Habs wohl in den falschen Hals bekommen, kann in einem Forum ohne nonverbale Kommunikation schonmal passieren. Trotzdem tuts mir leid, wenn ich hier jemanden falsch beschuldigt habe^^
Beiträge von Woelfchen
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Es klang halt so und es war ja auch einer der Gründe, warum sie nicht ihren Rüden sondern ihre Hündin kastrieren lässt. Und bei so einer Einstellung seh ich einfach rot, weil ich sowas während der Läufigkeit täglich erlebe. Bei einem Chihuahua ist das eine, bei einem Retriever ne andere Sache.
Edit: Dann musst mein Zitiertes aber auch ändern
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Es ist doch auch so .... passt der Rüdenhalter mal nicht auf, ist das doch weniger tragisch, mal ehrlich. Der hat später nicht die Welpen. Der zahlt auch keine Alimente (höchstens seine TH-Haftpflicht). Für den ist der Käse erstmal gegessen.
Ja bei so Leuten wie dir bedank ich mich mal ganz herzlich!! Die meinen nicht auf ihre Rüden aufpassen zu müssen! Oder sie nicht zurückrufen, selbst wenn man in einem Leinenpflichtgebiet ist und den Rüden mit dem ganzen Körper irgendwie abwehren muss! Sowas von unmöglich diese Einstellung! Edit by Mod, s. u. Ich kann nur für deinen Rüden hoffen, dass kein Hündinnenhalter deinem mal nen Tritt oder Pfefferspray verpasst, weil dir egal ist was er tut!
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Ich hab echt das Gefühl (ich nmein jetzt nicht mal diese Diskussion hier), manche Leute denken echt, man kann Welpen nur durch ne Kastration verhindern..
Das Gefühl hab ich auch, schon oft gehört die Aussage. Was ist denn so schwer daran, ein paar Tage auf die Hündin aufzupassen?! Ich lass mich oder meinen Mann ja auch nicht kastrieren, nur weil ich keine Kinder möchte

Und die Kastration von Ferkeln ohne Narkose ist eine Schande und wird hoffentlich bald verboten, genau so wie der Schenkelbrand oder das Schnäbelkappen, hat er mit der Sache hier nichts zu tun.
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Das mit dem gefährlich werden für den kleineren Hund meinte ich so, dass es z.B. beim Spiel einfach passieren kann, dass der eine auf den anderen drauf fällt, sich aus Versehen mit der Pfote auf den Rücken stellt o.Ä. und bei einem zierlichen Hund kann da schonmal das Rückgrad oder das Genick brechen. Wenn ein stabiler 8kg Hund mit meiner Amy (35kg) spielt hätte ich wenig Bedenken, Amy ist auch sehr vorsichtig (aber eben auch nicht vor Unfällen gefeiht). Aber wenn ich mir so einen Zwergpinscher oder Chihuaua anschaue, das wäre mir eindeutig zu gefährlich und ich hätte immer Angst, dass doch was passiert. Ich finde einfach etwa gleich große Hunde können viel besser miteinander spielen, dann muss sich keiner fürchten und keiner extra zurückhalten.
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Ich habe zwar nur einen Hund, betreue aber regelmäßig einen sehr netten Rottweilerrüden und gehe auch mit beiden (ihm und meiner Hündin) Gassi.
Meine Erfahrungen, neben den hier schon genannten:
- Nicht erwünchtes Verhalten eines einzelnen Hundes, das noch gut händelbar ist, kann sich bei zweien vervielfachen. D.h. das zweite Hund schaut sich das Verhalten ab und verstärkt dadurch das Verhalten des ersten Hundes, der zweite zieht dann wieder mit usw... Beispiele sind z.B. Wachtrieb, Schutztrieb, Leinenagression, gegenseitiges verteidigen bzw. Rudelbildung und deswegen Probleme mit fremden Hunden.
- Bei zwei großen Hunden wird man oft dumm angeschaut, damit muss man leben
- ein extremer Größenunterschied beider Hunde kann für den kleineren sehr gefährlich werden
- Leinenspaziergänge mit zwei Hunden sind anstrengend, vorallem wenn einer davon z.B. vom Boden frisst, an Häuser markieren möchte usw.
- Je nach Größe der Hunde sind zwei an der Leine schwer zu halten. Ich habe schwer zu kämpfen wenn sich die beiden Rottis (zusammen über 80kg) in die Leine hängen. Zum Glück passiert das nicht oft und sie reagieren meist gar nicht bis kaum auf pöbelnde Hunde.Deswegen mein Fazit (für mich persönlich):
- Zwei Hunde müssen noch besser erzogen sein als ein einzelner
- Unverträgliche/leinenagressive/ evtl. jaglich ambitionierte oder schützende/bewachende Hunde putschen den anderen Hund hoch und fühlen sich durch den Zweithund stärker, und alles wird noch schlimmer als vorher. Deswegen muss man sich entweder einen wirklich gut passenden Hund suchen oder bereit sein, sehr viel zu Trainieren, ggf. mit Hundetrainer
- mit zwei Hunden ist die Wohnungssuche warscheinlich nochmal schlimmer als mit einemIch werde mir hoffentlich auch mal einen Zweithund holen können, aber erst wenn ich nicht mehr mitten in der Stadt wohne und man die Hunde größtenteils frei laufen lassen kann.
