Bei uns ist es bunt gemischt. Neue Dinge werden positiv gelernt, auch für bekannte Dinge gibt´s immer wieder mal Belohnungen. Ignorieren wird situationsbedingt ebenso verwendet wie das setzen eines Tabus oder durchsetzen mancher Dinge durch Meideverhalten.
Das ganze teilt sich nach den Hunden und den Situationen, sowie in der Intensität der Belohnungen und Strafen sehr unterschiedlich auf.
Beiträge von brush
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Bei meinen ist zwar der Altersunterschied größer, aber der Ersthund war trotzdem erst 11 Monate alt, als der zweite einzog (der war damals schon 3,5). Es war jetzt nicht die Hölle, aber es hat den ersten Hund schon weit in der Erziehung zurückgeworfen und mir viel zusätzliche Arbeit mit ihm beschert.
Ich kann davon nur abraten. -
Ach, mach Dir nix draus. Ich finde immer wieder blutige Flecken am Boden von abgefallenen Zecken. Meistens finde ich dann auch noch die "Hüllen", manchmal nicht.
Besonders fein ist es auch, wenn ich komme und einer der Hunde hat ein komplett blutverschmiertes Maul, weil er gerade eine Zecke zerbissen hat

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Hm, weißt Du, bescheissen kann man immer

Es ist natürlich für den "Endverbraucher" kaum nachzuvollziehen, ob der zugelassene Hund (also Vater oder Mutter) von Natur aus Kippohren hat oder nicht. Für mich würden auch solche Tiere (manipulierte) nicht in die Zucht gehören. Nur weil es überall schwarze Schafe gibt, muß man ja nicht auf diesen Zug aufspringen.Aber jetzt mal ganz abgesehen von diesen Dingen:
Ein Wurf würde ja aller Voraussicht nach nicht aus einem einzigen Welpen bestehen. Das Du die Welpen an gute Plätze vermittelst, daran habe ich keine Zweifel. Aber irgendwie ist es schon auch nicht ganz fair den Welpenkäufern gegenüber, absichtlich außerhalb des Standards (auch wenn dieser Punkt vielleicht "blödsinnig" ist) zu züchten. Natürlich ist das Deine Sache, und es gibt wesentlich schlimmere Arten Welpen zu produzieren, aber ich persönlich hätte da irgendwie ein schlechtes Gewissen dabei.
Bei den meisten Rassen braucht man übrigens kein V für die Zuchtzulassung. Wie ist denn das bei den Shelties?Was mir bei solchen Privatwürfen auch ein bisschen fehlen würde, wäre die Wurfabnahme durch den Verband. Klar, es ist oft nur Alibi, aber irgendwie hat das schon was an sich.
Gibt´s in Deutschland B-Papiere?
Bei uns gibt es sowas, wenn ein Züchter eine Verpaarung vornimmt, bei dem einer der Hunde noch nicht zur Zucht zugelassen ist (also zB noch eine einzelne Voraussetzung fehlt). Die Welpen werden dann mit B-Papieren bestückt. Bei nochmaliger "verfehlung" gibt´s eine Zuchtsperre, aber für diesen einzelnen Wurf gibt´s zumindest eine offizielle Abnahme und Papiere.
Wäre ja auch noch ne Möglichkeit
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Ich würde eher mal gucken, wie hoch die Gesamtmenge vom Kot am Tag ist.
Ein Hund kann 2 große Haufen machen, oder 4 kleinere ...die Menge ansich kann über den Tag verteilt die Selbe sein

