wird. Auch wenn dieser Thread meine Meinung nicht ändert, zeigt er mir doch recht deutlich, was sich manche MA heraus nehmen.
    Auch wenn das aus deren Sicht zum Wohle des Hundes passiert (das will ich gar nicht abstreiten :) ), zweifle ich doch stark daran, dass dem wirklich so ist. Ist es wirklich wichtiger die "perfekte" Familie zu finden, als dem Hund ein Leben in einer "durchschnittlich guten" Familie zu bieten. Hat er es bis dahin im TH besser?
    Vielleicht seh ich´s vollkommen falsch, aber mir fehlt da etwas die Logik dahinter.


    Edit:
    Tannoz, das wollten wir eh schon machen. Leider liegen die "Besuchszeiten" ziemlich mies, und ich weiß noch nicht ob ich mir dafür einen Urlaubstag nehmen will.

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    sagt mal kann ich auch einem erwachsenen hund das platinum puppy füttern? ich habe den verdacht das mailo den mais nicht so wirklich verträgt,und ich glaub im puppy ist ja kein mais enthalten?


    Könnte man, ja.
    Wenn Du bezüglich des Mais ein schlechtes Gefühl hast, kannst Du aber auch das Lamm&Reis füttern, da ist ebenfalls keiner drinnen ;)

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    Aber man muss halt auch gewillt sein, nicht einfach aufzugeben und auch ein paar Kilometer zu fahren ... denn letztlich geht es um den Hund. Vielleicht genau um den, der jetzt im Tierheim dahinvegetieren muss, weil "seine" Menschen sich zu leicht haben abwimmeln lassen. Schade drum :-/


    Also damit kann ich überhaupt nix anfangen. Würde es um den Hund gehen, würde nicht so ein TamTam von Seiten des TH gemacht werden. Wenn mir das vierte TH sagt, ich bekomme den Hund nicht weil ich arbeiten gehe, nehme ich einen Hund vom Züchter. Die sind bei weitem realistischer und der Hund passt besser.
    Und dann jammern die TH auch noch, dass sie überfüllt sind. Mein Mitleid hält sich in Grenzen :|

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    Mein Gegenargument wäre, dass ich im Tierheim darauf vertrauen kann, dass ich alle relevanten Infos über den Hund erhalte, er von wohlwollenden Profis eingeschätzt wurde und ich ggf. Hilfestellung bei der Erziehung erhalte. Ich glaube, meine beiden Lieblingstierheime sind echt das Paradies. Da ist das nämlich WIRKLICH so.

    :gott:


    Das glaub ich Dir auf´s Wort. Mein Problem dabei ist, mir ist eigentlich egal wie der Hund ist, wenn er ein abgegebener ist (anders bei einem Welpen aus kontrollierter Zucht). Wenn ich einen TH-Hund sehe und der Funke überspringt, dann ist es DER. Und das der dann noch zufällig in einem der Tierheime ist, die auch "normal" sind, das ist aus meinen bisherigen Erfahrungen unwahrscheinlich :ua_nada:

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    --> was hat die kluge Frau von heute gelernt, es gibt genug kleinanzeigenmärkte, wo arme Würmer drinstehen, die auch ein neues zuhause brauchen, BEVOR sie in TH kommen, zwei davon hab ich daheim sitzen!


    Ganz genau so ist es. Ist das einzige was für mich an "gebrauchten" Hunden in Frage käme.

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    Brush, da würde ich persönlich sofort die Zahlung einstellen. Wenn das schon so läuft ist es doch eh sehr unwahrscheinlich, dass das Geld dem Tier zu Gute kommt.


    Ganz genau das passiert mit Quartalsende. Bis dahin ist halt schon überwiesen.

    Ich bin kein TH-Freund, ich geb´s zu :ops:

    Als ich noch ein Kind war, hatte ich meine Eltern soweit gebracht, dass sie einer Katze zugestimmt hatten. Also, ab zum TH und sich nach etwas jüngeren Katzen erkundigt. Erste Antwort der Angestellten "Jeder will eine jüngere, wir geben ihnen wenn dann nur eine der Älteren". Ohne Begründung usw.
    Gut, meine Eltern also gesagt, na dann sehen wir uns mal die Älteren an. TH: "Haben sie einen Balkon oder Garten den sie absichern können, sodass die Katze ins Freie kann? Zusätzlich wollen wir noch ihre Wohnung besichtigen." Gut, da haben meine Eltern umgedreht und sind gegangen. Ich weiß noch gut wie enttäuscht ich war.


    Erst kürzlich:
    Unser Verein hat eine Patenschaft für eine Chow-Hündin in einem TH übernommen, weil diese nach mehreren Jahren im TH von diesem als unvermittelbar eingestuft worden war. So weit, so gut. Wir haben dann angefragt, ob wir mit ihr mal spazieren gehen können. Nein, das ist nicht möglich. Gut, dann haben wir gefragt, ob wir sie mal besuchen kommen können. Nein, das ist nicht möglich. Als letztes fragten wir, ob es möglcih sei uns zumindest aktuelle Fotos zukommen zu lassen, um zu sehen wie es ihr so geht usw. Nein, das geht auch nicht :schockiert:
    Ich bin mir nicht sicher, dass diese Hündin überhaupt noch am Leben ist und das TH nicht nur die Beiträge einkassiert.

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    Der Hund geht ganz einfach in der "Lernphase" neben einem Bei Fuß, wenn der Bürgersteig breit genug ist, halt weit genug von Häusern und Vorgärten weg, oder auf der "Straße zugewandten Seite".......wenn er dann richtig Stubenrein ist, hat man bereits durch meiden dieser Stellen einen gewissen "automatischen" Lernerfolg, den man dann, wenn er doch das Bein heben will im Ansatz mit einem erlernten Abbruchkommando ergänzt......ganz einfach, nett und gewaltfrei ;)


    Wenn der Hund in der Lernphase "bei Fuß" geht, ist er aus meiner Sicht schon lang über das erste Mal wo anlegen hinaus. Aber gut.

    Wenn Dein Hund nie an eine stelle machen wollte, die Du nicht gutgeheißen hast, Glückwunsch. Und wenn er erst markiert hat, wenn er schon im Gehorsam stand... naja, dann hat Deiner wohl nicht mir 3,5 Monaten markiert :D

    Aber jetzt ohne Scherz, nicht jeder hat einen leinenführigen Hund in jungen Jahren. Lässt man ihn dann bis er es gelernt hat an die Hauswand pinkeln? Wenn ich einen Hund sehe, der das bei meiner macht, is der Spaß vorbei.