Beiträge von brush

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    Das kann den Hund auch ängstigen.


    Das kann ich nicht nur theoretisch bestätigen. Erregung, egal welcher Art, kann für manche Hunde zu viel sein.
    Ich würde die Methode von FLUFFY bevorzugen (bzw. hab es auch so gemacht, bei einem der beiden)

    Wir haben schon wieder herrliche 30°C, erwarten noch bis 35°C heute und so soll es auch diese und nächste Woche bleiben.
    Schön, wenn es endlich mal anhaltend warm ist :)

    Eventuell hat er sich mal in der Nacht erschreckt (warum auch immer, kann ja alles mögliche sein) und hat jetzt Stress damit, allein draussen zu bleiben. Da wäre das pinkeln sozusagen "typisch".
    Das würde auch erklären, warum er auf der Couch durchschläft.

    Achja, macht er das untertags auch wenn ihr ihn aus dem Zimmer sperrt?

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    ...nur sollte man eben bei dem Thema auch nicht die RassehundHH vergessen, die genauso kreativ sein können, was Ausreden angeht... ;-)


    Doch, genau bei diesem Thema sollte man die vergessen, weil es eben genau darum nicht geht. Dazu gibt es ebenfalls ungezählte Threads (wobei ja auch da wiederum auf die Nicht-Rassehunde verwiesen wird, was ich genauso falsch finde).

    Aber es scheint Dir ja ein Anliegen zu sein, also deshalb: Egal ob rassebdingt oder "straßenbedingt", woher will man als Fremder wissen, dass das eine Ausrede ist? Jeder geht immer davon aus, dass das was bei seinem Hund geklappt hat, bei allen anderen auch funktioniert. Was genau die Vorgeschichte war, wie sich die auf den Hund ausgewirkt hat, was für genetische Dispositionen vorhanden sind (ja, auch bei Straßenhunden, na sowas), wie der Charakter des Hundes ist, wird nur allzu gern außer acht gelassen.

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    Nein, mir ist schon klar, daß das länger dauert, aber mein Problem war einfach, daß der Hund sich nur hinsetzte und sich die Nase leckte oder so, weil sie einfach nicht wußte, was ich von ihr wollte. Wenn sie weiß, daß sie ausprobieren soll, darf sie das ja auch gerne lange und ausgiebig tun, nur soll es ja auch Spaß machen und nicht stressen.


    Click doch das ;)
    Jede kleinste Bewegung, alles was der Hund von sich aus macht. Egal was es ist.
    Hunde die zuvor nicht (oder sehr selten) geclickert wurden, wissen nicht dass ausprobieren was gutes ist.
    Ich würde erstmal jede dümmste, kleinste Kleinigkeit clickern, so dass der Hund merkt es lohnt sich wenn er etwas neues tut. Vorerst mal egal was. Hat der Hund das rausgefunden, kann man mit den anderen Dingen beginnen.


    Edit:

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    Dein Hund muss erst lernen kreativ zu sein, gibst du eine Richtung mit einem Target vor ist schon Schluss mit kreativ.:sad2:


    Ok, das wollte ich damit eigentlich sagen. Schöner Satz :)

    Guten Morgen :)

    Ich verstehe im Moment nicht ganz, warum Du einen zweiten Hund willst. Du schreibst zwar, Du überlegst einen zu holen, was es für Probleme gibt und was gut klappen würde, aber mir fehlt ein bisschen der Beweggrund. Klar, Du wirst Dir jetzt denken, das geht mich nix an (womit Du natürlich recht hast), aber ich finde den Grund sehr ausschlaggebend für die ganze Beziehung der Hunde untereinander und von dir zu den Hunden.
    Ob Dein Hund den Welpen akzeptiert liegt an Dir, Du bestimmst die Regeln. Wenn du dir allerdings wünscht, dass sich die beiden Hunde lieben, würd ich die Finger davon lassen, das kann dir nämlich keiner garantieren, egal wie gut es anfangs auch klappen mag.

    Solltest Du Dich für einen zweiten Hund entscheiden, kann ich Dir das Buch "Einmal Meutechef und zurück" empfehlen.

    Zitat

    Fange dann morgen mal an mir einen (erstmal) 4 kg Sack Optiness (wenn sie den auch so dahaben). Wenn ich gleich 15 kg kaufe und der dann doch doof ist.. wäre ärgerlich.


    Genau, schau es Dir in ruhe an, schau wie der Hund damit klar kommt, ob er es gerne frisst und dann kannst Du ja weiter entscheiden ;)
    Vielleicht wechselst Du ja nach einiger Zeit ein paar Sorten ab . Vielfalt ist gesund :)

    Guten Morgen :kaffee3:

    Nettes Thema, aber ich denke man muß das individuell beurteilen. Sicher verwenden einige dieses "Straßenhund" als Ausrede, bei einigen ist es allerdings wirklich so. Woher will man das als Unbeteiligter wissen? Und die Vergangenheit spielt nunmal eine Rolle, egal wie man es dreht und wendet. Sie muß keinen unmittelbaren Einfluß auf die Erziehung per se haben, kann es aber. Andere Faktoren wären dann noch wie schnell der Hund fähig ist zu lernen, und auch das kann von der Vergangenheit abhängen.
    Wer kennt denn schon die wahre Vorgeschichte eines Straßenhundes? Wer weiß wie viel dieser Hund als Welpe kennengelernt hat, wie ausgeprägt seine Fähigkeit zu Verknüpfen ist, wie sehr und wie lange er in einem schweren Stresszustand war, worauf sich die neuen Besitzer zuerst konzentriert haben...?
    Eventuell war es wichtiger den Hund mal so weit runterzubringen, dass er mal seinen Körper regenerieren kann, da steht Erziehung dann mal hinten an.
    Eventuell muß man sehr langsam vorgehen, weil der Hund jede erregung als Druck ansieht und dadurch nicht mehr lernen kann. Dann sind zwei, drei Jahre nichts.
    Klar bringt man beinahe jeden Hund locker dazu innerhalb von ein paar Wochen nichts zu tun was nicht gesellschaftsfähig ist, aber ob das für den Hund gut und gesund ist?

    Wer sind wir als Außenstehende um uns zu Erlauben das zu beurteilen?

    Und ja, ein Hund mit mieser Vergangenheit kann nach drei Jahren immer noch gewisse Macken haben, die dadurch verursacht wurden. Manche bekommt man vielleicht in den Griff, andere kann man umleiten, komplett löschen kann man einige nicht.

    Ich find´s ein bisschen schade, dass man da gleich davon ausgeht diese Leute benutzen das als Ausrede, nur weil man vielleicht selbst einen Straßenhund hat, bei dem das schneller geklappt hat.

    Aber diese Einstellung ist ja nicht neu, jeder hat den ärmsten Hund und hat es am Besten gemacht ;)