Seh ich auch so. Außerdem hängt es davon ab, wie oft der Hund gefüttert wird.
Ich sehe das recht deutlich, weil wir da ja keinen fixen Ablauf haben. Bekommen unsere hunde inmal täglich, machen sie auch nur 1-2 mal, bekommen sie zweimal oder öfter, steigt auch die zahl der Häufchen, allerdings sinkt natürlich die Größe derselben
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Könnte es also einen Rückfall in die Welpenzeit geben? Ohjee - ich hoffe mal nicht.
So schlimm ist es für gewöhnlich nicht, falls das eintritt. Aber die ersten Tage könnten etwas schwierig sein. Ist halt alles neu für den Hund.
Das lässt sich ja ganz leicht austesten, und sollte es etwas schwieriger sein, hängt man halt zwei, drei Tage dran und übt das nochmal.
Hunde die grundsätzlich alleine bleiben können, checken das sehr schnell
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habe das gefühl das ihr die abstände zu groß sind.
Woraus schließt Du das, bzw. woher kommt dieses Gefühl?
Ich persönlich würde eventuell die Abendmahlzeit etwas nach hinten verlegen, vielleicht so zwei Stunden. Wobei das nix wichtiges ist, wenn der Hund am Morgen kein Hungererbrechen hat. -
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Sind die so schwierig, das man sie verbietet? Meine Erfahrung mit diesen Hunden beläuft sich auf Tiere die massig Fell hatten und sich gerne bürsten ließen. Ok sie waren dickköpfig. Aber so extrem habe ich die nie eingeschätzt.
Es gibt da grundsätzlich zwei "Gefahren". Die erste ist natürlich falsche Haltung, wie immer. Chows werden bei weniger Sozialkontakten (auch wenn sie als Welpe viele hatten) recht eigenbrödlerisch und mürrisch. Man muß also immer darauf achten, fortlaufend Kontakte zu Hund und Mensch aufrecht zu erhalten.
Das zweite ist, sie sind sehr ernsthafte Hunde (klar gibt´s Ausnahmen). Soll heißen, spielerische Sticheleien sind für sie kein Spiel. Das lassen sie sich allerdings recht lang gefallen, aber wenn´s vorbei ist, ist´s auch wirklich vorbei. Warnschnappen ist sehr selten, sie warnen zwar längere Zeit vor, aber wenn sie mal hinfahren dann meistens mit allem was sie haben.Über die Erziehbarkeit lasse ich mich hier lieber nicht aus

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Klar, rein äußerlich entsprechen sie dem Standart - eher als meine Hündin. Ändert aber nichts daran, dass sie die Stehohren weitervererben, genauso wie meine.
Also macht für mich so eine Ausstellung für die Zucht keinen Sinn. Wenn ich eine Meinung dritter über meinen Hund haben wollte, würde sie schon eher Sinn machen.
Huhu

Ich noch mal.
Du hast auf Seite 3 geschrieben, Du hältst nichts von den Showhunden. Das ist legitim und auch nachvollziehbar. Ich kenn mich bei Shelties nicht besonders gut aus, gibt´s da eine Arbeitslinie?
Ist Dein Hund aus einer Arbeitslinie, bzw. hat er die Voraussetzungen dafür?
Ich frag deshalb so blöd, weil ich Dir durchaus recht gebe, dass manche Showhunde einfach mies sind, und mir klar ist dass nicht jeder mit diesem Standard einverstanden ist. Aber Hunde aus Arbeitslinien (oder mit den Voraussetzungen dafür) werden ja auch nicht einfach so gezüchtet, auch dafür gibt´s doch Vereine, die sind dann halt keine FCI-Vereine. Ist ja auch ok so. Da werden oft keine Ausstellungsergebnisse verlangt, dafür halt andere Prüfungen. Wäre das nichts?
Wenn Deine Hündin allerdings keine von beiden Anforderungen erfüllt, geht mir der Sinn verloren.Weiß du, so wie ich vorher geschrieben habe, wenn alles passt hab ich grundsätzlich nix dagegen einzuwenden, aber eine "Mischform" aus show- und Arbeitshund ist aus meiner sicht absolut nicht zielführend.
Wenn du sagst, Du möchtest Arbeitshunde, die halt optisch anders aussehen, ist das für mich ok. aber selbst einen "neuen" Standard zu definieren halte ich einfach für viel zu willkürlich :ua_nada:Ich sage ja auch nicht, meine hunde sind supergesund, deshalb will ich dass alle Chows so aussehen.
Wie Schnauzermädel schon geschrieben hat, man braucht schon auch eine realistische einschätzung des eigenen Hundes, man muss auch die Fehler sehen können.
Ich könnte da eine ähnliche Liste aufstellen.In irgendeine richtung muß man sich schon orientieren, Show oder Arbeit. Einfach weil man findet, beide voraussetzungen sind mies, ich mach einfach selber was, ist zu wenig

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Wen alle beteiligten Hunde (also Rüde und Hündin) alle vorgeschriebenen (und eventuell noch mehr) Untersuchungen haben, selbst einen Abstammungsnachweis haben, der belegt, dass die Vorfahren den selben Kriterien entsprochen haben, eventuell Daten über Wurfgeschwister vorhanden sind, dann habe ich nix dagegen einzuwenden außerhalb eines Verbandes zu züchten.
Kommt halt praktisch selten vor.