Beiträge von Lucanouk

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    Meine ist ein Kläffer, Leinenpöbler eben.
    Aber bei manchen Hunden rastet was bei ihr aus. Ihr Kläffen wird anders, ihr Knurren tiefer und sie versucht alles um zu dem Hund hinzukommen um ihn möglichst umzubringen. Ausprobiert ob sies macht habe ich natürlich noch nicht! Aber alles an ihr spricht dann von purem Hass.
    Also gehört sie zu denen die sehr laut und deutlich ihre Beschädigungsabsicht zeigen.
    Sie ist ein 5kg Hund, wird also nie ernst genommen. Es ist praktisch, so kann ich sie einfach besser vorbeizerren als einen großen Hund. *Seufzt* Ich wünschte nur es wäre nicht nötig...

    das hat nichts mit beschädigungsabsicht zu tun. beschädigende hunde werden selten laut, aber dafür umso deutlicher. ich würde das ganze an deiner stelle mal mit einem mk testen. für mich hört sich das nach einem mordsgetöse an, aber nicht nach einer ernsthaften beschädigungsabsicht.

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    Was das oben erwähnte Schütteln angeht:
    Das ist für mich auch Beuteaggression, speziell wenn's ein wesentlich größer Hund bei einem kleineren macht.

    beuteaggression ist etwas anderes, joy. ein hund ist nicht gegenüber seiner beute aggressiv, sondern eher gegenüber konkurrenten. und ein packen und schütteln, kann durchaus auch, unabhängig vom beute-fang-verhalten in ernstkämpfen vorkommen und zeugt, egal ob es sich um beute-fang-verhalten oder um offensive aggression handelt, von beschädigungsabsicht.

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    Wie ist es eigentlich mit dem Fixieren?
    Wenn ein Hund sich groß macht, staksig läuft - oder steht - und fixiert: Komment oder Ernst?

    da kann man nicht allgemein antworten. ungerichtetes staksen mit hocherhobener rute und aufgestellten ohren, ohne direkten blickkontakt ist erst einmal imponierverhalten, mehr nicht.

    kommt ein fixieren hinzu (was übrigens seltener passiert, als man annimmt) ist es schon drohverhalten, genauer gesagt ein offensives drohen. daraus kann sich sowohl ein ernstkampf, als auch ein kommentkampf entwickeln. ernstkämpfe können sich aber auch aus kommentkämpfen entwickeln.

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    Eine Woche später hatte meine Freundin ihn mit zum Gassi und wie trafen auf eine fremde Labbihündin. Ich habe immer gedacht, dass es einen Angriff ohne wenigstens winzige Vorwarnzeichen nicht gibt. Aber ich hatte ihn voll im Blick und der Rüde lief freundlich und entspannt auf die Hündin zu, schnupperte wedelnd an ihr...und explodierte förmlich und biss sich innerhalb von sekundenbruchteilen in ihrem Gesicht fest. Wir haben fast eine Viertelstunde gebraucht, bis wir ihn von der Hündin zerren konnten und lagen noch länger zu zweit mit vollem Gewicht auf ihm, um ihn halten zu können.

    das ist ernsthafte beschädigungsabsicht.

    :gut: :gut: ...mit einer kleinen ergänzung: feste bisse in den kopf/brustkorb sind auch beschädigungsabsicht.

    und nicht jeder biss ins bein zeugt von beschädigungsabsicht. in der abwehr auf engstem raum passieren solche dinge sehr schnell.

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    *meld*
    ich kann da mit 2 exemplaren dienen,die recht schnell in beschädigendes beissen abdriften..allerdings nicht von allein,sondern wenn sie angegriffen werden..und dann auch nicht sofort,aber ich würde sagen,schneller als andere hunde

    selbstverteidigungsaggression kann enorm gefährlich werden, da die ekalationsphase teilweise komplett fehlt oder verkürzt ist und viele hunde schlicht und ergreifend "durchdrehen". die beschädigungsabsicht würde ich solchen hunden nicht unterstellen, sondern eher die absicht abstand zu gewinnen. jedoch wissen viele verteidigende hunde nicht, wann schluss ist. und dann wird es beschädigend, auch ohne eine beschädigungsabsicht.

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    Ich hab geschrien, ich hab geheult, seitdem ist es für sie tabu an andere Hunde ranzugehen. Nochmal passiert ist es bei einem blöden Zufall, da war es ein O.E.-Bulldogg Welpe. Es gab keinen Grund. Jedenfalls für uns Menschen keinen ersichtlichen. Sie biss einfach zu.

    ich würde an deiner stelle, anstatt kontakte komplett zu meiden, genau das mit einem trainer und maulkorb trainieren.

    hüterin: sehr aufschlussreiche texte, danke :gut:

    wahrscheinlich lässt sich das auch alles nicht so klar trennen. großstädte sind voll mit menschen, u.a. viele raucher. ob der lungenkrebs nun im einzelfall vom feinstaub oder vom zigarettenkonsum kommt, lässt sich eventuell nicht so klar sagen. wahrscheinlich ist es ne mischung aus beidem.

    jedenfalls kann es nicht gesund sein, auf die ganzen umweltgifte noch mehr gifte zu packen, oder?

    mir ist die statistische prozenangabe relativ wurscht. wenn ich gesundheitsschädigende substanzen vermeiden kann, ist es doch egal, ob die krankheitsrate 90% oder 60% betrüge.

    im endeffekt ist es logisch, dass andauerndes passivrauchen/rauchen für niemanden gesund sein kann.

    mal eine kleine belastung kann der körper sicherlich noch gut verpacken, da sich die lunge ja auch erholt.

