Beiträge von Woelfchen

    Ich oute mich hier mal als Rohfütterin ohne Ernährungsplan und Rechenschischi. Ich kenne die Grundbedürfnisse und ernähre sehr vielseitig, verschiedene Tiere, verschiedene Teile davon (ab und zu auch Innereien usw.), Knochen, gekochtes Gemüse oder aufgeweichte Flocken, öfters mal Öl dazu (auch vielfältige Sorten), Milchprodukte, und öfters auch mal nur kaltgepresstes Trockenfutter (ist auch viel geschickter als Leckerlie)... ich würde mein Kind auch nicht nach einem Plan ernähren, sondern mit gesundem Menschenverstand... so handhabe ich es auch beim Hund. Du solltest halt ein Grundverständnis von den Bedürfnissen des Hundes haben und wissen, was absolute No Gos sind (gekochte Knochen, Trauben, einseitige Ernährung usw...).

    Das ist nur meine Meinung... die meisten Barfer sehen das etwas anders.

    Hier noch eine ganz gute Broschüre:

    Ich war jetzt gerade damit Gassi und bin (vorerst) sehr zufrieden. Sie spürt den Zug nicht und ist einmal auch ziemlich reingerauscht und sie hat gehalten. Ich würde auch mehr Geld für eine Original Flexi zahlen, wenn der Zug da nicht so stark wäre.

    Ich kanns noch nicht beurteilen, wie stabil sie ist. Meine 34/35kg Hündin sollte es laut Maximalangabe ja noch aushalten. Das Ding hat aber 3 Jahre Garantie, falls sie kaputt geht. Wenn sie nichts ist schaue ich mir mal die Flippy an. Mir geht es wirklich hauptsächlich um die Stärke des Zuges, Amy soll nicht lernen an der Leine zu ziehen. Das war bisher auch immer, was mich davon abgehalten hat, nochmal eine im Internet zu bestellen ohne sie vorher testen zu können.

    Hi, bei Lidl gibt es gerade eine Ausziehleine (8m, bis 35kg) für 6,99. Mit abnehmbaren Kotbeutelhalter. Habe schon länger eine gesucht, die keinen starken Zug hat (Original Flexi hatte mir viel zu starken Zug) und leicht ist, und die spürt man (Hund) wirklich kaum. :gut:

    Zitat

    Ich weiss ja wo der Hund hingehört, also kann ich nicht so tun, als würde ich ihn nicht kennen. Noch dazu hätte ich die kleine Hündin dann die halbe Nacht aufm Hals und Schara liebt sie genauso wie ich sie aufgrund der Kackattacke mittlerweile liebe. Aber der arme Hund kann ja nix dafür. Muss ich mir nur immer tantramäßig vorbeten........


    Sammel doch die Kacke ein und leg sie denen vor die Tür, ohne Tüte. Mit dem Hinweis "Nach dem Abkoten bleibt der Kothaufen grundsätzlich eine selbstständige bewegliche Sache, er wird nicht durch Verbinden oder Vermischen untrennbarer Bestandteil des Wiesengrundstücks, der Eigentümer des Wiesengrundstücks erwirbt also nicht automatisch Eigentum am Hundekot. " :hust:

    Hi,
    ich möchte mal ein Thema ansprechen, das mich z.Z. ein bisschen beschäftigt. Es geht um die Kastrationspolitik vieler Tierschutzorganisationen und Tierheime.
    Auf das Thema kam ich als in in einer Zeitung eine Anzeige mit Spendenaufruf sah, mit der Überschrift "Damit wir so viele Tiere kastrieren können, wie möglich!"...
    Ich selbst bin absolute Kastrationsbefürworterin, wenn es Tierelend lindert. Das ist in meinen Augen bei allen Straßenhunden der Fall und bei Katzen immer, unabhängig von der Art der Haltung.
    Bei Hunden, die in Privathand vermittelt werden sollen, sehe ich das aber etwas anders. Hier wird oft vor der Vermittlung kastriert oder nur mit Kastrationsauflage vermittelt (die nicht rechtens ist, aber das soll nicht das Hauptthema sein). Das ganze bei völlig gesunden Hunden ohne medizinische Indikation. In solch einem Fall bin ich absolut dagegen, einen gesunden Hund zu operieren und so maßgeblich in den Hormonhaushalt einzugreifen, denn die Kontrolle von Hunden in Privathand sollte (schon laut Gesetz) jederzeit gegeben sein, somit auch die Kontrolle der Fortpflanzung. Wenn das Tierheim / Orga der Meinung ist, jemand hat den Hund nicht unter Kontrolle, sollte es eben an diese Person nicht vermitteln. Das ist meine Meinung...

