ZitatZu dem Video (ich hab mittlerweile 5 Staffeln gesehen (ca. 150 verschidene Hunde), der Einsatz eines Elektrohalsbandes kam bei höchstens 5 Hunden vor): Das tut ihm schlicht weh. Deshalb verkriecht er sich unter dem Sessel.
Aber natürlich unterbricht es das Jagdverhalten und der Hund wird die Katze in Zukunft meiden. Ich weiß, dass viele Jäger bei uns so arbeiten. Ob man es nun gut findet oder nicht.Frage ist, ob sich im Zweifel der Tierhalter wirklich von einem der Tiere trennen würde. Gibt so viele, unvernünftige Tierhalter....
"Managementmethoden" hab ich bei ner Nachbarin erlebt: Da lebt die Katze im Prinzip auf dem Kratzbaum des Balkons oder ist im Winter nur in einem einzgen Zimmer, zu dem die Hunde keinen Zugang haben; wehe sie ist am Boden, dann wird sie von beiden Hunden gejagt.
Ob das nu besser ist?
es ist ein unterschied wie tag und nacht, ob ein jäger ein abbruchwort mit dem e-collar absichert und der hund dieses wort (das immer vor dem einsatz eines solchen gerätes klar und deutlich aufgebaut sein sollte) dann beim hetzen befolgen kann oder ob ich nem hund, nur weil er ein tier, das in seinem haushalt lebt anschaut eine schieße.
bei der ersten herangehensweise kann das tier alternativverhalten, welches es durch den jäger erlernt hat (wenn dieser nicht ganz blöd ist) ausführen, wie z.b. vorstehen, und die positive strafe kommt nur anfangs in der ausbildung vor. der hund hat immer die möglichkeit alternativen zu zeigen, denn dauber arbeitende ausbilder bringen diese dem hund bei. und er darf nach der jagd in seine bude zurückkehren, in der ruhe herrscht.
das ist in etwa da mit vergleichbar, dass ich nem hund sage, er soll nicht an den elektrozaun gehen (stop, natürlich sauber aufgebaut), er tut es dennoch (läuft weiter), fängt sich am zaun eine und wird in zunkunft das stop beachten.
für den hund klar und deutlich ersichtlich.
aber einem hund, nur weil er blickkontakt zu einem tier, das in seinem haushalt lebt, aufnimmt, eine zu knallen ist unter aller kanone.
der hund hat keine möglichkeit alternativen zu wählen, weil er diese nicht gelernt hat, er weiß im prinzip nicht, wie er dieser strafe entgehen kann und lebt in angst und schrecken vor dem katzentier in der eigenen bude.
absolut unfair.
ZitatKeine Ahnung, hab wie gesagt keine Erfahrung damit.
Nach Aussage eines Jägers bei uns in der Umgebung setzen die Jäger das Teil genau einmal ein. Damit kriegen sie ihre jagdtriebigen Hunde dann hasenrein. Und er sagte, dass das die einzige Möglichkeit wäre, den Hund aus dem Jagdtrieb rauszuholen. Bei schwächeren Maßnahmen würde das Adrenalin überhaupt jegliche Wahrnehmung verhindern oder auch eine Gewöhnung eintreten.
Deshalb wird der Schock heftig eingesetzt.
Genau einmal. Und er sagt, das würde reichen. Ich gebe das nur so wieder.
das setzt aber einen absolut sauberen aufbau voraus. also nicht: hund jagd, ich schieß dem mal eine.
wie soll der hund das verknüpfen?
wo beginnt das jagen?
beim schnüffeln?
beim hetzen?
erst einmal wird ein klares alternativverhalten (wohn, stop, whatever) aufgebaut, ohne klappt der ganze kram nämlich nicht. und das wissen jäger in den meisten fällen. dann wird die erregungslage gesteigert und schließlich das kommando (stop z.b.) und nicht die handlung selbst (rennen, jagen) abgesichert.
welche alternative hat der hund, der noch nicht einmal weiß, was er falsch macht.
ZitatNein, Hasenreinheit heißt, dass der Hund jegliche Hasen und Hasenwitterung meidet, weil er ausschließlich Federwild vorstehen und apportieren soll.
Ein hasengehorsamer Hund muss sich am gesunden Hasen stoppen lassen (oder halt vorstehen), kranke Hasen muss er jedoch verfolgen und apportieren. Wie soll das gehen, wenn er Angst davor hat?
eben, ein aufbau nach c.m. wäre absolut sinnlos für jeden jäger.
ZitatUnd nochwas: Die Katze saß in der Trainingssituation in einer Box. Ich glaube kaum, dass der Hund verstanden hat, dass die Katze gemieden werden soll, sondern nur das Katze in Box gemieden wird bzw. Schmerzen auslöst.
Und die Box dann dem Hund noch vor die Nase zu halten ist einfach nur grausam.
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ZitatAber ich kann mir Situationen vorstellen, wo - auch wenn es einigen Leuten hier nicht gefällt - wo es durchaus sein kann, dass man mit nem Hund mal härter umgehen muss. NICHT mit unseren normalo Hausköterchen, die jeder von uns hier zuhause hat, wohlgemerkt!!
darum geht es nicht. er macht es schlicht und ergreifend so falsch wie es nur geht.
ZitatUnd was ist, wenn der Tacker nicht mehr getragen wird?
Was, wenn dieser Hund diese Katze mit dem Schmerz verbunden hat und dementsprechend agiert?
Sprich, C.M. die Katze versehentlich als Feindbild erstehen ließ?
Nicht ohne Grund reagieren Hunde nach einem Angriff von einem Artgenossen durchaus auch mal mit Nach vorn gehen beim Anblick eines ähnlichlich wie der angreifende Hund aussehenden Artgenossen ...
wenn es so gut funktionierte, dann nur, weil es eben NICHT so wie im video aufgebaut wurde. denn dieser aufbau ist einfach schlecht.