Zitat
Sind das deine eigenen Hunde?
Was aber zur Hölle wird ist wenn von diesen 8 Hunden einer dabei ist, der eigenständig ist und jede Unachtsamkeit des Gruppenführers ausnutzt. Mein Hund wäre jedenfalls so..
Wenn sich die Hunde sehr ähnlich sind.. dann geht das auch mit mehr als 8...
Strikte Konsequenz und Respekt bringen diese Hunde dazu in einer Meute zu bleiben...
nein, es sind nicht meine eigenen hunde. ich betreue gewerblich hunde. und einer davon hat bei seinen leuten keine hundekontakte und läuft nie frei, ein anderer hat ansonsten keine hundekontakte.
ähnlich sind sich die hunde auch nicht:
1x verrückte dobinudel (die angst vor joggern, fremdhunden und radfahrern hat und diese dann gerne verbellen würde), 1x unkastrierter maremmanorüde (der zu hause keine hundekontakte hat, weil dort andere hunde angreift und nie frei läuft), 1x unkastrierter bully-labrador-mix (der sich gern mal, nach aussage der besitzer, in kleinhunde verbeißt und geschlechtsgenossen hasst), ein blindenführhund (absolut lieber showlinienlabbi), manchmal die beiden hunde einer freundin (zwergschnauzi-pudel-mix und herr dackel) und früher ab und zu eine kleine französische bulldogge...und es werden noch ein paar mehr. hinzu kommt eventuell demnächst noch ein bayrischer gebirgsschweißhund und ein harzer fuchs, mal gucken.
und meine beiden komplett gegenteiligen hunde (malimix und chaotenjagdhund), die sich nur ihre jagdleidenschaft, sowie den hass auf fremde hunde teilen, laufen auch mit, mittlerweile auch beide frei.
wir gehen spazieren, ohne spaziergänger, fremdhunde oder pferde zu behelligen. allerdings gehen wir auch nicht im hundeauslaufgebiet um die ecke, sondern in feld und heide.
so kann man fremdhunden großflächig ausweichen. meine gruppe würde da nicht hinlaufen, aber es muss sich auch kein fremdhund bei uns verirren 
risikokandidaten tragen einen maulkorb. ein beschädigungsbeißer bleibt ein beschädigungsbeißer, solche hunde werden ihren mk bei mir nicht los, auch wenn sie sich unauffällig verhalten.
freilauf und die möglichkeit sich zu entfernen mussten sich die hunde stück für stück verdienen. hierbei baue ich alle relevanten signale (stop, hier, ran) erst einmal komplett positiv und an der schleppleine auf. ich nehme niemals mehrere neue hunde gleichzeitig in die truppe auf. kennen die hunde die signale, werden diese abgefragt und notfalls auch mal aversiv durchgesetzt.
jeder blickkontakt und jedes erwünschte verhalten (z.b. imponieren anstatt zu drohen) wird positiv bestätigt und jedes fehlverhalten sofort sanktioniert.
es klappt, auch ohne, dass sich die hunde so ähnlich sind. aber es ist schweißtreibende arbeit und kein spaziergang mit handy am ohr.