    Eine Kastration hat viele Nachteile für einen Hund. Um die häufigste zu nennen, es werden rund ein Drittel aller größeren Hündinnen nach einer Kastration inkontinent und müssen lebenslang Medikamente nehmen. Rüden werden oft nicht mehr ernst genommen und zum Aufreitobjekt, sie können zudem durch fehlende Hormone ängstlicher und unsicherer werden. Es erhöhen sich verschiedene Risiken von bestimmten Krankheiten und oft bleibt auch eine negative Verhaltensänderung / Charakteränderung nicht aus.

    Ich habe nun den "Fehler" begangen, das rote Tuch zu schwingen und das Thema auch bei verschiedenen Tierschützern mal anzusprechen, wenn es mal wieder darum ging, Tierheimhunde bzw. Hunde aus dem Ausland, die nach D kommen, zu kastrieren. Ich würde mich selbst als Tierschützer bezeichnen, bin aktiv an Aufklärungsarbeit beteiligt und aktives Mitglied im Tierschutzbund, außerdem setze ich mich für die Tiere in meinem Umfeld ein.
    Ich habe das Gefühl, sobald man differenzierter an das Thema Kastration heran geht und nicht alles operiert was nicht bei 3 auf dem Baum ist, wird man von den hartgesottenen Tierschützern gleich als Tierquäler, Vermehrer usw. hingestellt. Man könne ja nie komplett auf einen Hund aufpassen und deswegen würden sie sich vermehren, Kastration habe nur Vorteile für den Hund, sie werden danach viel lieber und schmusiger (ich bin dagegen, einen Hund so hinzuschneiden, wie man ihn haben will), man beugt Krebs vor (als Beispiel: Risiko bei Hündinnen an Eierstockkrebs zu erkranken: 0,4% des Gesamtkrebsrisikos, zur Erinnerung: 30% Warscheinlichkeit einer lebenslangen Inkontinenz).

    Doch so lang geworden...
    Also was ich eigentlich sagen wollte: Ist euch das auch schon aufgefallen, dass es ein rotes Tuch ist, das Thema Kastration in bestimmten Kreisen zu differenzieren? :hust:

    Hi! Ich hab auch einen Hund und studiere. Unabhängig von der Rassewahl würde ich auf jeden(!) Fall das erste Semester abwarten, denn der Beginn eines Studiums ist erst Mal eine riesen Umstellung, in der du den Kopf erstmal für alles andere brauchst, neue Leute, neue Stadt, eigener Haushalt, Studium. Da tust du dir und deinem zukünftigen Hund keinen Gefallen mit, wenn du dir gleich alles auf einmal aufbrummst. Dann steht die Frage im Raum, ob es wirklich ein Welpe vom Züchter sein muss. Denn ich persönlich hätte nicht die Zeit gehabt, einen Welpen so weit zu bekommen, dass er lang genug alleine bleiben kann und keinen Unsinn anstellt, bis die Uni nach den Semesterferien wieder anfängt. Ich hab meine Hündin im Alter von 9 Monaten übernommen, am Ende des 1. Semesters, und es war für mich die wirklich beste Entscheidung. Ich konnte meine Zeiten einschätzen und vor allem, ob ich einem Hund gerecht werden kann, und der Hund wiederum konnte schon einige Stunden alleine bleiben und war aus dem gröbsten draussen - anders wärs auch nicht gegangen.