Ich werde ausserdem penibel darauf achten, dass der Zweithund mit dem ersten harmoniert und keine schlimmen Macken hat. -
Bei öffentlichen Veranstaltungen wie einem Faschingsumzug muss meines Wissens nach damit gerechnet werden, das Fotos gemacht werden, womit das recht am eigenen Bild unwirksam ist. Bei Gruppenfotos mit 7 oder mehr Personen, von denen keine besonders hervorgehoben ist, gilt meines Wissens nach das selbe.
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Huhu, ich studiere auch etwas ähnliches und hab meinen Hund am Ende des 1. Semesters geholt. Sie ist eine Rottweilerhündin und war zu dem Zeitpunkt 9 Monate alt. Einen Welpen hätte ich mir nicht angetan und ich bin echt froh, dass ichs so gemacht habe und nicht anders. Sie konnte schon problemlos alleine bleiben, machte nichts mehr kaputt, war stubenrein... also wenn du nicht unbedingt einen Züchterwelpen brauchst, schau doch mal im Tierheim oder in den Kleinanzeigen (hier aber wirklich nur nach erwachsenen Hunden suchen und keine Welpen!).
Falls du sonst noch Fragen hast wie Studium und Hund sich gut vereinbaren lässt, nur zu

Noch eins: Als Student ist man normalerweise nicht übermäßig flüssig. Es kann aber, sogar beim besten Züchterhund dazu kommen, dass mal eine OP ansteht o.Ä.... es ist also wichtig dass du jemanden hast, der dir im Notfall was leiht. Meine Hündin musste z.B. am Ellbogen operiert werden und da sind gleich mal 800€ weg.
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Ich sehe in der Kastration halt nicht unbedingt ne Verstümmelung. Hengste werden auch kastriert - und das ist in der Regel sogar das bessere fürs Pferd. So ähnlich seh ichs halt beim Hund. Eine räumliche Trennung von ca. 3 Wochen 2x im Jahr fände ich psychisch bedenklicher als ein einmaliger Eingriff, wodurch nicht nur ungewünschter Nachwuchs verhindert werden kann, sondern der eben auch aus medizinischer Sicht (Krebsrisiko) schon sinnvoll sein könnte.Was ist es dann? Es ist eine Entfernung von gesunden und wichtigen Organen, ohne medizinische indikation. Nur weil es beim Pferd vielleicht gut ist, das kann ich jetzt nicht beurteilen, ist es beim Hund noch lange nicht so. Du kannst einen Hund genau so wenig mit einem Pferd vergleichen wie mit einer Katze. Meine Katzen sind z.B. alle kastriert, weil die Kater unter ihrem Trieb sonst sehr leiden und die Katze dauerrollig werden kann und die Gebärmutter sich entzündet, wen sie nicht gedeckt wird. Bei Katzen bin ich also absolut PRO Kastration, das ändert aber nichts an meiner Meinung zu Kastrationen beim Hund, weil es einfach nicht vergleichbar ist.
Klar werden z.B. Gebärmuttertumore durch eine Kastration verhindert, weil das Organ ja einfach fehlt (in wie vielen Fällen tritt sowas denn auf? Ich glaube es passiert an der Gesamtzahl der Hündinnen gesehen nicht sehr oft).
Hunde können aber auch andere Krebsarten bekommen. Du kannst ja deinem Hund nicht vorsorglich die Knochen entfernen lassen, dass er keinen Knochenkrebs mehr bekommt. Die Gebärmutter lässt sich bequem entfernen, es ist aber deshalb nicht richtiger.Naja ich kann dich wohl eh nicht mehr umstimmen. Nur eins noch: Kommst du mit einem inkontinenten Hund zurecht, der in der Wohnung rumtropft? DAS passiert nämlich recht häufig nach einer Kastra. Und wenn die körperliche Unversehrtheit des Hundes nicht so wichtig ist, vielleicht ist einem der Teppich wenigstens wichtig...
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Man kann Nachwuchs auch ganz gut verhindern, ohne dass man gleich kastriert.
Ich hätte halt gar nicht erst einen intakten Rüde und eine intakte Hündin zusammen geholt, wenn du weisst dass du die beiden nicht während der Läufigkeit trennen kannst. Bekannte von mir haben übrigends auch beides und trennen die Hunde während der Läufigkeit räumlich, funktioniert gut.
Schade dass deiner Maus ohne Grund so ein großer Eingriff bevorsteht. Ich kanns nicht und werds nie verstehen, wie man seinem Tier das antun kann ohne mit der Wimper zu zucken. Für mich machts kein Unterschied, ob man sein Tier aus Bequemlichkeit kastriert (bei Katzen ist es was anderes) oder es z.B. kupieren lässt.
Und wie gesagt verboten ist es auch. Juckt nur keinen.