Beiträge von Woelfchen

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    Folgende Lösungen hätte ich:

    ich würde so lange dort stehen bleiben, bis er sich hinsetzte (gerade wenn man an der Straße steht, wollen viele Hunde rüber und das dürfen sie erst, wenn der Popo unten ist).

    Würde ich, wenn er sich hinsetzt stark belohnen, dann weiß er das er etwas richtig gemacht hat und wird es bei Wiederholung oft zeigen.

    ich frag mich allerdings wie du ihm den Hintern mit dem Bein runterdrücken kannst, wie groß bist du denn??? :???:

    Ich lasse ihn immer sitz machen bevor wir eine Straße überqueren. Das üben wir auch noch.
    Er bekommt immer fürs Sitz eine Belohung. Auch fürs herkommen und für mich anschauen.
    Das Problem ist wenn er einen anderen Hund sieht und dann loszieht (an der befahrenen Straße!).
    In der Situation hört er nicht aufs sitz.

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    Mhh wie reagiert es auf ein Fingerklopfen (tiptip) und einem "Hallooo?"

    Ich glaube nicht, dass er dich absichtlich ignoriert, ich glaube er kann das in dem Moment durch Ablenkung einfach nicht umsetzen.

    Leider gar nicht, ds habe ich natürlich vorher versucht. Er ist dann gar nicht mehr richtig ansprechbar. Ich Übe mit ihm schon fleissig, dass es sich lohnt, wenn er mich anschaut. Ich bin mit ihm jetzt vielleicht 5 mal (alleine) spazieren gegangen. Davor ist immer der Besitzer mitgekommen, der mir nicht grade geholfen hat bei der "Erziehung" und mich nur pausenlos zugequasselt hat ("Dobermänner ziehen immer" usw.). In der Zeit wo ich mit ihm alleine laufe hat er schon gelernt nicht an der Leine zu ziehen, bei Fuß zu gehen und ab und an auf mich zu achten. Denke zu viel darf man nicht verlangen von einem auf den anderen Tag.

    Aber mich ignorieren wenn ich will dass er sitzt quittiere ich dann eben mit dem runterdrücken, wenn er auf stupsen und sonstige Versuche seine Aufmerksamkeit zu bekommen (incl. Leckerchen hinhalten) nicht reagiert.

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    Das ist für mich ein absolutes Nogo. Der Hund findet es nämlich Scheiße. Ein Hund braucht keine körperliche Verbesserung. Er hat einen Kopf zum Denken und es ist mein Job ihm das Kommando so zu vermitteln, dass er es auch ohne körperliche Einwirkung erfüllen kann.

    Das sitz passt normal auch gut, aber wenn er durch einen anderen Hund abgelenkt ist z.B. auf der anderen Straßenseite), ignoriert er es. Da es nicht mein Hund ist und ich ihn nur alle paar Tage mal habe, ist er auch nicht perfekt auf mich fixiert.
    Was soll ich denn da machen, außer ihn so zum sitzen zu bekommen? Ich finde es auch "Scheiße", wenn er mich ignoriert, wieso sollte es dann für ihn nicht auch ein bisschen unangenehm (nicht: schmerzhaft) sein?

    Also ich lege dem Dobi meiner bekannten mit dem ich oft Gassi gehe manchmal das Bein auf den Rücken und drücke ihn runter, wenn er nicht sitz macht. Das empfinde ich als körperliche "Verbesserung", aber nicht als Gewalt. Gewalt ist, finde ich, wenn der Hund Schmerzen hat oder ihm in einer Art Angst als Druckmittel gemacht wird.

    Ich kann nur berichten, was beim Zungenpiercing zu beachten ist während der Heilung...

    Kamillentee (am besten kalt, aber nicht zu kalt), keine Frischmilchprodukte (zur Sicherheit lieber gar keine).

    Gute Besserung, die arme Maus, hört sich echt schrecklich an :/

    Hab auch nen guten...
    Ich geh gerade öfter mit dem Dobi meiner Bekannten spazieren.

    Da laufe ich also abends (ist schon dunkel) und mir entgegen kommt ein wohl bekannter Hund samt Herrchen. Da ich Aragorn (den Dobi) nicht perfekt abrufen kann und auch in der Nähe die Straße ist, bat ich den Herren seinen Hund doch bitte anzuleinen. Anstatt dass er das tut und dann zügig vorbeiläuft, was tut er?

    "Ist ihrer etwa gefährlich?" ( :headbash: )

    Nein, lieber Mann, aber ich kann ihn nicht ableinen, ist nicht meiner.
    Dann leint er ihn an und führt ihn zu Aragorn hin. Aragorn keifft gern mal an der Leine, ist auch nicht einfach umzuerziehen, wenn die Besitzer es nicht angehen.

    Jedenfalls keifft sein Hund an der Leine wie ein wildgewordenes Etwas :roll: Und statt dass er zügig vorbeigeht lässt er die Hunde sich so richtig schön aufstacheln, grinst er doof und meint "Na da müssen wir heut wohl Löwenbändiger spielen".

    Ja, fü IHN war das lustig mit seiner 10kg Fußhupe. Aber halte mal über längere Zeit einen 45kg Dobi als Frau, wenn er dreii Meter vor sich einen anderen Hund sieht, zu dem er unbedingt hin will. :hust:

    Das war auch nicht das erste mal, dass das so gelaufen ist. Das letzte mal ist er auch nicht weiter gegangen, sondern hat sich daran erquickt wie sein Hund abgeht.

    Ach ja nach dem er dann genug Kino hatte hat er seinen HUnd am Geschirr gepackt, in die Luft gehoben und hart auf den Boden aufkommen lassen. :/ Tolle Erziehung.