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    Hi,

    Naja, für die Erziehung nutzen schaut aus meiner Sicht so aus:
    Dein Hund findet die Nachbarshündin toll und will auf sie drauf, weil sie läufig ist. Du verbietest es ihm und setzt dein Verbot auch durch. Dadurch lernt dein Hund im Idealfall, dass er (läufige) Hündinnnen nicht bespringen soll, auch wenn er gerne würde.
    Du übst sozusagen die Kontrollierbarkeit deines Hundes an einem für ihn interessanten Reiz.

    genau so meinte ich es. gerade läufige hündinnen werden einem ja immer mal wieder begegnen. deshalb ist es gut, wenn man, nach absprache mit der hündinnenbesitzerin, gemeinsam üben kann.

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    Jetzt mal unabhängig vom Rauchen:
    wie seht ihr die gesundheitliche Belastung durch Abgase, Feinstaub, Smog & Co ??

    ich kenne persönlich keine studie, aber ich denke schon, dass das zeugs gesundheitsgefährdend ist. leider kannst du feinstaub nicht wirklich ausweichen.

    lotusliese: es geht doch nicht um gut oder schlecht, schwarz oder weiß.

    was ist ein schlechter hundehalter? was ist ein guter hundehalter?

    es liegt mir fern, das zu beurteilen.

    denn, wie du schon richtig sagtest: niemand ist perfekt.

    mir geht es nur darum, dass man auch die gesundheitliche wirkung des passivrauchens bedenken sollte.

    das hat nix mit gut oder schlecht zu tun ;)

    ich hatte, während meiner arbeit als erzieherin, auch mit kiddies zu tun, die arg nach rauch rochen. die eltern wollten ihren kindern mit sicherheit nichts böses, aber trotzdem führt dieses verhalten zu nachhaltigen schäden bei den kindern :/

    das gespräch zu suchen war recht schwierig und wir haben es oftmals subtiler versucht. wahrscheinlich ist es ein stück weit verdrängung der gesundheitlichen und bei kindern auch psychischen folgen, die dazu führt, dass keine rücksicht genommen wird.

    und obwohl das keine schlechten eltern sind, sind die kids die verlierer.

    es geht mir nicht darum kinder und hunde in ihrer wertigkeit zu vergleichen. nicht im entferntesten.

    aber eins ist vollkommen identisch: das kind ist von seinen eltern abhängig, der hund ist von seinen haltern abhängig. und beide können an den folgen des passivrauchens ernsthaft erkranken bzw. unter dieser belastung leiden.

    und das könnte man vermeiden, wenn man es möchte.

    hallo lotusliese,

    ich wollte niemanden persönlich angreifen und es geht nicht um eure gesundheit als raucher, sowie eure wohnung oder weiß der geier wat.

    es geht schlicht und ergreifend darum, dass ein anderes lebewesen, der hund, den rauch mit einatmet und von diesem geschädigt wird.

    bordy hat es in einem anderen thread diesbezüglich auf den punkt gebracht: ich versteh es einfach nicht, wieso hier endlos über zwang, unschöne maßnahmen, kastration, "falsche" erziehungsmethoden, falsche ernährung diskutiert wird und andere da immer wieder belehrt werden, aber das thema "die bewusste gesundheitsschädigung durch passivrauchen" wird bagatellisiert.

    das ist absolut paradox.

    ein hh, der seinen futtermittelallergischen hund mit billigkrams füttert wird belehrt, was er dem armen hund antue, aber es ist o.k., die atemwege seines hundes wissentlich zu schädigen?

    das versteh ich einfach nicht, ist mir zu hoch.

    es geht nicht darum, was einige von euch mit ihrem leben machen. das ist komplett euer ding.
    es geht doch auch nicht darum, dass manche nichtraucher jeden umerziehen wollen. das ist ja auch blödsinn.
    jeder muss selbst entscheiden, was mit seinem körper geschieht, da bin ich ganz bei euch.

    es geht auch sicher nicht darum, dass man nicht ab und zu draußen ne fluppe neben seinem hund rauchen kann. aber jeden tag in geschlossenen räumen ist das doch ein völlig anderes thema.

    euer hund ist ein eigenständiges lebewesen, der ebenso mit den folgen von zigarettenrauch zu kämpfen hat wie ihr. nur, dass er sich niemals für eine solche schädigung entscheiden würde, wenn er das könnte.

    eine ganz ernsthafte frage: warum kann man seinen hund nicht vor diesen erkrankungen schützen?

    hier wurden ja teilweise sehr gute argumente genannt, welche schädigungen beobachtet wurden:
    beeinträchtigung des wichtigsten organs des hundes, der nase
    gereizte schleimhäute
    erkrankte atemwege
    lungenkrebs


    ist das so unwichtig?


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    Wie einfach wäre es Tabak mit in die Kategorie Cannabis, also Suchmittel zu stecken und zu verbieten? Warum gibt es keinen derartigen Gesetzesbeschluss?

    weil die lobby dahinter einfach unglaublich riesig ist: mit alk und tabak macht der staat enorm viel geld. deshalb wird es nicht verboten :) hinzu kommt, dass tabak nicht zu rauschzuständen führt und damit kein gesellschaftfeindliches verhalten gefördert wird. raucher kennen, im gegensatz zu sturzubetrunkenen menschen, ganz normal arbeiten, miete zahlen etc. pp.