Beiträge von Brazzi

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    Brauche noch Anregungen für Gemüsepampe, hab bisher meist das gleiche Gemüse (Möhrchen, Sellerie, Kohl, Gurke) aber ich mach das auch erst seit ganz kurzem :rollsmile:
    Hab nicht so rchtig Ideen.... :headbash:

    Ich mach das nach den Jahreszeiten:
    Im Sommer recht viel Obst und Salate, im Winter eher Kohl und Wurzelgemüse. Im Frühling bieten sich zusätzlich auch viele Wildpflazen und -kräuter wie z.B. Löwenzahn und Girsch an.
    Unten der Link zu einer Liste (nicht nur Gemüse, aber es gibt einem diesbezüglich eine gute Übersicht über die Auswahl)

    http://www.mkd-shop.ch/man_darf.php

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    Ich habe es aber auch schon erlebt, dass sie freundlich und interessiert auf kleine Hunde zugegangen ist .... Man weiß es einfach nicht vorher ...

    Man kann mit der Zeit lernen auch die kleinesten Signale des Hundes zu lesen und somit irgendwann ziemlich gut eingreifen, bevor es zu grob ist.
    Aber das braucht Zeit und Übung. Es sind zum Teil wirklich nur Kleinigkeiten, wie eine minnimale Verlagerung des Körperschwerpunkts, ein Seitenblick, eine Versteifen. Und grade während eines ausgelassenen Spiels kippt die Stimmung manchmal so fließend, dass man ungewollt "zu spät" eingreift, also erst nach dem kippen.
    Empfehlen kann ich an dieser Stelle "Ausdrucksverhalten beim Hund" und "Hundepyschologie" von Feddersen-Petersen und auch "Das andere Ende der Leine" von MacConnell. Die beiden ersten sind aber wirklich harte Lektüre und nicht immer leicht zu lesen. Lohnt sich aber wirklich - mir sind danach so einige Lichter bezüglich Skadis Verhalten aufgegangen :smile:
    Ich bin bei ihr am Anfang oft völlig aus allen Wolken gefallen, wenn sie mal wieder losgezickt hat.
    Bei ihr ist das Ganze allerdings auch mit der Kastra deutlich besser geworden - voher war jede Hündin eine erklährte Konkurenntin und somit ein Todfeind :roll: . Das, und ihr extremer Futterneid sind inzwischen Geschichte, aber die Tendenzen um maßregeln, mobben und aufspielen sind geblieben und müssen von mir unter Kontrolle gehalten werden.
    Und mit der Zeit habe ich Skadis Signale deuten können und sie rechtzeitig aus den entsprechenden Situationen abgerufen. Danach ist das Mobben (vor allem aus dem Spiel heraus) immer weniger geworden - statt in die Meute zu preschen guckt sie mich nun an.

    Wichtig ist, dass das Ganze positiv aufgebaut wird, als ein freundliches Zurückrufen und anschließend ein Leckerli. Schimpfen ist völlig kontraproduktiv.
    Es funktioniert außerdem nur, wenn man es konsequent durchhält.... ist man eine Zeit lang etwas nachlässig, nehmen auch die Pöbeleien wieder zu - zumindest bei meiner Zicke :D

    Das bedeutet für mich persönlich, dass ich bei einem Rudelspaziergang oder auf der Hundewiese gedanklich immer (soweit es geht) beim Hund bin - Gedanken verloren über's Wetter oder Kochrezepte quatschen und die Hunde "halt mal machen lassen" ist dann halt nicht drin. das kann ich eben nur, wenn ich mit einzelnen Hundekumpels unterwegs bin.

    Deiner Hündin Hundekontakt gänzlich zu verbieten halte ich im übrigen auch für nur wenig sinnvoll.
    Aber der Rahmen des Kontakts muss halt passen.
    Bei der Erstbegegnung mit fremden Hunden sollte die Situation übersichtlich und ruhig sein.
    Bei einer Gruppenbegegnung sollten gewisse Verhaltensregeln von Mensch und Hund eingehalten werden (das vor allem auch bedeutet, dass niemand einen fremden Hund zu maßregeln hat :/ )
    Schwierig sind solche Sitautionen oft nicht unbedingt wegen der Hunde, sondern wegen der Besitzer, denn nicht jeder setzt sich gewissenhaft mit dem Verhalten seines Hundes und Hunden im allgemeinen außeinander und viele verstärken durch ihr eigenes unsicheres Verhalten brenzlige Situationen.
    Wie oft höre ich, wenn ich Skadi aus einem wilden Spiel abrufe Satze wie: "Warum muss sie denn jetzt kommen? Darf sie nicht spielen?" oder "Lass sie doch ein bisschen Bellen, sie ist doch ein Hund, da muss sie das doch dürfen".
    Das sind aber die gleichen Leute, die dir an den Kopf werfen, dass dein Hund "unsozial" ist, wenn er einem aufdringlichen Junglabbi etwas deutlicher die Meinung sagt.
    Deshalb ist wichtig, dass du dich selber sicherer machst, in dem du deinen Hund studierst und einschätzen lernst. Dann kannst du nämlich auch derartige Komentare besser als das einschätzen, was sie sind: unqualifiziert. ;)

    Morgens (oder eher mittags):
    Zwei Toast mit Spiegelei und Ketchup, ein Toastie mit Ziegenfrischkäse

    Nachmittags:
    Cracker, Bananenchips und eine Currywurst

    Abends:
    Asiatische Fertignudelsuppe und ca. 300 gr Naturjogurt mit Dosenpfirsichen

    Ich bin mal wieder echt erschüttert.... :down:
    Und um kustis Gedanken aufzugreifen:
    Ich finde es genrell bedenklich Tiere im Profisport (vor allem auch im Pferdesport) oder als einzusetzen, denn das bringt es numal mit sich, dass immer wieder Tiere zum Sportgerät degradiert werden - und folglich auch wie ein Gerät behandelt werden... sie werden ersetzt, entsorgt. Das soll nicht heißen, dass das jeder so handhabt... aber überall, wo viel auf dem Spiel steht (Geld, "Ruhm") neigt der Mensch doch da zu die Moral und die Ethik hinten anzustellen....
    Aber was wundern wir uns?
    Wenn man sich sich vor Augen hält was Menschen Menschen antun... warum sollten sie dann Tiere besser behandeln :|

    Tja... das Verhalten eines hundes zu deuten, wenn man es selber nicht geshehen hat, ist schwierig - selbst wenn es so ausführlich beschrieben wurde, wie von dir.
    Das was ich jetzt aus deiner Beschreibung lese, ist dass deine Hündin scheinbar generell recht dominat und auch grob auftritt. Sie vordert von anderen Hunden Respekt und nimmt sich selber recht viel herraus. Das kann in dieser speziellen Sitauton viele Auslöser gehabt haben (fremde Hunde anwesend, neue Gruppenkonstellation etc.) und ich halte das Ganze für nicht weiter schlimm, du solltest es aber im Auge behalten, damit das Ganze nicht ins Mobbing kippt. Das kann sehr leicht passieren, und die Grenzen sind oft nur schwer zu ziehen.
    Pickt sie sich z.B. immer wieder gleiche Hunde heraus um von diesen aktive Unterwerfung einzufordern, oder stürtzt sie mit großem Getöse in spielende Hundegruppen um diese zu trennen ist meiner Meinung nach definitv Handlungsbedarf gegeben. Solche Situationen solltest du frühzeitig erkennen und sie noch vor der entsprechenden Aktion abrufen.

    Nebenbei: Es ist völlig normal, wenn ein Hund nicht jeden Hund leiden kann - und ich halte es auch nicht für notwendig (und auch nicht möglich) ihm das "beizubringen". Wir mögen ja auch nicht jeden, der des Weges daher kommt.
    Wichtig ist, dass man seinen Hund beim Erstkontakt mit fremden Hunden, oder beim Hundekontakt in größeren Gruppen gut beobachtet und frühzeitig ein kippen der Situation erkennet. Ich kennes es selbst von meiner (die übrigens auch zum Mobbing neigt): Mit einzelnen Hunden kann sie noch so gut auskommen - mischt man alle ihre Hundefreunde in eine Gruppe, entehen Spannungen. Das ist normal, denn alle Hunde mussen plötzlich ihren Status unterienander neu ordnen. Und genau das überfordert meine häufig, was sich dann in Mobbing äußert.

    Die Situation mit dem Welpen ist so eine Sache... ich nehme an, dass deine ihn sich bei ihrer ersten Begnung so grob gepackt hat, dass dieser sie nun in schlechter Erinnerung behalten hat. Daher sein quitschen, ob wohl deine ihn nicht berührt hat.
    Ob deine bei dieser ersten Begegnung wirklich nur spielen wollte, oder ihn grob unterworfen hat kann ich nicht beurteilen. Vorstellbar ist beides.
    Das grobe Spiele würde ich ihr (zumindest in Bezug auf fremde Hunde) auch abgewöhnen - ganz einfach um unangenhemen Situationen aus dem Weg zu gehen und auch um eventuellen Verletzungen vorzubeugen. Auch das sollte mittels Abruf gehen.

    Das Verhalten der anderen Hundebesitzerin finde ich allerdings völlig daneben und zeugt auch nicht von viel Hundesachverstand. Erstens bestand anscheinend kein Handlungsbedarf, und zweitens hätte es ein: "Rufen sie man bitte ihren Hund zurück!" auch getan. Über das Unterwerfen des Hundes (egal ob eigener oder fremd) per sgn. "Alphawurf" brauchen wir glaub ich nicht genauer zu reden... der ist schlicht weg quascht und kontraproduktiv, selbst wenn ein Eingreifen nötig gewesen sein sollte.